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Weibergeschwätz

Nein. Nicht von mir. Natürlich, schlussendlich schon. Weil geschrieben ist geschrieben. Aber grundsätzlich!! Ich schwör! Den Titel dieser Story hab nicht ich mir ausgedacht. Also sparen Sie sich die Leserbriefe. Oder sparen Sie nicht, aber ich leite sie dann weiter. Sie können sicher sein. Das Wort Weiber oder Geschwätz und dann noch in Kombination, dass käme mir nie in den Sinn. Also Sinn natürlich schon, aber nicht über die Lippen. Zumindest nicht geschrieben.
So, nun haben wir das geklärt. Weil, der Titel wurde mir vorgegeben. Zwecks Wiedererkennung. Von zwei reizenden Damen, das Vergnügen ich hatte, diese im Zug nach Zug kennen lernen zu dürfen. Touristinnen quasi. Der Sprache, resp. dem Dialekt nach aus dem fernen Ausland. Wallis oder so ähnlich heisst das Land. Zweigeteilt. Das Land. Weniger die beiden Damen. In ein Ober und ein Unter. Die Damen, so vermute ich, eher Ober. Weil etwas abschätzig über das Unter. Gesprochen. Kann aber auch an meinem Hörverstehen liegen.
In Kontakt gekommen sind wir wegen eines Sees. Und einem Ort. Kaum hat der Zug nämlich den HB verlassen und bremste sich auf Thalwil ein, fragt die eine Dame die Andere, ob dies nun schon der Zugersee sei. Sie müssen jetzt gar nicht grinsen und meinen, Sie kennen mich bereits so gut, um sich meine Reaktion darauf vorstellen zu können. Aber Sie haben Recht. Genauso wie Sie es sich vorstellen, so war sie auch. Ähnlich dem Innehalten des Capo's an der Fleischtheke, als ich Pouletfleisch für einen Sugo bestellt habe. Nur ohne Aua. Na, dann suchen Sie mal die entsprechende Story in meinem Blog, werte Damen aus dem Oberwallis, damit Sie wissen, was ich meine ;-)
Jedenfalls kamen wir über diesen Aufhänger ins Gepräch. Über Stadt und Land, sprich Zivilisation und Provinz, über die verschiedenen Dialekte und Lebensgeschichten. Und über sehr frühes Aufstehen, um gleichentags noch in Zug an einem Seminar teilnehmen zu können. In Zug, nicht im Zug. Wir kamen dann irgendwie auch auf meinen Blog, beziehungsweise auf meine Geschichten. Die Art, wie ich schreibe, und das sie immer etwas aussagen. Also in sich einen tieferen Sinn bergen. Der sich oft erst auf den zweiten oder dritten Blick erschliesst. Oder gar nicht. Oder nur mir. So auch hier. In diesem Fall als kleiner Ratschlag. An die eine Dame. Ich gebe es ja zu, ich habe etwas gelauscht. Das es darum ging, irgendetwas zu unternehmen. Und dabei jemand vergessen ging. Und nun Vorhaltungen, sprich Vorwürfe. Und das man in solchen Fällen nicht immer der (ein bestimmter Körperteil, den ich hier nicht nennen will) sein wolle. Also

-> ich bin dann NICHT immer der (Körperteil), im Fall!

Und hier meine Anmerkung. Auch ich musste lernen, das Wörtchen "nicht" gibt es nicht. Also lesen sie obenstehende Behauptung/Feststellung mal ohne dieses Wort. Alles klar? Was kann man dagegen tun? Umformulieren. Wie, dass überlasse ich Ihnen. Aber es funktioniert, glauben Sie es mir.

Und kaufen Sie sich mal einen Atlas. Weil über Zürichsee und Zugersee, da würde ich gerne nochmal mit Ihnen sprechen ;-)


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Wasser bis zum Hals

Eigentlich, eigentlich habe ich kein Problem mit Alkohol. Wirklich nicht. Ich schwör. Auch nicht ohne, ihr Scherzkekse. Gelegentlich mal ein Glas Rotwein. Hie und da. Auch mal einen Grappa nach dem Essen. Und wenn ich dann mal in eine Bar gehe, dann auch einen Drink. Oder zwei. oder drei. Nicht mehr. Mich hat noch niemand nach Hause tragen müssen. Rollen schon. Aber tragen? Nein. Da kenne ich andere. Ohne jetzt hier Namen zu nennen.
Ich bin auch eher, wenn, dann der Typ stiller Trinker. Weil. In einer Beiz aufgewachsen. Und zuviel erlebt, was zuviel Alkohol aus Menschen machen kann. Insbesondere auf der verbalen Ebene. Würde auch. Je mehr Alkohol, desto weniger. Das ist wie bei Professor Otto. Je schiefer das Brett, desto schneller das "Zisch" und umso lauter der Bums. Oder so. Wobei die meisten mit zuviel, dann ja kein Bums mehr. Auch wenn sie gerne würden.
Nur ganz selten, wenn wirklich alle Umstände zusammen kommen. Dann, dann kann es auch mir passieren. Dass meine Stern…

Lange Rede kurzer Sinn

Schnell. Geduld? Keine. Also die wenigsten. Am liebsten schon gestern. Oder noch früher. Dass wertvollste, was man also schenken kann? Zeit. Und ein Ohr. Oder zwei. Leihweise. Nicht so van Gogh mässig. Der hat sein Ohr ja auch abgegeben. Quasi. Nein. Wirklich nur leihweise. Hin- oder zuhören. Ist wirklich wertvoll. Auf beide Seiten. Ich versuche zuzuhören, bin aber auch ganz dankbar. Wenn mir mal jemand zuhört. So wie sie es tun. Die Leser dieser Geschichten. Sie schenken mir auch. Immer wieder. Ihre Aufmerksamkeit. Das ist für mich Lohn und Ansporn. Ich, wir, bessere Hälfte und ich. Wir versuche daher auch ab und zu etwas zurückzugeben. Das nächste Mal am 23. Mai. Details später. Nur damit sie schon einmal vorgewarnt sind. Zurück zum Thema. Zeit schenken. Weil, auch ich. Habe auch so eine Unart. Oder Tic. Also nicht, dass sie jetzt Angst haben müssen. Von wegen Tourette oder so. Wobei Angst etwas weit gegriffen. Einer meiner Schulfreunde hatte einen. War ganz lustig damals. Für uns. …

Berührungsängste

Es ist wegen meiner Jungmannschaft. Also wegen meiner Kinder. Weil, die kommen immer wieder mal. Mit so Hinweisen. Man könne jetzt zum Beispiel im Internet iPhones gewinnen. Ganz einfach. Oder da gäbe es so Gewinnspiele. Wenn man CHF 10.- einzahle, dann könne man für CHF 50.- gamen. Also früher. Als sie ihr erstes iPhone bekamen. Bezahlt! Nicht gewonnen! Mittlerweile sind sie auf- und abgeklärter. Darin, nicht alles zu glauben, was man im Internet so liest. Oder in Zeitungen. Eher gesunder Menschenverstand. Und dann selber beurteilen. Kann das wahr sein? Oder nicht? Und wenn ja, wie viel davon? Gibt es eine zweite Seite? Die gibt es nämlich immer. Mitunter schauen Geschichten dann ganz anders aus, wenn man die eine Seite gelesen hat und die andere Seite dann dazu um Auskunft bittet. Was wollte der Schreiber damit zum Ausdruck bringen? Will er nämlich immer. Ich schwör. Was zum Ausdruck bringen. Nur ist es manchmal erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Oder dem dritten. Wie letztens…