Von Hunden und Haltern

Heute ein kurzes Intermezzo, ehe es mit den Missen weitergeht. Meine Augen müssen sich wieder beruhigen. Nicht wegen der Damen an und für sich. Mehr wegen der Eindrücke im Gesamten. Weil, die Damen zwar nett anzusehen, aber so gar nicht mein Alter. Mehr so im Sinne eines schön geschmückten Weihnachtsbaumes. Der ist ja auch schön anzusehen. Und trotzdem wirft Mann sich nicht gleich drauf.

Aber trotzdem angelehnt an den Schluss des ersten Teiles. Und da hatte ich es von? Richtig! Haufen. Grossen. Und von Hunden. Daher jetzt mal kurz was zu Hunden und ihren Haufen, äehm, Haltern. Den Hundehaltern.

Eines muss ich vorrausschicken. Nicht das ein falscher Eindruck entsteht. Ich. Liebe. Hunde. Wirklich. Ich schwör. Auch wenn ich in jungen Jahren mal von Einem versuchsweise angeknabbert wurde. Diesbezüglich bin ich sogar fast ein bisschen homo. Weil, ich liebe einen Rüden. Eine französische Bulldogge.



Und ich glaube, er liebt mich auch. Ein bisschen. Er gehört einer Dame, mit der ich, wie schreiben andere Menschen in ihren Geschichten immer? Mit der ich ein wenig bekannt bin. Also eigentlich ist meine bessere Hälfte mit Yvonne bekannt. Jedenfalls, wenn Sie uns besucht, gehört mir der Hund. Wir reden dann zusammen. Nicht so philosophisches Zeugs. Mehr so wie Männer, alte Freunde, das tun. Solche, die sich alle Nase lang mal wieder irgendwo in einer Bar treffen. Zwecks Verbringung eines schönen Abends. Gemeinsam. Sie wissen wie das geht? 

Bar, ein Mann wartend. Der Andere kommt. Sich sehen, aufeinander zugehen, schulterklopfUmarmungschulterklopf, Grunz? Grunz! Plopp, plopp…Gluckgluckgluck…..grunz (hast Du Die da drüben gesehen! Heisses Teil! Die würde ich auch nicht von der Bettkante stossen! WiegehtsDir eigentlichsowasmachtdasBusinessunddieFamilie?)….grunz (hast recht! Heisser Schlitten! Aber die Andere da hinten auch nicht schlecht, oder? MirgehtsgutKindernervenmeineFrauhateinenLoverabersonstallesimLot) grunz.

Jetzt wissen Sie wie das geht. Unter Männern. Unter Frauen geht das anders, würde aber den Platz/Rahmen hier schlicht und einfach sprengen.

Zurück zu Tibu. Also wir reden zusammen und verstehen uns. Und wir kugeln gemeinsam durch die Wohnung. Und da sind wir schon beim Punkt. Hund und Wohnung. Ich kann verstehen, dass manche Menschen lieber mit Hunden, als mit Ihresgleichen. Weil persönliche Enttäuschung oder was auch immer. Darum von mir aus. Auch wenn ich der Überzeugung bin, ein Hund hat eigentlich nichts in einer Stadt zu suchen. Weil viel zu empfindlich. Also seine Sinne. Aber sollen Sie. Ich rege mich auch kaum mehr auf, wenn ich mal wieder in eine der Hinterlassenschaften trete. 

Aber, liebe Hundehalter, was gar nicht geht, ist, mit dem Hund im Schnee oder Regen herumzutollen. Also das schon, aber dann mit dem nassen Hund in ein Café zu gehen. Nasse Hunde riechen. Punkt. Nein, sie riechen nicht ein bisschen, SIE RIECHEN EXTREM. Schlicht und einfach. Auch die kleinen Munzigen. Die grossen, Langhaarigen sowieso. Und nein, ich kann und will kein Verständnis dafür zeigen. Punkt. Schon gar nicht, wenn der Hund, weil er sich freut, mir in den Cappuccino wedelt. Weil, Sie erinnern sich….ich zieh sie an. Nicht nur die Versprengten dieser Welt. Auch Hunde.

Also, lasst sie draussen. Vor der Türe. Sie werden Euch das nicht übel nehmen.


Ich auch nicht. Übrigens.....Tibu riecht nicht. Niemals.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Fleischwolf

Wenn einer eine Reise tut

Die Nummer Eins