30 Zentimeter, oder es kommt eben doch auf die Gösse an!

Wie immer, wenn sich männliche Wesen zu einer illustren Runde treffen, landet man mehr oder weniger zwangsläufig bei mindestens einem von zwei Themen. Entweder Militär oder der "relevanten Grösse". So just auch diese Woche, anlässlich eines Austausches unter Freunden.

Da dies ein jugendfreier Blog ist, lassen wir das Eine und sprechen kurz über das Andere. Sie vermuten richtig. Der relevanten Grösse. Insbesondere über das, in Relation zu dem von dieser, ausgelöstem Glücksgefühl. Mehrheitlich bei Damen. Aber nicht nur. Man hört da ja so einiges.

Besonders jetzt zu dieser Jahreszeit gewinnt dieses Thema ja wieder deutlich an Aufmerksamkeit. Wir nähern uns schliesslich Weihnachten mit grossen Schritten. Und so Mancher nutzt die Gelegenheit, die günstige, um seine Liebste mit der Grösse zu beeindrucken. Er täte vermutlich besser daran, dies hin und wieder auch unterm Jahr zu tun. Da sich so Einige aber nur auf das Eine mal beschränken, so Mancher, weil er gar nicht öfter kann, passiert nun nämlich paradoxes.

Das Glücksgefühl des, nun drücken wir es mal mit "Beschenkten" aus, verhält sich nämlich sehr oft diametral zur Grösse. Sprich je kleiner, desto grösser das Glücksgefühl. Und dabei muss Mann sich nicht mal grosse Mühe geben. Obwohl. Etwas Romantik kann in solchen Augenblicken nie schaden. Aber. Kaum von Ihm oder Ihr in wahrsten Sinn des Wortes in die Hand genommen und ans Tages- oder Kerzenlicht gezerrt, ein Blick, ein kurzes Aufstöhnen, verzücktes Seufzen die Augen glänzen und schon ist es vorbei. Die Verpackung, wenn denn noch Zeit für eine solche war, landet achtlos auf der Seite. Noch eine Umarmung, aber nicht in allen Fällen und das war's.

Interessanterweise, wenn sich der Beschenkte darauffolgend mit seinem Freundeskreis trifft, kehrt sich das Paradoxum wieder. Dann steigt das Glücksgefühl wieder mit der Grösse. Beim gegenüber steigt mitunter auch was. Zumeist der Neid. Hin und wieder auch Bewunderung. Wie Mann sich auch ins Zug legt, wie man es auch dreht und wendet, man kann es nur selten recht machen.

Ich persönliche mache es hin und wieder auch unterm Jahr. Besonders, wenn mich mein Weg nach Bern führt. Dann komme ich in der Regel mit gut 30 Zentimeter nach Hause. Von was ich eigentlich spreche? Auf was genau sich die Grösse bezieht? Na, auf die von den Geschenken, die man seinen Liebsten, hoffentlich nicht nur zu Weihnachten beschert, natürlich. In meinem Fall geht das, wenn ich in Bern war, selten ohne eine Schachtel Bären. Die von Glatz. Dem Beck. 30cm Mandelbären-Glückseligkeit. Was dachten Sie denn?



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