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A wie Anfang - Aktiv – Abmachung – Abschluss

Selbstkritik ist für mich ein integrierter, selbstregulierender Lebensprozess. Es tut gut, mit sich selber regelmässig über die Bücher zu gehen. So richtig intensiv durfte ich diesen Prozess am letzten Workshop „Die 7 Wege zur Effektivität, von Franklin Covey“ erleben. Meine schriftlichen Notizen und die Bücher dazu begeistern mich noch immer. Vielleicht inspiriert euch ein Gedankensprung/Inhalt oder regt an etwas neu anzufangen, etwas aktiv umzusetzen, eine Abmachung einzugehen.1

© Foto Cristina Cadau

Wenn wir eine Situation nicht mehr ändern können, müssen wir uns selbst ändern.
Viktor Frankl

Pro-aktiv sein – Die Gewohnheit der Wahl - SEHEN – TUN – ERREICHEN. Effektiv: Ich bin das Ergebnis meiner gewählten Entscheidung. Ineffektiv: Ich bin das Ergebnis meiner Umstände. Ich habe die Wahl und ich bin verantwortlich für meine Entscheidungen. Wie schnell kritisieren oder werten wir andere? Meistens zu schnell, nicht wahr? Nicht vergessen, zuerst auf uns selbst zu schauen und einen Moment inne zu halten. Tut gut und erweitert die Optik/Perspektive. Wir können anhand von Reizen reagieren (reaktives Verhalten) oder durch einen Moment innehalten eine kluge Reaktion wählen. Ist einfacher gesagt als getan, ja manchmal sogar eine riesen Herausforderung, besonders bei pubertierenden Kindern. Es lohnt sich, immer auch ein Auge auf sich selbst zu richten. Kritisch mit sich selbst sein. An sich arbeiten, schleifen, formen und sich hin und wieder ein Rückblick, aber auch einen Ausblick zu gönnen. Wo stehe ich? Was sind meine Wünsche? Was sind meine Werte?

© Foto Cristina Cadau - if it not right go left 

Zu einem Ziel, das die Mühe wert ist, führen keine Abkürzungen.
Beverly Sills

Gönnen wir es uns, Zeit mit sich selbst zu verbringen. In Gedanken über sich selbst zu lachen oder manchmal auch zu weinen. Eine wunderbare Abhilfe ist das Fragebuch!2 Bleiben Sie sich keine Antwort schuldig! Hören Sie zur Abwechslung mal sich selbst zu. Dann erfahren Sie einiges – über sich und alle anderen, die Ihnen wichtig sind.

Los geht’s und viel Spass!


Stephen R. Covey, Die 7 Wege zur Effektivität, Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg. ISBN 978-3-89749-573-9, www.franklincovey.de, www.franklincovey.ch, www.franklincovey.at, www.franklincovey.com



2  Fragebuch, Mikael Krogerus, Roman Tschäppeler, Illustrationen von Philip Earnhart, Verlag Kein&Aber ISBN 978-3-0369-5551-3 

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Wasser bis zum Hals

Eigentlich, eigentlich habe ich kein Problem mit Alkohol. Wirklich nicht. Ich schwör. Auch nicht ohne, ihr Scherzkekse. Gelegentlich mal ein Glas Rotwein. Hie und da. Auch mal einen Grappa nach dem Essen. Und wenn ich dann mal in eine Bar gehe, dann auch einen Drink. Oder zwei. oder drei. Nicht mehr. Mich hat noch niemand nach Hause tragen müssen. Rollen schon. Aber tragen? Nein. Da kenne ich andere. Ohne jetzt hier Namen zu nennen.
Ich bin auch eher, wenn, dann der Typ stiller Trinker. Weil. In einer Beiz aufgewachsen. Und zuviel erlebt, was zuviel Alkohol aus Menschen machen kann. Insbesondere auf der verbalen Ebene. Würde auch. Je mehr Alkohol, desto weniger. Das ist wie bei Professor Otto. Je schiefer das Brett, desto schneller das "Zisch" und umso lauter der Bums. Oder so. Wobei die meisten mit zuviel, dann ja kein Bums mehr. Auch wenn sie gerne würden.
Nur ganz selten, wenn wirklich alle Umstände zusammen kommen. Dann, dann kann es auch mir passieren. Dass meine Stern…

Lange Rede kurzer Sinn

Schnell. Geduld? Keine. Also die wenigsten. Am liebsten schon gestern. Oder noch früher. Dass wertvollste, was man also schenken kann? Zeit. Und ein Ohr. Oder zwei. Leihweise. Nicht so van Gogh mässig. Der hat sein Ohr ja auch abgegeben. Quasi. Nein. Wirklich nur leihweise. Hin- oder zuhören. Ist wirklich wertvoll. Auf beide Seiten. Ich versuche zuzuhören, bin aber auch ganz dankbar. Wenn mir mal jemand zuhört. So wie sie es tun. Die Leser dieser Geschichten. Sie schenken mir auch. Immer wieder. Ihre Aufmerksamkeit. Das ist für mich Lohn und Ansporn. Ich, wir, bessere Hälfte und ich. Wir versuche daher auch ab und zu etwas zurückzugeben. Das nächste Mal am 23. Mai. Details später. Nur damit sie schon einmal vorgewarnt sind. Zurück zum Thema. Zeit schenken. Weil, auch ich. Habe auch so eine Unart. Oder Tic. Also nicht, dass sie jetzt Angst haben müssen. Von wegen Tourette oder so. Wobei Angst etwas weit gegriffen. Einer meiner Schulfreunde hatte einen. War ganz lustig damals. Für uns. …

Berührungsängste

Es ist wegen meiner Jungmannschaft. Also wegen meiner Kinder. Weil, die kommen immer wieder mal. Mit so Hinweisen. Man könne jetzt zum Beispiel im Internet iPhones gewinnen. Ganz einfach. Oder da gäbe es so Gewinnspiele. Wenn man CHF 10.- einzahle, dann könne man für CHF 50.- gamen. Also früher. Als sie ihr erstes iPhone bekamen. Bezahlt! Nicht gewonnen! Mittlerweile sind sie auf- und abgeklärter. Darin, nicht alles zu glauben, was man im Internet so liest. Oder in Zeitungen. Eher gesunder Menschenverstand. Und dann selber beurteilen. Kann das wahr sein? Oder nicht? Und wenn ja, wie viel davon? Gibt es eine zweite Seite? Die gibt es nämlich immer. Mitunter schauen Geschichten dann ganz anders aus, wenn man die eine Seite gelesen hat und die andere Seite dann dazu um Auskunft bittet. Was wollte der Schreiber damit zum Ausdruck bringen? Will er nämlich immer. Ich schwör. Was zum Ausdruck bringen. Nur ist es manchmal erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Oder dem dritten. Wie letztens…