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Warum!?

Keine Bange. Jetzt kommt keine Geschichte über meine jüngste Vergangenheit. Obwohl. Die Wahl des Titels könnte dies vermuten lassen. Wobei... im weitesten Sinne.....Dings. Aber nicht zu schmalzig, ich schwör!
Weil, lustig. Gestern mit Peter über das Warum diskutiert. Natürlich bezogen auf meine jüngste Vergangenheit. Aber nicht nur. Auch auf seine. Und hin und her und auf und ab. Und gedacht, also ich, darüber schreibe ich dann auch mal einen Blog. Über den Platz, wo wir uns trafen und über das Warum. Und heute sitze ich in meinem Stamm- Café und jetzt denk ich mir schon zum Hundertsten mal, warum? Warum ich? Immer?
Der Zufall will es, dass ich neben zwei Damen sitze, die offensichtlich ein kleineres bis mittleres Problem miteinander haben und dies, zumindest versuchen sie es, ausdiskutieren. Und Sie kennen mich. Ich höre ja nie zu. Wirklich nicht. Und den Platz wechseln kann ich auch nicht. Weil voll. Das Café! Nicht ich. Wäre aber leichter zu ertragen. Wenn voll. Oder zumindest angesäuselt. Also angestrengtes nicht zuhören. Und extremes aus dem Fenster schauen und völlig unbeteiligt tun. Aber nicht mehr lange. Die eine Dame neigt nämlich dazu, egal ob bewusst oder nicht, der Anderen das Wort im Munde um zudrehen. Permanent. Und treibt ihr Gegenüber damit locker vor sich her. In diverse Ecken. Und wie. Ich bin versucht, ihr zu helfen. Aber dann vermutlich beide gegen mich. Aber das geht jetzt schon eine Stunde. Ich weiss das so genau, weil ich mit einem Auge immer auf die Uhr schiele. Habe zu hause eine Maschine ob. Waschmaschine. Und die Damen warten schon. Also die zu hause. Die, die im gleichen Haus wohnen. Nicht mit mir in meiner Wohnung. Nur das das gesagt wurde. In der Regel schaffe sie es mich zu überzeugen, sie vor mir waschen zu lassen. Unter Zuhilfenahme übelster Tricks. Im Haus, in dem ich lebe, hat es einen Nachtclub. Und die zugehörigen Damen wohnen unter mir. Und meistens, wenn wir uns vor der Waschmaschine treffen, genügt es das sie mir kurz zeigen, was genau sie waschen wollen......und schon bin ich Zweiter. Oder mache ich Zweiter? Egal. Ich gönne es meinen Socken. Meinen Augen auch, übrigens. Darum lass ich mich gerne überreden. Aber nicht immer. Heute nicht. Item. Wir drehen uns im Kreis. Die beiden Damen auch. Amüsant. Die Damen im Nachtclub an der Stange übrigens auch....aber anders ;-)
Dabei geht es in allen Fällen eigentlich nur um das Warum. Immer. Im Leben. Und zwar nicht als Frage ans Gegenüber. Sondern als solche an sich selbst. Wenn wir uns das beantworten können, warum etwas so und so ist, oder dies oder das oder jenes passierte. Dann sind wir einen grossen Schritt weiter. Aber ehrlich sein. Mit sich selber. Und nicht in die eigene Tasche lügen. Dann erübrigt sich in den meisten Fällen auch das Warum an das Gegenüber.
Die Erkenntnis ist noch nicht zu meinen beiden Nachbarinnen durchgedrungen. Heute verpasse ich zum ersten mal die Maschine rechtzeitig zu leeren. 

Bin ja gespannt auf die Reaktion der Damen.




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