Zwei Züge

Auf der Strecke Zürich - Mailand - Zürich. Morgens hin, Abends zurück. Einem techn. Laien wie mir, subjektiv betrachtet, meint sich zu erschliessen, Beide baugleich. Der Morgens hatte Steckdosen, dem am Abend sind sie dann irgendwie abhanden gekommen...(ausgerechnet in Italien, dass kann aber auch Zufall sein) ;-)

Die Anzahl und Aufteilung der Wagons nahezu identisch (Triebwagen, 1. Klasse, Restaurant, 2. Klasse, Triebwagen). In beiden Zügen hatte es einen mobilen Verpflegungswagen. Der am Morgen durfte nur in der 1. Klasse verkehren, der am Abend über die ganze Zugslänge (was ihm schlussendlich zum Verhängnis wurde. Versuchen Sie einmal in einer angespannten Situation einen 45cm breiten Verpflegungswagen in einem 50cm breiten Gang zu wenden, zumal, wenn Sie als Verpflegungswagenführer auch noch auf der eindeutig falschen Seite, also der der drohenden Gefahr zugewandten, stehen).....


Daraus ergeben sich folgende Fragen:


Wie kann ein Kondukteur, in eine Diskussion mit einem penetranten Fahrgast über Sinn und Unsinn der Verpflegungswagenroute vertieft, mit Selbigen um ein Haar gemeinsam den Zug verpassen?


Wo sind die Steckdosen hin? und wenn ja, evtl. zu Fuss?


Was ist der Standard für eine 180° Wende in einem vollbesetzten Abteil?


Und warum ist heute erst Donnerstag?

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