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Die Geschichte einer Begegnung

Das Leben ist ein einziges Theaterstück. Man betritt die Bühne mit der Geburt und wann man Sie verlässt, ist eh klar. Dazwischen hebt und senkt sich der Vorhang zum nächsten Akt. Bei einem mehr, bei anderen weniger. Ob Komödie, Drama, Oper oder Operette, bestimmt man selber. Auch hier, mehr oder weniger. Weil sie vielleicht mehr nach aussen und ich halt mehr innen. Nicht lachen! Ist so. Ich schwör. Ich bin schüchtern. Sehr. Genauso wie ich eigentlich Flugangst habe. Darum habe ich Gleitschirmfliegen gelernt. Ich versuche halt, mich irgendwie meinen Ängsten zu stellen. Ohne dass die Bühne zuviel Drama. Mir ist Komödie lieber. Mindestens aber Operette. Einfach, weil ich lieber lache als heule. Oder wenigstens vor lauter Lachen ein paar Tränen fliessen.
Mir ist auch bewusst, dass dies nicht jedem gegeben ist. Mit seiner Rolle auf dieser Bühne des Lebens klar zu kommen. Und daran scheitern. Darum! Darum hat jeder, der es irgendwie auf die Reihe bekommt, auf welche Art und Weise auch immer, meinen grössten Respekt. Das musste ich letztens wieder einmal zum Ausdruck bringen. Dieses mein "zum Ausdruck bringen" das sind dann die Momente, da bessere Hälfte an meiner Seite zu zucken beginnt. Und Panik aufsteigt. Am Anfang zumindest. Mittlerweile hat sich etwas Resignation. Sie verstehen.
Letztesmal mussten nur meine Söhne zucken. Moment. Nein. Es war eigentlich vorletztes Mal. Weil Letztes kommt nachher und war erst vorgestern. In Zürich. Das Andere war New York. In einer Metro. Dazu muss man wissen. Grosser Respekt. Meiner. Vor allen, die auf welche Art auch immer, versuchen, ihr Leben selbst zu meistern. Und etwas zu den Kosten beizutragen. Respekt. Grosser. Wirklich. Dazu gehört auch der kleine, gebückte Mann. der, der mich irgendwie verfolgt. Ich kann an der Tramhaltestelle stehen, wann ich will. Morgens, Mittags, Abends. Nacht auch. Er ist da. bittet um einen Batzen. Nicht ohne eine schöne Zeit zu wünschen. Auch ihm Respekt. Und immer einen Batzen. Metro. New York. Man sieht alles. Das ganze Spektrum des Theaterstücks. Und viele Fragen. Schnorren. Auf, sagen wir mal, einfache Art. Sehr. Und dann gibt es die Anderen. Die versuchen, etwas dafür zu tun. Wie diese Sängerin. Ich bin bei Leibe kein Spezialist. Aber diese Stimme. Unglaublich. Darum gab ich etwas. Sehr zum Missfallen. Der anderen Mitreisenden. Scheinbar gibt man in einer New Yorker Metro nichts. Nase rümpfen. Mir gegenüber. Jetzt weiss man, wenn man mich kennt. Nase rümpfen? Mir gegenüber? Vorhang auf zum nächsten Akt. Nach der dritten Person die mich anrümpfte, stand ich auf. Was denn? Habt ihr keinen Respekt mehr? Sie tut etwas für ihr Geld. Und hat eine super Stimme. Ich wisse ja nicht, als Fremder, wie das in New York sei. Wir, wir in Zürich, wir respektieren Leistung noch! Und setzte mich wieder hin. Vorhang fällt. Die Sängerin? Ein Kuss auf die Wange war mein Geschenk. Und das Gesicht meiner beiden Jungs.
Das war vorletztes Mal. Letztes Mal vorgestern. In der Herzbaracke. Ein kleines Theater in Zürich. Sehr klein. Höchstens 40 Personen. Ein grosser Tisch. Zusammengewürfeltes Publikum. sehr verschieden. Sagen wir mal individuell. Darunter eine ältere Dame. Also deutlich älter als der Rest. Im Kopf aber. Und das wars! Im Kopf aber die Jüngste. Im ganzen Theater vermutlich. das musste ich ihr sagen. Weil auch hier. Respekt.

Da! Da hat es das letzte mal gezuckt. An meiner Seite. Nicht in New York. Vorhang auf. Zum nächsten Akt.

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Wasser bis zum Hals

Eigentlich, eigentlich habe ich kein Problem mit Alkohol. Wirklich nicht. Ich schwör. Auch nicht ohne, ihr Scherzkekse. Gelegentlich mal ein Glas Rotwein. Hie und da. Auch mal einen Grappa nach dem Essen. Und wenn ich dann mal in eine Bar gehe, dann auch einen Drink. Oder zwei. oder drei. Nicht mehr. Mich hat noch niemand nach Hause tragen müssen. Rollen schon. Aber tragen? Nein. Da kenne ich andere. Ohne jetzt hier Namen zu nennen.
Ich bin auch eher, wenn, dann der Typ stiller Trinker. Weil. In einer Beiz aufgewachsen. Und zuviel erlebt, was zuviel Alkohol aus Menschen machen kann. Insbesondere auf der verbalen Ebene. Würde auch. Je mehr Alkohol, desto weniger. Das ist wie bei Professor Otto. Je schiefer das Brett, desto schneller das "Zisch" und umso lauter der Bums. Oder so. Wobei die meisten mit zuviel, dann ja kein Bums mehr. Auch wenn sie gerne würden.
Nur ganz selten, wenn wirklich alle Umstände zusammen kommen. Dann, dann kann es auch mir passieren. Dass meine Stern…

Lange Rede kurzer Sinn

Schnell. Geduld? Keine. Also die wenigsten. Am liebsten schon gestern. Oder noch früher. Dass wertvollste, was man also schenken kann? Zeit. Und ein Ohr. Oder zwei. Leihweise. Nicht so van Gogh mässig. Der hat sein Ohr ja auch abgegeben. Quasi. Nein. Wirklich nur leihweise. Hin- oder zuhören. Ist wirklich wertvoll. Auf beide Seiten. Ich versuche zuzuhören, bin aber auch ganz dankbar. Wenn mir mal jemand zuhört. So wie sie es tun. Die Leser dieser Geschichten. Sie schenken mir auch. Immer wieder. Ihre Aufmerksamkeit. Das ist für mich Lohn und Ansporn. Ich, wir, bessere Hälfte und ich. Wir versuche daher auch ab und zu etwas zurückzugeben. Das nächste Mal am 23. Mai. Details später. Nur damit sie schon einmal vorgewarnt sind. Zurück zum Thema. Zeit schenken. Weil, auch ich. Habe auch so eine Unart. Oder Tic. Also nicht, dass sie jetzt Angst haben müssen. Von wegen Tourette oder so. Wobei Angst etwas weit gegriffen. Einer meiner Schulfreunde hatte einen. War ganz lustig damals. Für uns. …

Berührungsängste

Es ist wegen meiner Jungmannschaft. Also wegen meiner Kinder. Weil, die kommen immer wieder mal. Mit so Hinweisen. Man könne jetzt zum Beispiel im Internet iPhones gewinnen. Ganz einfach. Oder da gäbe es so Gewinnspiele. Wenn man CHF 10.- einzahle, dann könne man für CHF 50.- gamen. Also früher. Als sie ihr erstes iPhone bekamen. Bezahlt! Nicht gewonnen! Mittlerweile sind sie auf- und abgeklärter. Darin, nicht alles zu glauben, was man im Internet so liest. Oder in Zeitungen. Eher gesunder Menschenverstand. Und dann selber beurteilen. Kann das wahr sein? Oder nicht? Und wenn ja, wie viel davon? Gibt es eine zweite Seite? Die gibt es nämlich immer. Mitunter schauen Geschichten dann ganz anders aus, wenn man die eine Seite gelesen hat und die andere Seite dann dazu um Auskunft bittet. Was wollte der Schreiber damit zum Ausdruck bringen? Will er nämlich immer. Ich schwör. Was zum Ausdruck bringen. Nur ist es manchmal erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Oder dem dritten. Wie letztens…