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Der Grünflächen-Bisler

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Wissen sie, was ein Bisler tut? Kennen sie das Wort überhaupt? Ein Bisi machen? Kam kürzlich an einer Diskussion auf. Jetzt fragen sie bitte nicht, Mann, was führt der für Diskussionen? Fragen sie nicht. Weil, manchmal frag ich mich selber. Wirklich. Ich schwör. Aber zurück zum Bisler und ein Bisi machen. Ich kenne den Begriff. Natürlich. Begleitete mich durch meine Jugend. Darum wollte ich es wissen. Von meiner Jungmannschaft. Beim z'Nacht. Wisst ihr, was ein Bisi ist? Die Antwort des Jüngsten? Bisi?? Juhu! Wir bekommen eine Katze! Also wirklich. Und nein! Ihr bekommt natürlich keine. Und einen Hund schon gar nicht. Auch nicht an Weihnachten. Worauf mir bessere Hälfte zerknirscht ins Gesicht schaut und schon wieder Augenwasser bekommt. Nix! Ich will kein Vieh in der Wohnung. Nicht in der Stadt. Und schon gar nicht so einen Grünflächen-Bisler.

Damit ist es ja schon fast aufgelöst. Das Rätsel. Von wegen Bisler und Bisi. Also ein Bisler ist ein Mensch, vorwiegend männlicher Natur, …

Voll ins Schwarze

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Wie der Titel schon ahnen lässt, erzähle ich heute ein bisschen etwas über Ziele. Persönlicher. Denen der Menschen. Die sie haben. Sollten. Wenn sie sie denn haben. Mannigfaltige. Und mit Falten haben diese auch zu tun. Ab und zu. Bei Frauen. Auch bei Männern. Öfters als man denkt. Mit dem Ziel, diese zu minimieren. Dazu legt man sich dann unters Messer. Und lässt sich die Lefzen nach hinten ziehen. Bis die Nase auf der Stirn sitzt. Und es zu den Löchern reinregnet. Diesbezüglich habe ich auch ein Ziel. Weil ich mich ja auch schon im letzten Drittel befinde. Wenn man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren ausgeht. Bei Männern. Frauen werden ja älter. Haben dafür auch länger, na sagen wir mal, "mit ihren Zielen zu kämpfen". Mein Ziel ist es, diesbezüglich, Würde zu wahren und mit eben dieser zu altern. Keine Zwanzigjährige an meiner Seite. Keine bunten Hosen, keinen tiefer gelegten Sportwagen, keine Nase auf der Stirn. Ist mir alles zu stressig.
Apropos ke…

Endzeit

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Ich habe mich entschieden. Definitiv. Wirklich. Ich schwör. Da gibt es nichts zu rütteln. Aus. Ich mache nicht mehr mit. Egal was die anderen sagen. Deren ihr Problem. Ewig dieses hin und her. Rauf und runter. Vor und zurück. Ich bin zu alt für diesen Quark. Sollen doch die Jungen. Von mir aus. Gerne. Bitteschön. Ich. Nicht. Mehr.
Weil, es ist ja wieder soweit. Irgendwo in Brüssel pupst einer. Und schon rotieren die Zeiger. Dieses Wochenende. Samstag auf Sonntag. Wenn sie Samstags ins Bett gehen, stehen sie Sonntags eine Stunde später auf. Danach geht es dann wieder 4 Wochen. Bis man sich umgewöhnt hat. In meinem Alter. Dabei hatte ich mich gerade erst so einigermassen. An den ersten Wechsel. Sie verstehen. Den Jungen ist das egal. Vermutlich. Mir nicht. Ich mache einfach in Zukunft nicht mehr mit. Inskünftig heisst es dann also: "In der Schweiz ist es beim nächsten Pups, äehm Pieps, Zweiundzwanziguhrneununddreissig, mit Ausnahme an der Unteren Zäune in Zürich." Motto: "…

Endcool

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Letztens habe ich von der Reise nach Italien berichtet. Hin und zurück. Das dazwischen lies ich mal aussen vor. Weil Geheimtipp. Also dieser Ort, an den ich schon seit mehreren Jahren immer wieder mal fahre. Dachte ich zumindest. Entweder nämlich im tiefsten Winter. Dann, wenn ich genug habe von Bergen und Schmuddelwetter. Wenn Weite angesagt ist und das Licht des Mittelmeers. Dann allerdings zu kalt. Das Wasser. Reicht gerade für den grossen Zeh. So aus Prinzip. Damit ich's behaupten kann. Ich hätte es getan. Am 23. Dezember. Den grossen Zeh im Meer gehabt. Also nach aussen tönt's dann ein wenig anders. Schwimmen. Ich war dann im Meer schwimmen. Ich schwör. Während sich die anderen in der Schweiz eine Schlacht liefern. Um die besten Plätze am Glühweinstand. Oder die schönsten Tannen für den Weihnachtsbaum. Dann sitze ich gerne noch einmal unter Palmen.
Oder dann im Hochsommer. Wenn mir nichts anderes mehr einfiel. Und das Geld für einen dreiwöchigen Seychellen Urlaub nicht re…

Cosa Nostra

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Es ist eigentlich keine grosse Sache. Knapp 7 Stunden. In Kilometern absolut überschaubar. Das findet auch der Schalterbeamte der SBB, der uns die Ticket ausstellt. Das ginge ruckzuck. Quasi eine Verbindung. Nur winzige zweimal umsteigen. In Milano und Genova. Retour das Selbe. Nur umgekehrt. Natürlich. Er könne uns da eine ausgezeichnete Verbindung offerieren. Kürzeste Aufenthalte in Milano und  Genova. 20 Minuten maximal. Da, spätestens da hätten sämtliche Alarmglocken schrillen müssen. Weil, Pustekuchen. 20 Minuten. Hin ging es ja noch. Weil SBB. Bis Milano. Sprich Verspätung minimal. 15 Minuten oder so. Wir natürlich erstens ganz hinten im Zug. Und auf Gleis 3. Der Zug nach Genova? Gleis 20. Umsteigezeit? 5 Minuten. In Milano. Kennen sie den Bahnhof Milano Centrale? Da passt Zürich HB dreimal rein. Mindestens. Und wir natürlich nicht die Einzigen. Die umsteigen wollten und die sich im Bahnhof aufhielten. Zumeist Italiener. Jetzt! Der Italiener an und für sich relativ relaxed. Als …

Kritische Grösse

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Ich bin dann mal weg. In den Ferien. Nicht lange. Nur ein paar Tage. Mit meinen zwei jüngeren Söhnen. Noch einmal den Sommer etwas verlängern. Wobei der sich ja selber. Immer wieder. Verlängert. Letzte Woche hiess es noch Schnee. Also in den Bergen. Nicht in Zürich. Zwar...

Der Zeitpunkt unserer Ferien nicht von ungefähr. Herbstferien. In der Schule. Der Jüngste noch schulpflichtig. Und im Geschäft auch etwas ruhiger. Aber? Es ist nicht der einzige Grund. Ab Sonntag kehrt in der Stadt generell wieder etwas Ruhe ein. Weil Film Festival am Ende. Zu! Also zu Ende. Nicht dass noch Gerüchte entstehen.

Gerüchte gäbe es ja zuhauf. Auch über Schnee in Zürich. Die letzten Tage. Man behauptet. Die erhöhte Konzentration von Schnee, sprich Kokain, sei an Wochenenden sogar im Zürcher Abwasser nachweisbar. An kulturellen Anlässen? Wie das Film Festival? Und anderen? Sowieso. Sagt man.

Überhaupt. Das ZFF. Polarisiert. Wie der Hafenkran. Die Einen finden's toll, die Anderen überflüssig. Die, die&…

Stimmen im Kopf

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Früher, so sagt man, früher war alles anders. Mitunter besser. Sagen die Alten. Schlechter, früher war alles schlechter. Sagen die Jungen. Generation Internet und Smartphone. Meine zum Beispiel. Mein Nachwuchs. Wenn ich dem Geschichten von früher erzähle? Die lachen sich schlapp. Thema Zusammenhalt und Gemeinschaft.

Auf dem Dorf in dem ich aufwuchs. 986 Nasen. Damals. Heute nicht viel mehr. Vermutlich. War aber schon lange nicht mehr da. Also nicht gesichert. Diese Aussage.Da hatten wir Einen. Die im Nachbardorf? Die auch. Einen. Das Nachbardorf des Nachbardorfs? Die ebenso. Auch Einen. So zieht sich das durchs ganze Land. Alle hatten Einen. Einen Menschen mit einem mehr oder weniger offensichtlichen Makel. Etwas despektierlich auch Dorf-Trottel genannt. Damals. Vor der ausufernden politischen Korrektheit von heute. Alle wussten davon. Alle kannten ihn. Oder sie. Er bewegte sich frei im Dorf. Wurde vielleicht ab und zu etwas getriezt, war aber akzeptiert. Man passte auf ihn auf. In de…