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Muster im Leben

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Die momentane Situation hat auch ihre Vorteile. Wirklich. Gut. Vielleicht nicht aus der Sicht derer, die daran zu Grunde gehen. Aus deren Sicht vielleicht nicht. Aus meiner schon. Man wird wieder ein wenig auf sich selbst zurückgeworfen. Gezwungenermassen. Weil. Man verreist etwas weniger. Zur Zeit. Quasi. Jetzt nicht das wir uns unbedingt aufhalten lassen. Wir reisen einfach zu gerne. Sind auch etwas unstet. Aber wir finden es nicht fair den anderen gegenüber. Selber merkst Du es vielleicht gar nicht. Dem anderen, dem Du danach die Hand schüttelst, der dann vielleicht schon. Darum. Nicht nur an sich selbst denken. Auch ein bisschen an die anderen. In der Regel. Jetzt der Vorteil an dieser Situation? Wenn man nicht ständig unterwegs ist? Man reflektiert. Sich selbst. Oder liest ein Buch. Was soll man auch sonst? Und wenn das Buch nicht spannend genug? Dann wieder mal in die eigene Stadt. Schauen, was gibt es Neues. Einiges. Stellt man fest. Ein ständiger Wandel und Veränderung. Nur weni…

Zweckoptimismus

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Es kommt jetzt darauf an. Also nicht so generell. Eher allgemein. Ob man eher Optimist. Oder dann doch negativ. Grundsätzlich. Von der Lebenseinstellung her. Weil. Der Pessimist. Also der Negative. Der würde jetzt ja behaupten. Von wegen mit Absicht. Man hätte es mit Absicht eskalieren lassen. Man. Also ich. Um genau zu sein. Der Optimist? Der eher nicht. Aber die Meisten je eher negativ. Darum haben die ja so viel Erfolg. Diese Medien. Mit vier Buchstaben. Ohne direkt Namen zu nennen. Aber da können sie sich selber ein Bild davon machen. In Deutschland. Oder einen Blick drauf werfen. Hier in der Schweiz. Weil, wenn die Stimmung eher positiv? Dann wischt man sich nicht mal den Hintern damit ab. Wenn negativ. Die Stimmung. Oder die Neuigkeiten. Dann Auflagensteigerung. Obwohl’s dann eher erst recht zum Abwischen wäre.
Ich hab so ein kleines schwarzes Notizbuch. Da schreibe ich rein. Was mir so begegnet. Tagsüber. Und dazu dann in den Sinn kommt. Weil, es kommt mir soviel dazu in den Sin…

Es weihnachtet sehr

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Das mit den Traditionen. Das ist so eine Sache. Weil relativ tief verankert. In den Menschen. Bei den Tieren übrigens auch. Ein Rudel Kampfhunde zum Beispiel. Sagen wir mal, sie laufen durch einen Park. Und Kommen an eine Wiese. Auf der ein Rudel Kampfhunde sich gerade traditionell einem kleinen, freilaufenden Pudel annimmt. Und jetzt, wie sie da so vorbeilaufen, vielleicht etwas zu Nahe als beabsichtigt, meint der Chefkampfhund, sie hätten bezüglich deren Traditionen vielleicht eine etwas andere Meinung. Würden eventuell gar in Erwägung ziehen, dem schon leicht zerzausten Pudel beizustehen. Dann kann es ganz schnell sein und sie kommen mit den Urtraditionen eines Rudels Kampfhunde im Blutrausch in Kontakt. Näher als Ihnen lieb ist. Weil die darauf beharren. Auf ihren angeborenen Traditionen.
Oder der Religion. Versuchen sie einmal in einem muslimisch geprägten Land, auf ihren christlichen Traditionen zu beharren. Öffentlich. Da kocht es dann schon mal hoch. Das Weihwasser. In der bre…

Ein Ort um sich wohlzufühlen

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Unser Kulinarier ist im Restaurant «Blockhus» eingekehrt. Das an ein Blockhaus erinnernde Lokal bietet eine Wohlfühlatmosphäre und gute Gerichte. Selbst alteingesessene Zürcher sind immer wieder erstaunt, wenn man das Restaurant «Blockhus» erwähnt. «Blockhus»? Wo? Dabei liegt es an ziemlich prominenter Lage. Nämlich beim ehemaligen Hafen des mittelalterlichen Zürich. Heute noch Schifflände genannt. Den Hafen gibt es schon lange nicht mehr. Die Buchten wurden seinerzeit aufgeschüttet und zu Schifflände und Hechtplatz. Die Stadt wuchs und es brauchte Land, um bauen zu können.
Seit mehr als dreissig Jahren kenne ich nun schon dieses Lokal und stelle fest: Einer der herausragenden Punkte ist das langjährige Personal. Holger, Janosch, José und Antonio halten gefühlt schon seit Ewigkeiten die Treue. Wo findet man das heute noch?

Heimelige Atmosphäre
Der Eingang des Lokals ist nicht unbedingt für Menschen gemacht, die eine Grösse von über 1.88 Meter aufweisen. Zum Glück geht es gleich zwei Stuf…

Golden Dragon

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Ich sage das nur, damit keine Missverständnisse entstehen. Wirklich. Ich schwör. Ich bin grundsätzlich nicht rassistisch. Also. So allgemein. Kann ich gar nicht. Wegen der Voraussetzungen. In meiner Familie tummeln sich etliche Ethnien. Schweiz. Deutsch. Spanisch. Italienisch. Schwedisch. Etliche. Vermutlich noch mehr. Weiss mans so genau? Nein. Also international. Mindestens. Und bayrisch. Bayrisch auch. Weil damals, auf der grossen Flucht. Von Schlesien über Berlin nach München. In die Nähe von. Zumindest. Weil das Kaff sonst niemand kennt. Darum München.
Jetzt muss man wissen. Der Bayer. So allgemein gesehen. Der eigentlich auch nicht rassistisch. Nicht dass ich jetzt etwas behaupte. Und dann Ärger. So allgemein. So lange sie ein „Hiesiger“ sind. Sind sie ein sogenannter „Zugereister“? Dann wird’s schon schwieriger. Meine Eltern wohnten auf dem Dorf. Zunächst. Dann zogen Sie aufs Alter in das andere. Nachbardorf. Keine drei Kilometer. Und waren damit sogenannte „Zugereiste“. Keine…

Dampfende Rösser

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Wer im Glashaus sitzt, werfe nicht mit Steinen. Allenfalls nur ganz winzigen. Oder so ähnlich. Dann nehme man aber in Kauf, bitteschön, es scherbelt. Umständehalber vielleicht auch ganz heftig. Darum lass ich es mal ein wenig scherbeln. Ich entstamme einer Raucherfamilie. Keine Kampfraucher. Also mit Ausnahme meines Grossvaters. Mütterlicherseits. Aber der Rest? Eher so Gelegenheitspaffer. Wenn’s grad eine hatte. Oder einer da war. Der eine hatte. Eine Zigarette. Oder mehrere. Den man deshalb eine abschnorren konnte. Einfach weils gemütlich war. Lustigerweise war es das eigentlich immer. Mindestens aber interessanter. Bei den Rauchern. Draussen. Als drinnen mit den Omis über weiss Gott was zu palavern. Darum stellte ich mich auch meistens mit dazu. Und schnorrte eine. Manchmal kaufte ich mir auch ein eigenes Päckchen. Von dem paffte ich eine. Oder zwei. Den grossen Rest lies ich mir abschnorren. Auch von meiner Familie. Nicht nur. Aber oft. Und in der Regel waren es es ganz harmlose.…

Renitent

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Mann! Zum Glück muss ich mir das nicht antun. Ich hätte echt die Nerven nicht. Ich schwör! Mir reicht es schon als Passagier. Mit dem Tram durch die Stadt zu fahren. Geschweige denn, als Fahrer. Wirklich nicht. 20 Minuten. Von der Haltestelle Kunsthaus bis Leutschenbach. Quer durch die Stadt. Morgens um 07:00 Uhr. Jedes Mal. Alle. Auto, Velo, Fussgänger. Alte, Junge, Kinder. Männlich und weiblich. Die irgendwo dazwischen auch. Es ist nur dem Zufall zu verdanken. Eigentlich müsste es jeden Tag ein paar erwischen. Final.
Autofahrer haben den Aussen- und Rückspiegel nur zur Zierde. Oder noch schlimmer. Nach einem Crash. Den der Fahrer verschuldet hat. Weil er einfach aufs Tramtrasse auswich. Wegen dem Velo vor ihm. Kein Schuldbewusstsein. Er hätte ja ausweichen müssen. Grossartiges Argument. Zack! Zurück auf null. Noch einmal in die Fahrschule und von vorne. Alles andere? Vergebene Liebesmüh.  Fussgänger. Kopfhörer im Ohr. Verträumter Blick. In die Ferne. Mit sofort anschliessendem Hech…