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Manipfel

Heute ein kurzer Ausflug in die Kulinarik. Sinnbildlich. Es geht um...Süssspeisen. Im übertragenen Sinn. Und zwar um den Manipfel.  

Manipfel? Kennen Sie nicht? Meinen Sie?! Ich bin der Überzeugung, kennen Sie doch. Zumindest die Älteren unter uns. Ist ein ganz interessantes Gebäck. Und hat quasi auch mit Menschen zu tun. Mit Beziehungen untereinander. So metaphorisch. Und das kommt so:

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Nussgipfel. Vielleicht nicht von Anbeginn an. Erst mit der Zeit dazu geworden. So ein richtig röscher. Der knistert beim reinbeissen. Mit dicker Nussfüllung. Über die Jahre angewachsen. Mit richtig dick Zuckerguss oben drauf. So ein richtiger "Gutervorsatzbrecher". Der nach einem langen romantischen Winterspaziergangnachmittag in einer Bergbeiz zwischen Ihnen und Ihrer Liebe auf dem Teller liegt. Kennen Sie, oder?

Und was ist der Wunsch eines jeden Nussgipfels? Richtig, einen anderen Nussgipfel zu finden, der zu einem passt. Jetzt ist das mit den Nussgipfeln so eine Sache. Sie sehen sich zwar ähnlich, aber so richtig gleicht Keiner dem Anderen. Es sind Nuancen nur. Aber die machen es aus. Und an diesen Nuancen scheitert es so oft. Wenn es das Schicksal will, dann geraten Sie nicht nur an einen anderen Nussgipfel, nein, sie geraten an......Nein! Nicht was Sie jetzt denken. Sie geraten nicht an Tomatensauce oder Kohlkopf oder sonstwas, nein, Sie geraten, sagen wir, an einen Mandelgipfel. Der ist vom Prinzip her ähnlich. Auch gebogen und Füllung und rösch und so.....aber doch ganz anders. Und jetzt gibt es drei Möglichkeiten:

Der Nussgipfel saugt den Mandelgipfel auf. Der Mandelgipfel saugt den Nussgipfel auf. Oder Sie bestellen Gerstensuppe! Ha! Das haben Sie jetz nicht erwartet, geben Sie's zu ;-)

Nein, die dritte Möglichkeit besteh darin, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Gelingt aber meistens nur im fortgeschrittenen Lebensstadium mit genügend Erfahrung im Rucksack. Und dann entsteht etwas Neues. Und es heisst:

Manipfel! En Guete....




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