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Von Brüsten und Blumen

Meiner Ansicht nach gibt es...Dings....zwei Sorten von Männern. Heteros und Homos. Aber das ist etwas zu kurz gegriffen, weil, eigentlich gibt es drei Sorten. Heteros unterteilen sich nämlich in Männer und Blümchen. Wobei Blümchen durchaus auch Heteros sind, einfach ein bisschen......naja, softer halt. Ich bin überzeugt, auch sie haben Vetreter von beiden Seiten in ihrem Bekanntenkreis. Letzten Samstag hatte ich wieder eine Begegnung dieser Art. In meinem Stamm-Café.
Mir fällt schon seit längerem auf, dass an eben diesem Ort ein gewisser Männerüberhang besteht. Warum genau, entzieht sich meiner Kenntnis. Und der grössere Teil dieses Überhanges fusst in Blümchen. Blümchen sind modebewusst, gestylt, unterhalten sich sanft über angesagte Themen wie Peace und Cate Blanchet und Velos. Sie tragen gelegentlich auch ein Kleinkind mit sich rum. In diesen Brustgeschirren. Und wundern sich dann, warum ihre Partnerinnen sie, nach einer gewissen Anfangseuphorie, nicht mehr für voll nehmen. Respektive sich einem Bad-Boy zuwenden. Warum, das, by the way, kann ich Euch gerne mal erklären, liebe Blümchen. Anyway. Seit letzten Samstag weiss ich auch, Blümchen sind schreckhaft, leicht aus der Fassung zu bringen und interessieren sich für Tischschmuck. Sprich Blumen. Sehr. Und wer ist Schuld daran? Natürlich! Eine Frau. Zwei. Also zwei Frauen. Wobei nur die Eine der Beiden ein Kleinkind mit sich führte. Im Kinderwagen. Nicht im Brustgeschirr. Als die Beiden das Café betraten, machte sich sofort eine gewisse Unruhe breit. Unter den Blümchen. Nicht unter den anwesenden Männern. Was meine Sinne sofort auf höchste Aufmerksamkeit schaltete. Warum werden Blümchen beim Anblick einer Kindsmutter nervös und Männer nicht? Die Antwort auf diese Frage kam schneller als erwartet. Kindsmutter setzte sich und packte aus. Zuerst ihr Kleinkind und dann ihre Brüste. Also nur Eine. Und dockte das Kleinkind an. Und jetzt, lustig......Reaktion der Männer? Kurzer Blick auf nackten Frauenbusen.....Feststellung? Nett, aber nicht für uns, sondern für Kleinkind, also wieder Beschäftigung mit Lektüre/Laptop/Handy/Nasenbohren. Reaktion der Blümchen? Schon viel früher. Bereits als besagte Mutter beginnt ihre Bluse aufzuknöpfen......Genickstarre. Bei A L L E N! Sie  wird doch wohl nicht.........und als doch.....Beschäftigung mit....Hilfe, mit was denn nun? Tischschmuck.....Blume in Vase....auf jedem Tisch...und alle Blümchen.....jetzt Tischschmuck...seeeehr interessant. Nur ja kein Interesse für nackte Brust.... Liebe Blümchen, so wird das nix. Mit nichts.
Das dicke Ende kam zum Schluss. Weil sicher klar, ich interessiere mich weniger für Blumen. Schon gar nichts als Tischschmuck in einem Café. Man hält mich auch von der äusseren Erscheinung her weniger für ein Blümchen...dachte ich...weil, als ich auf dem Nachhauseweg an Fritz Blumenstand vorbei kam, schenkte er mir ganz spontan einen kleinen Strauss Rosen. Ich hab ihn angenommen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, ich war am Handy. Jetzt doch Tischschmuck. Bei mir zuhause. Und gelegentlich, lieber Männer, auch nackte Frauenbrust. Für mich, nicht für Kleinkind ;-)


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Wasser bis zum Hals

Eigentlich, eigentlich habe ich kein Problem mit Alkohol. Wirklich nicht. Ich schwör. Auch nicht ohne, ihr Scherzkekse. Gelegentlich mal ein Glas Rotwein. Hie und da. Auch mal einen Grappa nach dem Essen. Und wenn ich dann mal in eine Bar gehe, dann auch einen Drink. Oder zwei. oder drei. Nicht mehr. Mich hat noch niemand nach Hause tragen müssen. Rollen schon. Aber tragen? Nein. Da kenne ich andere. Ohne jetzt hier Namen zu nennen.
Ich bin auch eher, wenn, dann der Typ stiller Trinker. Weil. In einer Beiz aufgewachsen. Und zuviel erlebt, was zuviel Alkohol aus Menschen machen kann. Insbesondere auf der verbalen Ebene. Würde auch. Je mehr Alkohol, desto weniger. Das ist wie bei Professor Otto. Je schiefer das Brett, desto schneller das "Zisch" und umso lauter der Bums. Oder so. Wobei die meisten mit zuviel, dann ja kein Bums mehr. Auch wenn sie gerne würden.
Nur ganz selten, wenn wirklich alle Umstände zusammen kommen. Dann, dann kann es auch mir passieren. Dass meine Stern…

Lange Rede kurzer Sinn

Schnell. Geduld? Keine. Also die wenigsten. Am liebsten schon gestern. Oder noch früher. Dass wertvollste, was man also schenken kann? Zeit. Und ein Ohr. Oder zwei. Leihweise. Nicht so van Gogh mässig. Der hat sein Ohr ja auch abgegeben. Quasi. Nein. Wirklich nur leihweise. Hin- oder zuhören. Ist wirklich wertvoll. Auf beide Seiten. Ich versuche zuzuhören, bin aber auch ganz dankbar. Wenn mir mal jemand zuhört. So wie sie es tun. Die Leser dieser Geschichten. Sie schenken mir auch. Immer wieder. Ihre Aufmerksamkeit. Das ist für mich Lohn und Ansporn. Ich, wir, bessere Hälfte und ich. Wir versuche daher auch ab und zu etwas zurückzugeben. Das nächste Mal am 23. Mai. Details später. Nur damit sie schon einmal vorgewarnt sind. Zurück zum Thema. Zeit schenken. Weil, auch ich. Habe auch so eine Unart. Oder Tic. Also nicht, dass sie jetzt Angst haben müssen. Von wegen Tourette oder so. Wobei Angst etwas weit gegriffen. Einer meiner Schulfreunde hatte einen. War ganz lustig damals. Für uns. …

Berührungsängste

Es ist wegen meiner Jungmannschaft. Also wegen meiner Kinder. Weil, die kommen immer wieder mal. Mit so Hinweisen. Man könne jetzt zum Beispiel im Internet iPhones gewinnen. Ganz einfach. Oder da gäbe es so Gewinnspiele. Wenn man CHF 10.- einzahle, dann könne man für CHF 50.- gamen. Also früher. Als sie ihr erstes iPhone bekamen. Bezahlt! Nicht gewonnen! Mittlerweile sind sie auf- und abgeklärter. Darin, nicht alles zu glauben, was man im Internet so liest. Oder in Zeitungen. Eher gesunder Menschenverstand. Und dann selber beurteilen. Kann das wahr sein? Oder nicht? Und wenn ja, wie viel davon? Gibt es eine zweite Seite? Die gibt es nämlich immer. Mitunter schauen Geschichten dann ganz anders aus, wenn man die eine Seite gelesen hat und die andere Seite dann dazu um Auskunft bittet. Was wollte der Schreiber damit zum Ausdruck bringen? Will er nämlich immer. Ich schwör. Was zum Ausdruck bringen. Nur ist es manchmal erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Oder dem dritten. Wie letztens…