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Es werden Posts vom November, 2013 angezeigt.

Strassenmusikanten

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Bewegend

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30 Zentimeter, oder es kommt eben doch auf die Gösse an!

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Wie immer, wenn sich männliche Wesen zu einer illustren Runde treffen, landet man mehr oder weniger zwangsläufig bei mindestens einem von zwei Themen. Entweder Militär oder der "relevanten Grösse". So just auch diese Woche, anlässlich eines Austausches unter Freunden.

Da dies ein jugendfreier Blog ist, lassen wir das Eine und sprechen kurz über das Andere. Sie vermuten richtig. Der relevanten Grösse. Insbesondere über das, in Relation zu dem von dieser, ausgelöstem Glücksgefühl. Mehrheitlich bei Damen. Aber nicht nur. Man hört da ja so einiges.

Besonders jetzt zu dieser Jahreszeit gewinnt dieses Thema ja wieder deutlich an Aufmerksamkeit. Wir nähern uns schliesslich Weihnachten mit grossen Schritten. Und so Mancher nutzt die Gelegenheit, die günstige, um seine Liebste mit der Grösse zu beeindrucken. Er täte vermutlich besser daran, dies hin und wieder auch unterm Jahr zu tun. Da sich so Einige aber nur auf das Eine mal beschränken, so Mancher, weil er gar nicht öfter kann, pas…

Kommunikation in Bewegung

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Mit seinem Inneren         Übergreifend        und dem Rest der Welt

App no App

Ich gebe es ja zu! Ich bin ein Apple-Jünger erster Stunde. Immer noch. Mittlerweile liebäugle ich sogar schon mit einem Mac Book Pro (böööse, ich weiss. Und ich leiste Allen Abbitte, die ich früher milde verspottet habe. Ich schwör!)

Ich kann nicht einmal sagen, was mich so fasziniert. Vielleicht ist es schon die Altersmilde die sich von hinten anschleicht.
Zurück zum Thema. Apple? Geil! IPhone? Auch geil. Man verzeihe mir den Ausdruck. Zu Beginn war ich Einer der Hysteriker, die jede neue App drauf haben mussten. Mittlerweile beschränkt sich das auf rund 20 derer. Die Neuste möchte ich mir heute ziehen. Die Decision App. Sie soll einem bei Entscheidungsfindungen helfen. Früher, zu meinen Zeiten, ja, da gab es schon Papier und Bleistift, genügte dazu ein Blatt Papier. Ein Kreuz darauf, oben drüber ein "+" und "-" und drunter die entsprechenden Punkte notiert. Sieger war die Seite mit den meisten Aufzählungen. Meistens ;-) So manche Freundin fiel dieser Vorgehenswei…

Tiefgründiger Underground

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....oder Begegnungen im Tram am Sonntagmorgen.



Mir graut der Morgen. Heftig. Und ziemlich früh. Für einen Sonntag. Aber! Vaterpflichten. Geleitschutz für Junior Nr 2. Nach Olten. Olten. Sie verstehen. Pampa. Nacktschnecken. Darum...Geleitschutz. Wobei in Olten auch das Wort Gleitschutz....aber lassen wir das....Hast nicht Du, Reda, erst kürzlich mal was über Olten von Dir gegeben? Ich stimme Dir zu. Voll. Und. Ganz. 
Auf jedenfall...früh.....Morgengrauen, Zürich, Burgwies. Ab 07:21. Und kaum im Tram, schlägt das Grauen schon wieder zu. Zuhinterst in einer diesen VBZ Lounges der Cobra-Trams, hat sich ein Trupp versprengter Heimatloser häuslich eingerichtet. Sie verströmen, neben diversen Gerüchen, schon eine ziemliche Menge geräuschvolle Heiterkeit.
Jetzt muss man wissen, ich ziehe sie an. Wie ein Magnet. Die Versprengten dieser Welt. Immer. Überall. Dabei gebe ich nicht einmal etwas. Ausser in wirklich kalten Nächten, wenn Einer auf einer Parkbank zittert, mal einen heissen Punch, oder s…

Gewöhnliche Gewohnheiten

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Ich mag Zürich. Ich mag den Kontakt zu Leuten. Allen. Fast. Ich mag auch Weihnachten. resp die Zeit davor. Was ich weniger mag, ist dies Alles in Kombination. Also Zürich in der Vorweihnachtszeit mit all den Leuten. Resp. weniger die Tatsache an sich, als den Umstand den dies mit sich bringt. Also die Unruhe.
Warum? Es ist nichts mehr wie sonst. Nichts. Gar nichts. Sie wissen was ich meine? Zum Beispiel können sie normalerweise am Bellevue die Strassen auch bei Rot überqueren. Ich würde vermutlich leicht übertreiben, wenn ich behaupte man kennt sich untereinander. Also all die Automobilisten und Tramführer dieser Stadt. Aber es ist nahe dran. Zürich ist klein und überschaubar. Man weiss, der oder die sind immer um die selbe Zeit am selben Ort und brauchen so und so lang um die Strasse zu überqueren. Also wenn ich den Fuss ganz kurz vom Gas nehme, reicht es, dass er oder sie das überlebt. Man streift sich vielleicht. Nur ganz leicht. Höchstens. Noch schnell ein kurzes Winken in den Rück…

Yoga - Oder, wenn´s dem Esel zu wohl wird, geht er auf´s Eis (tanzen)

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Es kommt in jedem Leben eines Mannes......Augenblick! Eigentlich kommt zuerst in jedem Leben einer Frau, der Moment, an dem sie ein Virus Namens Yoga befällt. Jede. Ohne. Ausnahme. Zumindest in meinem Umfeld.


Meistens tritt das auf in Form einer Glucke, die, vermutlich nach einem Urlaub in Asien, missionarischen und auch sonstigen Eifer an den Tag legt und ihr (heutzutage nicht mehr nur und ausschliesslich weibliches...) Umfeld so lange bequatscht, bis dieses zuerst die Waffen und anschliessend alle Viere in Richtungen streckt, von denen man nicht mal in Traum daran dachte, wohin man seine diversen Körperteile überall strecken kann. Und wie das oftmals, Gott sei Dank, so ist im Leben, behält ein etwaiger Lebenspartner besagter Damen aus diesem Umfeld, aufgrund jahrelanger Erfahrung, zunächst stoische Ruhe und harrt der Dinge, wohlwissend das die dann wieder vorüberziehen und im Nirwana Fernöstlichen Esoteriknebels verschwinden. Sollte dies nach der dritten Sitzung nicht der Fall sein, i…

Steher oder Geher?

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Sie kennen das. Zumindest wenn Sie ab und an die heimatlichen vier Wände verlassen und sich nach draussen unter Ihresgleichen wagen. Dann ist die Chance gross, ihnen zu begegnen. Den Stehern oder Gehern.
Ich spreche von menschlichen Verhaltensweisen und Eigenarten auf den Rolltreppen unserer Welt. Es ist mir heute wieder aufgefallen. Ich gebe zu, ich bin ein Steher. Aus Prinzip. Wenn ich es so eilig hätte, dass ich auf einer Rolltreppe rennen müsste, dann lief schon ab Aufstehen (zu spät) etwas schief. Und dann bin ich sowieso gätzig. Und wenn ich gätzig bin, haben gefälligst auch alle Anderen darunter zu Leiden. Dann stehe ich mitunter extra auch gerne im Weg. Auf der rechten Seite. Punkt. Da kommt mir der Spruch eines meiner Ausbildner seinerzeit im Militär in den Sinn, der da lautete: "Zur Zeit ist NICHT zur Zeit. 5 Minuten vor der Zeit ist zur Zeit"! Seit diesem Augeblick komme ich zu früh. Immer. Also fast. Zumindest zu meinen Terminen... ;-)
Aber konzentrieren wir uns wi…

Männerthemen

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Sie kennen das. Irgendwo auf der Welt im letzten Kracher, hinter den sieben Bergen bei den Zwergen, treffen sich in einer versifften, staubigen Bar unter lauter finstren Typen Zwei die, wenn Sie ins Gespräch kommen, spätestens nach 38 Sekunden beim verbindenden Thema Militärdienst landen. Welcher Nationalität gehören die Beiden an? Richtig! Schweizer.
Damit will ich Lesern dieser Geschichte, die nicht warm sind mit Schweizer Gepflogenheiten, nur auf den zentralen und verbindenden Aspekt im Leben eines fast jeden, mittlerweile sogar schon weiblichen (!) Schweizers, zumindest in meiner Altersklasse, hinweisen. Heutzutage mag das etwas anderst sein, man macht ja auch nicht wirklich mehr Militär sondern mehr ein wischiwaschi Wellnesscamp. Zu unseren Zeiten...... aber lassen wir das. Ich will auch nicht drauf hinweisen, dass man, egal wohin man reist auf dieser Welt, garantiert auf einen Vertreter unserer Nationalität trifft. Was mich immer wieder in bahres Erstaunen versetzt, zumal wir sch…

Mit dem Abendzug von Mailand zurück nach Zürich ist ganz grosses Kino

Der Wagen voll besetzt. Das (ge-)Reiz Niveau hoch. Vergleichbar mit einem Munitionslager in welchem gerade jemand mit offenem Feuer neben einem Schwarzpulverfass rumfuchtelt.
ZÜNDUNG! Die junge hippe Modetusse im Abteil neben mit legt sich gerade mit der italienischen (Gross-) Mama auf dem Nebensitz an. Sie brauche zuviel Platz (geschätzte 200 Kilo Lebendgewicht) und solle gefälligst das rumgefuchtel mit ihrer Zeitung lassen.....worauf La Mama ansatzlos explodiert! Herrlich. Der Wagen beult sich an dieser Stelle vermutlich gerade aus.....
Eine Sitzgruppe weiter schreit eine Business- Signiora daraufhin noch lauter in ihr Telefonino..... Aaaaaaalbertooo? Mi sentiiiii?
Fortsetzung folgt.......

Tumult im Wagon 6! Die Beteiligten:

2 Schaffner, wovon einer Italiener (erstaunlicherweise der Hysterischere), 2 Carabinieri auf Kontrollgang (Einer mit beginnendem Veilchen! Merke: Berühre nie, aber auch niemals, überraschend von hinten eine gerade durchstartende, etwas irre Blondine, wenn Du aus Gründen der Massenträgheit nicht schnell genug in die Knie kommst), ein leicht lädierter Sandwich-Wagen, zwei Haarsträhnen (blond und schwarz) und eine Notbremse.
Leider hat dieser Wagon keine Steckdosen und mein Akku ist gleich hinüber....
Darum! Mehr aus diesem Theater, sobald wieder Saft....
Freut Euch schon mal der Vorfreude.....
Aus Gründen, die Euch noch gewahr werden, hat dieser Zug 20 Min. Verspätung.... ;-)

Zwei Züge

Auf der Strecke Zürich - Mailand - Zürich. Morgens hin, Abends zurück. Einem techn. Laien wie mir, subjektiv betrachtet, meint sich zu erschliessen, Beide baugleich. Der Morgens hatte Steckdosen, dem am Abend sind sie dann irgendwie abhanden gekommen...(ausgerechnet in Italien, dass kann aber auch Zufall sein) ;-)Die Anzahl und Aufteilung der Wagons nahezu identisch (Triebwagen, 1. Klasse, Restaurant, 2. Klasse, Triebwagen). In beiden Zügen hatte es einen mobilen Verpflegungswagen. Der am Morgen durfte nur in der 1. Klasse verkehren, der am Abend über die ganze Zugslänge (was ihm schlussendlich zum Verhängnis wurde. Versuchen Sie einmal in einer angespannten Situation einen 45cm breiten Verpflegungswagen in einem 50cm breiten Gang zu wenden, zumal, wenn Sie als Verpflegungswagenführer auch noch auf der eindeutig falschen Seite, also der der drohenden Gefahr zugewandten, stehen).....
Daraus ergeben sich folgende Fragen:
Wie kann ein Kondukteur, in eine Diskussion mit einem penetranten Fa…

Der gläserne Mensch

Ein ganz normaler Freitag - Oder der gläserne Mensch in Zeiten von Facebook (bööööööseee!!) und Co (....auch böse!)
(Achtung an Alle zartbesaiteten. Der Text enthält Product-Placement)
Man kennt Sie ja, die (nutzlosen) Diskussionen um Social Media und was wir bewusst und/oder unbewusst von uns im Netz hinterlassen. Und ich hinterlasse so einiges, da könnt ihr sicher sein! ;-) Aber heute war's wieder einmal ganz speziell.
Neben allem Übel pendle ich auch noch. Also NICHT im Sinne von "Ohmm" und irgendwas kreiseln lassen, sondern Zug. Also mit dem.... Mehr oder weniger regelmässig, aber zu einigermassen unregelmässigen Zeiten. Heute Morgen war's der ICN nach Kiel. Kaum sass ich im Zugs-Bistro, steht ein mir vööööllig unbekannter Kellner vor mir und meint: Halloooo erstmal. Länger nicht mehr gesehen! War'n Sie krank (sehe ich so aus??)? Latte wie immer? Nun ja, man freut sich ja über so Einiges im Leben. Kaum am Zielort angekommen rennt mich am Bahnhof ein Kollege aus …

Evolution

Da! Schon wieder! Erst war es nur so eine diffuse Beobachtung im Unterbewusstsein, doch jetzt fällt es mich immer öfter, an den unterschiedlichsten Orten, auf.Ich gehöre noch zu einer Generation von Menschen, die ein Restaurant, eine Bar oder eine Kneipe um des geniessen willens betreten. Zugegeben, manchmal auch weil sich ab und an schon beginnt das Zipperlein bemerkbar zu machen. Aber zum Thema „gefühltes vs. effektives Alter“ mehr in einer anderen Geschichte.Jedenfalls, wenn ich solch ein Etablissement betrete, dann lasse ich zuerst mal den Blick schweifen. Wo hat es einen mir genehmen Tisch, wer sitzt in unmittelbarer Nähe, möchte ich mit diesem oder jenem in Kontakt/in ein Gespräch kommen, hat es auch etwas für’s Auge (nicht was Sie jetzt denken…es geht mir dabei fast wirklich ausschliesslich nur um ein stimmiges Gesamtbild und dieses hängt nicht nur an einer Wand). Habe ich das Gesuchte ausgemacht steure ich darauf zu und beginne mich häuslich einzurichten. Passt Alles, lasse ic…

Freie Marktwirtschaft im Kinderzimmer

Es beginnt eigentlich schon am Freitag. Der Nachwuchs ausgeflogen und wird erst am späteren Abend zurück erwartet. Was bedeutet, er geht nicht vor 23:00 Uhr ins Bett. Meine bessere Hälfte und mich veranlasst das zu kühnsten Spekulationen bezüglich ausschlafen am Samstag morgen. Weil, unsere Kinder unter der Woche, wenn sie müssen, nicht aus dem Bett kommen, aber Weekends, wenn sie könnten, partout nicht ausschlafen sondern um 07:00 schon Aktivitäten an den Tag legen. Darum, beim zu Bett gehen Rollladen runter, damit es am Samstag morgen möglichst lange dunkel bleibt und den Schlaf unserer Kids quasi künstlich verlängert. Soweit die Planung. Altgediente Elternpaare ahnen, was am Samstag morgen folgt.
Vermutlich träume ich noch. Meine innere Uhr sagt mir es KANN nicht viel später als 06:30 sein und irgendwo ahne ich im Delirium, dass heute Samstag sein muss. Also nicht arbeiten gehen müssen. Warum höre ich dann Geschirr klappern? Ergo? Traum! Ich dämmere wieder weg. Aber nicht völlig, …