So weit die Füsse tragen

Heute beginnen wir mal mit dem Ende. Nicht das Ende aller Tage, oder im religiösem Sinn. Auch nicht politisch gesehen, obwohl, letzteres nach der Abstimmung am Sonntag....... Aber lassen wir das. Ich will hier ja nicht Dings. Der Blog soll schiesslich zur Belustigung dienen. Wobei, wegen der Abstimmung. Wenn's nicht zum Heulen wäre, dann wäre es nämlich zum Lachen. Wirklich. Aber dazu ein Andermal.

Also, am Ende steht meistens ein Bild. Eigentlich immer. Ich weiss nicht, ob Sie dies überhaupt schon einmal bemerkt haben? Aber is so. Und was fällt Ihnen am heutigen Bild auf? Mal abgesehen von der beginnenden Glatze am Hinterkopf des, Sie können's mir glauben, noch relativ jungen Mannes? Na? Richtig! Er trägt zwei verschiedene Schuhe. Was Sie nicht sehen. Seine Freundin im Hintergrund ebenfalls. Die beiden tauschen bei meinem Auftauchen am Platz des Geschehens gerade die Schuhe. Weil ihr die Füsse weh tun. Und Beiden passen beide. Das lässt jetzt gewisse Rückschlüsse zu. Entweder hat die Dame riiiiiiieeeesen Füsse, oder er......naja

Aber zurück zum Thema. Im Leben eines Mannes kommt der Moment, da will er es noch einmal wissen. Jetzt ist dieses "Es" extrem mannigfaltig. In meinem Fall geht es dabei um das Thema Sport im Allgemeinen und das Joggen im Besonderen. Ich habe letztens wieder damit begonnen. Und stelle fest? Ich bin nicht mehr 20. Es dauert alles etwas länger. Also das Meiste. Beim Joggen zumindest, bis die Kondition wieder da ist, wenn sie denn überhaupt wieder kommt. Aber ich bin jetzt mal zuversichtlich. Um mich am Anfang nicht allzusehr zu blamieren, habe ich mich entschlossen, entweder ziemlich früh zu joggen, weil NOCH dunkel, oder ziemlich spät, weil schon WIEDER dunkel. Nachts alle Katzen grau, auch Jogger. Und meine Strecke am See entlang....spärlich beleuchtet. Und ich habe es gleich wieder aufgeben. Nicht das Joggen. Aber mich verstecken zu wollen. Sind Sie frühmorgens oder spätabends schon einmal am See gelaufen? Autobahn, sage ich Ihnen. Und zwar zur Rushour. Und das Schlimmste? Jeder kennt Jeden. Töfffahrer unter den Leser kennen das von früher her. Zwei Motorräder begegnen sich in der Sahara und die Fahrer heben zum Gruss die Hand. Soll es scheinbar auch auf Schweizer Strassen geben. Ist mir zwar ein Rätsel, weil bei der heutigen Dichte von Motorrädern in der Schweiz, käme ja die Hand gar nicht mehr an den Lenker. So aber auch am See beim Joggen. Man rennt, kennt und grüsst sich. Und versucht ein gutes Bild seiner selbst abzugeben. Leider lies ich mich anstecken. Und statt auf meine Beine zu hören, hörte ich auf den Takt einer Joggerin, die vor mir lief und lies mich mitziehen. Bis es der Stolz (und die Kondition) nicht mehr zu lies. Danach hätte ich auch gerne die Schuhe getauscht. oder am liebsten gleich die ganzen Beine. Und ein Stück vom Rücken. Das war heute Morgen. Mittlerweile kann ich schon wieder einigermassen sitzen. Aber morgen, morgen geht es wieder auf die Piste. Ich schwör!

Ich hoffe einfach, dass die, geschätzte 75 Jahre alte Dame, nicht wieder vor mir läuft. Weil, mein Ego sonst wie die Abstimmung am Sonntag? Bach ab! Und zum schämen....



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