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Für und Wider

Wirklich ich schwör. Ich wollte eigentlich noch einmal über Hamburg schreiben. Weil, nur ein Post dazu? Klar zu wenig. Echt. Habe auch schon alles im Kopf. Inklusive des Teasers. Genannt auch Aufhänger. Die Geschichte von Daniel. Zum Beispiel. Koch in der Bullerei. Ein nicht ganz unbekanntes Restaurant. Liegt im Schanzenviertel. Welches übrigens für sich auch ganz nett ist. Gefällt mir besser, als vorne die Reeperbahn. Hat auch mehr von Berlin. Und Zürich. Also das Viertel. Die Bullerei? Ein Trend-Lokal. Ausgebucht. Meistens. Personal im Dauerstress. Trotzdem. Daniel hat nicht mit seiner Zeit gegeizt. Und uns sein Reich gezeigt. War fast besser als Essen. Also wenn in Hamburg, dann Schanzenviertel. Und Bullerei. Wenn sie denn Platz bekommen. Grüssen sie uns Daniel.

Oder die Geschichte mit der Bauerei. Nein. Kein Verschreiber. Nicht Bullerei jetzt. Bauerei. Weil, nicht immer so die glückliche Hand. Unsere nördlichen Nachbarn. Und nicht nur in Berlin. Auch Hamburg. Nicht wegen dem neuen Konzertlokal. Das funktioniert ja immerhin. Wenn auch leicht später und teurer. Als geplant. Nein, nicht das. Der neue Containerhafen! Der funktioniert eigentlich auch. Soll Hamburgs Hafen zur Nummer Zwei machen. Container-Umschlags-mässig. Weltweit. Quasi. Nummer Zwei wird er jetzt auch. Nach dem Flughafendebakel in Berlin. Debakel Nummer Zwei. Weil, gebaut? Top. Fertig? Top. Kosten und so? Auch top. Wo ist dann der Flop? Davor. Der Flop ist davor. In Gestalt einer Brücke. Die sich vor dem Hafen über das Wasser spannt. Jetzt haben Schiffe ja keine Räder. Zumindest die Meisten nicht. Ahnen sie schon was? Und nicht dass sie denken, Distanz Brücke und Hafen riesig. Nein. Die ist sehr gering. Man hätte es also sehen können. Gering ist diesbezüglich noch eine Distanz. Nämlich die von der Brücke zur Wasseroberfläche. Die ist auch gering. Geringer als man dachte. So gering, dass die neuen Containerschiffe nicht darunter hindurch passen.

Nicht Lachen jetzt. Immerhin müssen wir nur Löcher bohren. Wenn auch ziemlich lange. Aber nur Löcher. So ein ganzer Flug- und Containerhafen? Das sind dann schon andere Dimensionen.

Wie Vibratoren. Da gibt es auch solche und solche. Auch von den Dimensionen her. Einige synchronisieren sich sogar mit Ihrem Handy. Hoffentlich aber nicht auch noch mit Facebook. Man weiss ja nie. Und diese Vibratoren sind jetzt Schuld daran. Das die Geschichte über Hamburg keine richtige Geschichte wird. Sondern mehr über Vibratoren. Und eine Bekannte. Die sich nach längerer Abstinenz, Verzeihung, Absenz, meldet. Zuerst per Stimme. Übers Telefon. Um 06:45. Morgens. Danach noch ein paar Mal elektronisch. Und eine Führung wollte. Will. Durch Zürich. Was ich ja mache. Ab und zu. Thema? Porno! Also quasi auf den Spuren des Pornos durch Zürich. Interessant. Die Geschichte an und für sich. Aber auch das Anliegen. Und so kamen wir dann über kurz oder lang zum Thema Vibratoren. Wie lange schon und warum und welche und wieso und überhaupt. Und das jede Frau einen zuhause und so weiter. Kann ja sein. Weil einfach in der Handhabung. Kann ich nachvollziehen. Wenn man ihn braucht, dann ist er da. Quasi Einsatzbereit. Ohne wenn und aber. Danach? Danach verschwindet er dann wieder. In der Schublade. Machen sie das mal mit einem Lebendigen. Vibrator. Obwohl. Auch die steckt man mitunter ja in Schubladen. Aber der ist jetzt vielleicht zu hoch. Jedenfalls sagte ich nix. Oder nur wenig. Zum Thema nicht. Zur Führung schon. Weil was lebendiges? Immer noch besser, oder? Auch aus Sicht der Frau. Bekannte wollte wissen, warum? Weil, es ist doch wirklich angenehmer, dass Fell einer lebenden Katze zu streicheln, als den weniger lebendigen Pelzbesatz an ihrer Winterjacke, nicht wahr?

Aber es hat halt alles ein Für und Wider. Und warum kommt mir jetzt immer wieder die Salatgurke in den Sinn, die Daniel bei seiner Führung in der Hand hatte? Bullerei. Und Schanzenviertel. Sagte ich schon?

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Wasser bis zum Hals

Eigentlich, eigentlich habe ich kein Problem mit Alkohol. Wirklich nicht. Ich schwör. Auch nicht ohne, ihr Scherzkekse. Gelegentlich mal ein Glas Rotwein. Hie und da. Auch mal einen Grappa nach dem Essen. Und wenn ich dann mal in eine Bar gehe, dann auch einen Drink. Oder zwei. oder drei. Nicht mehr. Mich hat noch niemand nach Hause tragen müssen. Rollen schon. Aber tragen? Nein. Da kenne ich andere. Ohne jetzt hier Namen zu nennen.
Ich bin auch eher, wenn, dann der Typ stiller Trinker. Weil. In einer Beiz aufgewachsen. Und zuviel erlebt, was zuviel Alkohol aus Menschen machen kann. Insbesondere auf der verbalen Ebene. Würde auch. Je mehr Alkohol, desto weniger. Das ist wie bei Professor Otto. Je schiefer das Brett, desto schneller das "Zisch" und umso lauter der Bums. Oder so. Wobei die meisten mit zuviel, dann ja kein Bums mehr. Auch wenn sie gerne würden.
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Lange Rede kurzer Sinn

Schnell. Geduld? Keine. Also die wenigsten. Am liebsten schon gestern. Oder noch früher. Dass wertvollste, was man also schenken kann? Zeit. Und ein Ohr. Oder zwei. Leihweise. Nicht so van Gogh mässig. Der hat sein Ohr ja auch abgegeben. Quasi. Nein. Wirklich nur leihweise. Hin- oder zuhören. Ist wirklich wertvoll. Auf beide Seiten. Ich versuche zuzuhören, bin aber auch ganz dankbar. Wenn mir mal jemand zuhört. So wie sie es tun. Die Leser dieser Geschichten. Sie schenken mir auch. Immer wieder. Ihre Aufmerksamkeit. Das ist für mich Lohn und Ansporn. Ich, wir, bessere Hälfte und ich. Wir versuche daher auch ab und zu etwas zurückzugeben. Das nächste Mal am 23. Mai. Details später. Nur damit sie schon einmal vorgewarnt sind. Zurück zum Thema. Zeit schenken. Weil, auch ich. Habe auch so eine Unart. Oder Tic. Also nicht, dass sie jetzt Angst haben müssen. Von wegen Tourette oder so. Wobei Angst etwas weit gegriffen. Einer meiner Schulfreunde hatte einen. War ganz lustig damals. Für uns. …

Berührungsängste

Es ist wegen meiner Jungmannschaft. Also wegen meiner Kinder. Weil, die kommen immer wieder mal. Mit so Hinweisen. Man könne jetzt zum Beispiel im Internet iPhones gewinnen. Ganz einfach. Oder da gäbe es so Gewinnspiele. Wenn man CHF 10.- einzahle, dann könne man für CHF 50.- gamen. Also früher. Als sie ihr erstes iPhone bekamen. Bezahlt! Nicht gewonnen! Mittlerweile sind sie auf- und abgeklärter. Darin, nicht alles zu glauben, was man im Internet so liest. Oder in Zeitungen. Eher gesunder Menschenverstand. Und dann selber beurteilen. Kann das wahr sein? Oder nicht? Und wenn ja, wie viel davon? Gibt es eine zweite Seite? Die gibt es nämlich immer. Mitunter schauen Geschichten dann ganz anders aus, wenn man die eine Seite gelesen hat und die andere Seite dann dazu um Auskunft bittet. Was wollte der Schreiber damit zum Ausdruck bringen? Will er nämlich immer. Ich schwör. Was zum Ausdruck bringen. Nur ist es manchmal erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Oder dem dritten. Wie letztens…