Ausgespuckt und Peng

Ich weiss gar nicht mehr, wie wir darauf kamen. Wo das überhaupt her kam. Weil. Begonnen hat es mit den Jahreszeiten. Also einer Jahreszeit. Der kommenden. Frühling. Glaubs. Eigentlich mit den Gefühlen, die derjenige auslöst. In den Menschen. Weiblicher Natur. Gehäuft. Also eher bei den Frauen, als den Männern. Und dem Auto. Dem Schiebedach. Also es kam auch ein Auto mit Schiebedach darin vor. Um präzise zu sein. Also kurz gesagt. Ja, kann ich auch. Kurz. Ich schwör. Also kurz gesagt, hat eine weibliche Kollegin ein Auto gekauft. Mit diesem fährt sie offenen Schiebedachs durch die Landschaft. Und den Frühling. Auf der Suche nach dessen Gefühlen. Und ihren. Die da ausgelöst werden. Worauf ich meinte. Also kund tat. Meine Meinung. Wir wohnen an einem See und mit Sonne findet man die gesuchten Gefühle mitunter auch an dessen Gestaden. Oder Gestade. Also Ufer. Dazu bräuchte es noch nicht einmal ein Auto. Schiebedach schon gar nicht. Also ich nicht. Mir reicht da eine Flasche Wein und ein kleines Picknick dazu. Gefühle vom Feinsten. Kann ich ihnen sagen. Aber Hallo.
Jetzt hätte ich es ja wissen können. Müssen. Mit Frauen über Frühlingsgefühle zu diskutieren. Im Frühling. Wehenden Haares im Auto? Noch dazu Menopause? Das endet eher im Chaos. So sicher, wie das Amen in der Kirche. Aber ich kann halt nicht anders. Manchmal. Und wenn ich dann sehe, wie jemand, ein Mensch also, einem Gespinst nachhechelt? In vollem Eifer? Wie "ES". Dann! Dann muss ich einfach. Etwas dazu sagen. "ES" ist übrigens ein PD. Ein sogenannter Pocket-Dog. Also ein kleiner Hund. Der zur Not in einer Tasche. Sie verstehen. So einer, bei dem meine Mutter früher gellend kreischend durch das Haus rannte. Von wegen Ratte. Und mit dem Besen. Drama. Für alle Beteiligten. Ausser dem PD. Für den wars ein Desaster. Sein letztes. Sie wollen es nicht wissen. Glauben sie es mir.

Zurück zu den Frühlingsgefühlen. Ich spreche gerne in Bildern. Weil gelernt ist gelernt. Was der Mensch in Bildern, das versteht er besser. Behält es auch länger. Darum habe ich besagter Dame kurz das Leben beschrieben. In seiner ganzen Komplexität. Die da so ist. Der Mensch, der wird eines Tages einfach so auf die Erde ausgespuckt, hechelt dann ein kurzes Leben lang völlig ohne Sinn dem Glück hinterher, meist ohne es zu finden. Weil es so nahe ist, dass er es ständig übersieht. Und dann, wenn die Biologie findet, genug gerannt jetzt, dann Peng und Ende. So ist das mit dem Leben. Und von daher habe ich den Begriff "Nahheitsblind."
Meine Mutter nannte das "warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?" Was jetzt ein bisschen makaber ist. Weil der Hund damals, der lag dann auch nicht in der Ferne. Sondern ziemlich nahe. In der Mülltonne. Früher war das so. Da hat man kaputte Ratten halt in der Tonne entsorgt.
Was ich eigentlich aber sagen wollte. Nicht nur ihr. Allen, die das lesen. Ihr findet das Glück überall. Nur selten in der Ferne. Weil eigentlich liegt es meistens ganz nah. Man muss nur genau hinsehen.

Das habe ich übrigens auch meiner Mutter gesagt. Das mit dem genau hinsehen. Der arme Hund


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Kreis schliesst sich

Für und Wider

Cosa Nostra