Direkt zum Hauptbereich

Sex auf der Dachterrasse

NACHTwanderer! Es heisst der NACHTwanderer. Und nicht NACKTwanderer. Das muss hier mal in aller Deutlichkeit gesagt sein. Weil, Dings. Ich schwör. Mich dünkt, momentan ist sowieso alles ziemlich sexistisch unterwegs. Muss wohl am Frühling liegen. Debatten über Polygamie an jeder Ecke und in fast jeder Postille. Pornosucht, Rudelbums und was weiss ich nicht noch alles. Und spannend. Ich habe eine gewisse Anzahl mir geneigter Leserschaft. Die pendelt um einen gewissen Wert. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Wobei langsam, aber stetig wachsend. Mit einer Ausnahme. Wähle ich einen Titel, der etwas Schlüpfriges vermuten lässt.....meine Fresse. Dann geht's aber ab. Dann werden aus ein paar Dutzend Lesern plötzlich ein paar Tausend. Ungelogen. Erst kürzlich wieder passiert.
Was sagt mir das nun? In Bezug auf meinen Blog? Mehr Sex. Und wie schon ein gewisser wer auch immer sagte: Määh Dräck.
Dreckiger Sex also. Und was eignet sich besser dazu, um Phantasien anzuheizen, als meine Dachterrasse. Im Niederdorf. Zwar erst vor kurzem bezogen, aber da der April Anfangs ziemlich warm, auch schon so einiges erlebt. Und nicht ganz unwesentlich, im gleichen Haus befindet sich ja auch ein Nachtclub. Meine Stammleser wissen das bereits. Auch, dass ich von dessen Damen ab und an vor der Waschmaschine ausgebremst werde. Unter Zuhilfenahme von ganz üblen Methoden. Strapse, Corsetts, Netzstrümpfe. Sie können sich's vorstellen. In Ihrer Phantasie. Aber zurück zur Dachterrasse. Die liegt, obwohl es die Bezeichnung nicht unbedingt vermuten lässt, nicht ganz zu oberst in unserer Häuserzeile. Also auch hier das Niveau etwas tiefer. Es gibt Terrassen, die liegen deutlich weiter oben. Mit grandiosem Einblick auf meine. Daher wird letztere gerade etwas hektisch bepflanzt. Quasi zur Vorbereitung. Alles geht nun ja doch nicht. Der Vorteil meiner niedrigeren Terrasse liegt aber darin, das diese sich auf der Höhe der Wohnräumlichkeiten von diversen anderen Häusern um sie herum befindet. Und auch im Niederdorf grassiert die Mode des "keine Gardinen mehr vor den Fenstern zu haben Prinzips". Also ob es jetzt wirklich ein Vorteil ist, dies alles mit ansehen zu müssen? Weil, gewisse Ästhetik schon gefragt, sie verstehen, nicht wahr? Aber ich hab's halt wie mit dem Zuhören auch. Wenn man nicht will, dass man zuhört, dann soll man leiser sprechen. Oder gar nicht. Sex in einer Wohnung ohne Vorhänge und erst noch bei Licht? Dito. Nicht leiser, nein, sondern dem Blick entziehen. Ich habe aber das Gefühl, das ist gar nicht unbedingt so gewollt. Mir soll's recht sein. Wenn ich es nicht mehr sehen kann, giesse ich halt meine Blumen.

In letzter Zeit bekamen die ganz schön viel Wasser. Und nicht nur wegen des Regens ;-)


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Kreis schliesst sich

Eigentlich, ja eigentlich, wäre jetzt Ruedi an der Reihe gewesen. Leser meiner Geschichten erinnern sich vielleicht noch an ihn. Ruedi hat mich mit seinen Ratschlägen und Geschichten eine zeit lang durch mein Leben begleitet. Und auf einmal war er verschwunden. Lange Zeit blieb er unsichtbar. Aber letztens stand er wieder im Tram und lächelte mir zu. Aus einer gewissen Distanz. Aber er war es. Ich bin ganz sicher. Weil, Ruedi hat eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Vater. Also optisch. Vom Aussehen her. Und mein Vater lebt ja schon lange nicht mehr. Darum fällt er mir auch immer wieder auf. Spannend ist auch, dass ich ihm in letzter Zeit auf eine gewisse Art immer wieder mal begegne. An ihn erinnert werde. Das hat wohl mit meinem Alter zu tun. Sogar im Beruf passiert mir das. Wie letzthin in Bern. An einer grossen Konferenz unserer Branche. Dabei hatte mein Vater doch so gar nichts mit IT am Hut. Die gab es so seinerzeit auch kaum. Eine Eigenschaft von ihm ist mir noch besonders im Gedä…

Cosa Nostra

Es ist eigentlich keine grosse Sache. Knapp 7 Stunden. In Kilometern absolut überschaubar. Das findet auch der Schalterbeamte der SBB, der uns die Ticket ausstellt. Das ginge ruckzuck. Quasi eine Verbindung. Nur winzige zweimal umsteigen. In Milano und Genova. Retour das Selbe. Nur umgekehrt. Natürlich. Er könne uns da eine ausgezeichnete Verbindung offerieren. Kürzeste Aufenthalte in Milano und  Genova. 20 Minuten maximal. Da, spätestens da hätten sämtliche Alarmglocken schrillen müssen. Weil, Pustekuchen. 20 Minuten. Hin ging es ja noch. Weil SBB. Bis Milano. Sprich Verspätung minimal. 15 Minuten oder so. Wir natürlich erstens ganz hinten im Zug. Und auf Gleis 3. Der Zug nach Genova? Gleis 20. Umsteigezeit? 5 Minuten. In Milano. Kennen sie den Bahnhof Milano Centrale? Da passt Zürich HB dreimal rein. Mindestens. Und wir natürlich nicht die Einzigen. Die umsteigen wollten und die sich im Bahnhof aufhielten. Zumeist Italiener. Jetzt! Der Italiener an und für sich relativ relaxed. Als …

Kritische Grösse

Ich bin dann mal weg. In den Ferien. Nicht lange. Nur ein paar Tage. Mit meinen zwei jüngeren Söhnen. Noch einmal den Sommer etwas verlängern. Wobei der sich ja selber. Immer wieder. Verlängert. Letzte Woche hiess es noch Schnee. Also in den Bergen. Nicht in Zürich. Zwar...

Der Zeitpunkt unserer Ferien nicht von ungefähr. Herbstferien. In der Schule. Der Jüngste noch schulpflichtig. Und im Geschäft auch etwas ruhiger. Aber? Es ist nicht der einzige Grund. Ab Sonntag kehrt in der Stadt generell wieder etwas Ruhe ein. Weil Film Festival am Ende. Zu! Also zu Ende. Nicht dass noch Gerüchte entstehen.

Gerüchte gäbe es ja zuhauf. Auch über Schnee in Zürich. Die letzten Tage. Man behauptet. Die erhöhte Konzentration von Schnee, sprich Kokain, sei an Wochenenden sogar im Zürcher Abwasser nachweisbar. An kulturellen Anlässen? Wie das Film Festival? Und anderen? Sowieso. Sagt man.

Überhaupt. Das ZFF. Polarisiert. Wie der Hafenkran. Die Einen finden's toll, die Anderen überflüssig. Die, die&…