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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Der Standpunkt

Also. Das Problem ist. Es ist eine Frage des Standpunktes. Respektive. Die Leute können nicht mehr damit umgehen. Die Einen nicht. Und die Anderen auch nicht. Das war früher anders. Gibt es heute schon auch noch. Aber früher mehr. Heute weniger. Früher war alles eine Frage des Standpunktes. Und wer welchen vertrat, das wusste man. Oder merkte es. Ziemlich schnell. Besonders wenn man selber einen anderen. Es war verlässlich. Wenn Einer einen hatte, Dann vertrat er den auch. Meistens felsenfest. Heute? Heute kommt es nicht mehr auf den Standpunkt an. Die Meisten haben sowieso keinen. Oder für lau. Heute richtet sich vieles nach dem wo man steht. Also auf welcher Seite. Und die ist durchaus flexibel. Und damit auch der Standpunkt. Ein Beispiel. Ich besitze kein eigenes Auto mehr. Aus Prinzip. Nicht weil ich muss. Freiwillig. Was aber nicht heisst, dass ich nicht mehr Auto fahre. Also als Beifahrer sowieso. Aber auch als Fahrer. Ich habe nichts gegen das Prinzip Auto. Wenn man es vernünfti…

Der Thron

Da schreibt man einmal etwas über seinen Vater. Nur zwei Sätze. Wirklich. Ich schwör. Vielleicht waren es auch drei. Kann sein. Einmal. Schreibt man was. Ein wenig sentimental. Aus Versehen. Ein klitze kleines bisschen nur. Schon geht’s los. Weich geworden aufs Alter. Nachsichtig. Sentimental. Zeigt ungewohnt Gefühle. Kaum wieder zu erkennen. Nicht nur Frauen. Nein. Viel schlimmer. Männer auch. Ich tu’s nie wieder. Versprochen. Ich schwör. Gefühle zeigen. In meinen Geschichten. Also persönliche. Und mehr als einmal «ich schwör» in einer Geschichte zu bringen, auch nicht mehr. Ehrenwort. Hat aber vielleicht schon etwas mit dem Alter zu tun. Weil, nächste Geschichte auch. Mit der Altersempfindlichkeit. Die grösste Erfindung der Menschheit? Aus Ihrer Sicht? Aber gut überlegen! Kommen sie nie drauf. Vielleicht die, die einen haben. Und das entsprechende Alter. Wie ich. Sonst nicht. Früher. Früher war das anders. Als junger Mensch. So mit 20. Um den Dreh rum. Motorradfahrer. Mit zwei, dr…

Lange Rede kurzer Sinn

Schnell. Geduld? Keine. Also die wenigsten. Am liebsten schon gestern. Oder noch früher. Dass wertvollste, was man also schenken kann? Zeit. Und ein Ohr. Oder zwei. Leihweise. Nicht so van Gogh mässig. Der hat sein Ohr ja auch abgegeben. Quasi. Nein. Wirklich nur leihweise. Hin- oder zuhören. Ist wirklich wertvoll. Auf beide Seiten. Ich versuche zuzuhören, bin aber auch ganz dankbar. Wenn mir mal jemand zuhört. So wie sie es tun. Die Leser dieser Geschichten. Sie schenken mir auch. Immer wieder. Ihre Aufmerksamkeit. Das ist für mich Lohn und Ansporn. Ich, wir, bessere Hälfte und ich. Wir versuche daher auch ab und zu etwas zurückzugeben. Das nächste Mal am 23. Mai. Details später. Nur damit sie schon einmal vorgewarnt sind. Zurück zum Thema. Zeit schenken. Weil, auch ich. Habe auch so eine Unart. Oder Tic. Also nicht, dass sie jetzt Angst haben müssen. Von wegen Tourette oder so. Wobei Angst etwas weit gegriffen. Einer meiner Schulfreunde hatte einen. War ganz lustig damals. Für uns. …

Dingens

Es ist ja meistens so. Das man eine Erfahrung macht. Immer wieder. Also ich. Nämlich, Dinge sind nicht konsequent zu Ende gedacht. Von Anfang an. Darum gerät man mitunter ins Stolpern. Die, welche die Dinge ins Leben gerufen, aber nicht ans Ende gedacht haben. Und die, die die ins Leben gerufene Dinge benutzen. Und auch nicht ans Ende gedacht haben. Wie zum Beispiel die EU. EU gründen? Aufnahmeritual? Alles kein Problem. Schnell ausgedacht. Fertig. Rein kann man immer. Jetzt will aber jemand raus. Daran hat keiner gedacht. Darum weiss man nicht wie. Warum schon gar nicht. Auf der anderen Seite die Briten. Die wollen raus. Kurz angedacht und beschlossen. Das Ende? Offen. Weil eben nicht. Bis dahin gedacht. Dafür jetzt nackte Menschen im Unterhaus. Als Sinnbild des Chaos. Und vielleicht auch Entsetzens. Oder Auftragsvergaben beim Bund. Schnell angedacht und umgesetzt. Wie die Briten. Raus kommt man nicht mehr. Darum gehen jetzt Bundesaufträge nach Griechenland. Nix gegen Griechenland.…

Relationen

Fake News. Den Begriff kennen heutzutage wohl die meisten Menschen. dahinter stecken Menschen, die entweder Informationen zu ihren Gunsten manipulieren. Oder Meinungen beeinflussen möchten. Ziemlich aktuell heute. Manches mal stecken aber auch einfach nur zur Übertreibung neigende Hysteriker. Meine Vermutung ist ja, das ist keine Erscheinung der Neuzeit. Ich denke mal, das war schon immer so. Nehmen sie nur mal das Buch der Bücher. Ein ziemlich krasses Beispiel. Darum ist es angeraten, mit einem gesunden Mass  an Skepsis durch das Leben zu laufen. Wenn zum Beispiel wieder mal jemand sich bemüssigt fühlt, etwas in der Zeitung kund zu tun. Wie letztens der Reisende nach Arosa. Der sich darüber beschwerte, dass man ihm einfach zwei tote Tiere auf den Sitz gegenüber legte. Ob dies denn erlaubt sei. Und es sich dann herausstellte, es waren zwar zwei tote Tiere. Sehr tot. Schon länger. Es handelte sich nämlich um deren Fell. Ohne Inhalt. Ich mag schon nicht mal mehr den Kopf schütteln.
Ode…

Samstagmorgen

Das schönste an Wien? Wenn sie schon einmal vor Ort waren, wissen sie es. Ansonsten raten sie. Also? Die Kaffee-Kultur. Und damit verbunden? Die Kaffeehäuser. Meiner Meinung nach. Sehenswürdigkeiten gibt es viele. Überall auf der Welt. Kaffeehäuser nur in Wien. Natürlich können sie auch in Zürich in ein Cafe sitzen. Oder Basel. Bern auch. Oder sonstwo auf der Welt. Den richtigen Kaffeehaus-Groove erleben sie nur in Wien.
Damit ein Kaffeehaus funktioniert, braucht es eine bestimmte Art Mensch als Kellner. Oder Ober. Das können sie nicht lernen. Man wird so geboren oder lässt es gleich wieder sein. Für einen richtigen Kaffeehaus-Ober ist jeder Gast der sich erdreist das Etablissement zwecks Konsumation eines Getränkes zu betreten? Ein persönlicher Affront. Ein potentieller Angriff auf seine Würde und Integrität. Und das lässt er sie spüren. Sofort und unmittelbar. Sollten sie sich erdreisten und ihn zwecks einer Bestellung anzusprechen. Er entscheidet. Wann sie bedient werden. Und ob ü…

Ausgleich

Wenn sie an Spanien denken, was kommt ihnen dann in den Sinn? In Bezug auf die Menschen. Spanier. Ortsansässige. Aber auch jene im Ausland lebenden. Na? Was? Kann ihnen jetzt schon sagen! Zu weit. Sie suchen viel zu weit. Dabei ist es offensichtlich. Es gibt auch ältere. Spanier. Also über Zwanzigjährige. Deutlich älter sogar. Manchmal habe ich das Gefühl, im Schnitt sogar älter als Schweizer. Oder überhaupt. Man sagt, das liege am Fisch. Oder Olivenöl. Oder der Lebensfreude. Also an allem möglichen. An was es sicher nicht liegt? An den Apotheken in Spanien. Eigenerfahrung. Gestern.

Gehen sie mal in der Schweiz in eine Apotheke. Sie brauchen einen Waffenerwerbsschein. Mindestens. Auch, wenn sie nur irgendwelche Vitamin C Brausetabletten kaufen. Sie werden nur schon argwöhnisch beobachtet, wenn sie sich unbegleitet dem Regal mit den Tabletten nähern. Generalverdacht. Sie Ahnungsloser könnten sich ja versehentlich damit um die Ecke bringen. Und wenn sie sich dann zur Kasse begeben?

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Die Geister der Vergangenheit

Samstagmorgen. Im Kosmos. Also. In der Stadt. Nicht das All. Wobei. Wäre ich auch mal gerne. Nur so. Kurz. Schauen, wies so ist. Da oben. Oder unten. Weil Sichtweise. Für die Einen ist oben unten. Und umgekehrt. Das Kosmos in der Stadt? Das ist schon mal der Hammer. Wann immer möglich, verbringe ich hier etwas Zeit. Ist so gar nicht Zürich. Und dann doch wieder. Nicht falsch verstehen. Nichts gegen Zürich. Ich liebe diese Stadt. Andere Städte aber auch. Zürich ist im Gegensatz zu den meisten anderen aber relativ klein. Sehr klein. Keine halbe Million Einwohner. In anderen Ländern ist das noch Dorf. Jetzt hat es aber einige Orte und Plätze in der Stadt. Die strahlen etwas aus. Internationalität. Urbanität auch. Grossstädtisches. Ist fast ein wenig wie ein Städtetrip. Nur näher halt. Billiger nicht unbedingt. Weil Zürich. Aber näher.
Also wenn immer möglich, sprich alleine, dann Kosmos. Viele meiner Geschichten sind hier entstanden. Also sind sie als Leser auch etwas Kosmos. Wenn mal i…

Glücksritter

Was lassen sie zurück? Der Welt. Wenn sie gehen müssen. Also zeitlich. Das Zeitliche segnen. Lassen sie überhaupt etwas zurück? Ausser eine hoffentlich sauber aufgeräumte Wohnung. Und einen einigermassen geordneten Nachlass. Ist zur Zeit ja ganz gross in Mode. Nicht nur bei Menschen meinen Alters. Listigerweise auch schon bei Jüngeren. Wobei das Thema an und für sich ja eher weniger. Also lustig. Für einen selber, der etwas hinterlässt. Und die Anderen, die den Mist mitunter aufwischen müssen, auch nicht.
Zum Glück muss ich mir darüber keine Gedanken mehr machen. Meine Hinterlassenschaften wandelt schon auf Erden. Derer drei an der Zahl. Mindestens. Also, von denen ich weiss. Man weiss ja nie alles. Auch nicht, wenn dann der Moment kommt. Was genau ich meiner Hinterlassenschaft alles hinterlasse, nun, diese Überraschung will ich ihnen nicht vornweg nehmen. Das halte ich es eher so wie Ostern oder Weihnachten. Überraschungseffekt, quasi. So viel Spass muss sein. Also mir. Mir gegönnt …

Ausgespuckt und Peng

Ich weiss gar nicht mehr, wie wir darauf kamen. Wo das überhaupt her kam. Weil. Begonnen hat es mit den Jahreszeiten. Also einer Jahreszeit. Der kommenden. Frühling. Glaubs. Eigentlich mit den Gefühlen, die derjenige auslöst. In den Menschen. Weiblicher Natur. Gehäuft. Also eher bei den Frauen, als den Männern. Und dem Auto. Dem Schiebedach. Also es kam auch ein Auto mit Schiebedach darin vor. Um präzise zu sein. Also kurz gesagt. Ja, kann ich auch. Kurz. Ich schwör. Also kurz gesagt, hat eine weibliche Kollegin ein Auto gekauft. Mit diesem fährt sie offenen Schiebedachs durch die Landschaft. Und den Frühling. Auf der Suche nach dessen Gefühlen. Und ihren. Die da ausgelöst werden. Worauf ich meinte. Also kund tat. Meine Meinung. Wir wohnen an einem See und mit Sonne findet man die gesuchten Gefühle mitunter auch an dessen Gestaden. Oder Gestade. Also Ufer. Dazu bräuchte es noch nicht einmal ein Auto. Schiebedach schon gar nicht. Also ich nicht. Mir reicht da eine Flasche Wein und ein…

Abgehoben

Jetzt muss man wissen. Ich, als wir, bessere Hälfte und ich, haben kein Auto. Zwar einen Führerschein. Das schon. Aber beide kein Auto mehr. Wir fahren ÖV. Einer unserer persönlichen Beiträge zum Thema Umweltschutz. Dafür erlauben wir uns. Ab und an Mal. In ein Flugzeug zu steigen. Also nicht gerade jeden Tag. Aber doch hin und wieder. Nur das jetzt nicht gleich wieder Aufschrei. Und so. Von wegen ökologischer Fussabdruck. Ich trage 48. Mein Abdruck also eh schon. Wir tragen auch kein Pelz. Ernähren uns vernünftig. Heisst kaum Fleisch. Aber wenn, dann ein gutes Stück. Von einem Rind, das ich persönlich beim Vornamen kannte. Und ich davon überzeugt wurde, es konnte anständig leben und hatte einen erträglichen Tod. Wobei. Wie kann der Tod jemals erträglich sein? Egal was vorher war. Aber lassen wir das. Es geht ja eigentlich ums Fliegen.
Weil. Dieses Mal hatten wir grosses Glück. Erfuhren nach unserer Buchung ein Upgrade in die Business Class. Wir fliegen nie Business. Darum war die Fr…

Abgründe, menschliche. Und andere

Ehe wir mit dieser Geschichte beginnen noch eine kleine Anekdote. Letztens waren besser Hälfte und ich, an eine Geburtstagsparty eingeladen. Bei wem genau und an welchem Ort ist erstmal nicht so wichtig. Die Person, die uns eingeladen hat, zählt zum engeren Freundeskreis der besseren Hälfte und hat sich kürzlich persönlich verändert. Beziehungsmässig. Also nicht nur. Aber das war schlussendlich der Auslöser. Verändert hat sich unter anderem auch die Wohnsituation. Back to the roots würde ich es nennen. So wie damals, als wir alle mal jung waren und zum ersten Mal das schützende Zuhause verliessen. Erinnern sie sich noch an ihre erste Wohnung? Oder WG. Egal wie gross, egal wo und egal in welchem Zustand. Hauptsache selbstständig. Was dazu führte, dass die meisten von uns in einer Höhle lebten, nicht grösser als ein Hamsterkäfig. Über die Jahre hat man sich dann verbessert. Beruflich. Beziehungsmässig und auch in Sachen Wohnung. Die wurde mit jedem Wechsel, des Partners oder der Wohnun…

Arsch frisst Hose

Eigentlich begann es ganz anders. Als sonst. Junior, mein Jüngster, und ich flanierten durch die Stadt. Dabei kamen wir auch über diesen Steg. An dessen Geländern hing was. Nicht nur einer der üblichen Clochards. Die hängen da auch ab und zu rum. Wenn es etwas wärmer ist. Schlösser. Genauer gesagt. Liebesschlösser. In allen möglichen Farben und Formen. Die Schlüssel dazu liegen wohl unter dem Steg. Ich gehe davon aus, Sie wissen was Liebesschlösser sind? Nicht diese Keuschheitsgürtel mit Schloss. Handschellen auch nicht. Liebesschlösser hängen Menschen, die temporär Herz und Verstand verloren haben, an irgendwelche Träger. Bevorzugt Brückengeländer. In der Absicht, sich damit ihrer Liebe zu versichern. Und während einer der Beiden den Schlüssel ins Wasser wirft, was irgendwie zur Zeremonie gehört, schielt der Andere womöglich schon nach einem veritablen Ersatz. Nicht für den Schlüssel. Den Werfer. Und sie tun es immer wieder. Weil der Mensch ja vorwärts gewandt ist. Ein Schloss stach…

Die Geschichte einer Begegnung

Das Leben ist ein einziges Theaterstück. Man betritt die Bühne mit der Geburt und wann man Sie verlässt, ist eh klar. Dazwischen hebt und senkt sich der Vorhang zum nächsten Akt. Bei einem mehr, bei anderen weniger. Ob Komödie, Drama, Oper oder Operette, bestimmt man selber. Auch hier, mehr oder weniger. Weil sie vielleicht mehr nach aussen und ich halt mehr innen. Nicht lachen! Ist so. Ich schwör. Ich bin schüchtern. Sehr. Genauso wie ich eigentlich Flugangst habe. Darum habe ich Gleitschirmfliegen gelernt. Ich versuche halt, mich irgendwie meinen Ängsten zu stellen. Ohne dass die Bühne zuviel Drama. Mir ist Komödie lieber. Mindestens aber Operette. Einfach, weil ich lieber lache als heule. Oder wenigstens vor lauter Lachen ein paar Tränen fliessen.
Mir ist auch bewusst, dass dies nicht jedem gegeben ist. Mit seiner Rolle auf dieser Bühne des Lebens klar zu kommen. Und daran scheitern. Darum! Darum hat jeder, der es irgendwie auf die Reihe bekommt, auf welche Art und Weise auch imme…

Teatime

Teatime Haben sie? Wann? Also so wirklich. Nicht dieses Ohm-Zeugs. Weil, die Gelegenheit. Die wäre gerade günstig. Von wegen Jahreswechsel. Da tun ja fast alle ein bisschen. Vorsätze. Vorsätzlich. Man kann ja kaum noch am See spazieren gehen. Vor lauter Vorsätzen. Also Jogger. Oder Solche, die es werden wollen. Weil Vorsatz. Geht zum Glück nur drei Wochen. Maximal. Dann Vorsatz vergessen. Oder Gelegenheit gerade ungünstig. Es bringt halt nicht viel. Wenn man sich so 2 % vornimmt und die restlichen 98 % wie bisher. Ist wie mit dem Abnehmen. Auch ein Klassiker. Ich ernähre mich nur noch Gesund. Und Bio. Und Vegan. Bis Dreikönig. Ende im Gelände. Also nicht ich. Ich nicht. Ich bin 56. Ich habe keine Vorsätze mehr. Darum kann ich mich auch normal ernähren. Ohne um den See zu joggen. Auch ich würde es nur bis Dreikönig. Allerhöchstens. Weil Ernährung und Joggen halt zusammen auch nur 2 %. Die restlichen 98? Pustekuchen. Ich mache anderes. Darum meine Frage an sie. Haben sie schon mal? Wen…

Amen

Es ist nur so, weil es mir schon ein paar Mal auffiel. Meistens auf dem Weg zum Flughafen. Dabei wäre es so einfach. Hat doch fast jeder ein Handy oder sonst irgendwie Zugang zum Internet. Alles easy. Aber die Leute tun es einfach nicht. Nicht alle nicht. Nur ein paar nicht. Die verhauen es dann aber so richtig. Für die Anderen dann auch. Also ich meine. Wenn ich irgendwo hinfahre. An einen Ort, an dem ich sonst nicht so häufig bin. Oder noch nie war. Dann bereite ich mich doch ein bisschen darauf vor? Oder nicht? Offensichtlich nicht. Am Flughafen zum Beispiel. Fahren sie mal an einem Tag mit erhöhtem Flugaufkommen an den Flughafen. Flughäfen sind ja immer speziell. Eine echte Herausforderung. Zürich sowieso. Weil Grossbaustelle. Also dann informiere ich mich doch vorher, wo ich hin muss. Und wie ich da hinkomme. Die, die es nicht tun? Die tun es dann vor Ort. So kommen sie selber dann also mit leicht erhöhter Geschwindigkeit um die Kurve, weil etwas knapp dran. Dann steht da einer …