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Es werden Posts vom 2018 angezeigt.

Alles relativ

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Erinnern sie sich noch an die Muppet Show? Kermit den Frosch? Miss Piggy? Das Tier? Oder die zwei Alten auf dem Balkon im Theater? Immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Äusserst kritisch ihren Mitmenschen und dem Rest der Welt gegenüber. Waldorf und Statler. Erinnern sie sich noch? Wenn nicht, gehen sie mal auf YouTube. Sie werden sich kugeln vor Lachen. Wenn sie können. Und deren Witz verstehen. Wobei ich bei so einigen meiner Zeitgenossen eher daran zweifle.

Facebook zum Beispiel. Der Hoax, der schon seit längerem die Runde macht. Und langsam auch bei Leuten ankommt bei denen ich mir wirklich sagen muss: "Meine Güte! Was ist nur in Euch gefahren?!" Von wegen es werden nur noch die News von 25 meiner Kontakte in der Timeline angezeigt. Ausser ich kopiere jetzt sofort dieses Schreiben und mache noch 30 meiner Kontakte darauf Aufmerksam. Danach 4 x im Kreis drehen und über die linke Schulter spucken. Und dann, aber nur dann, wird alles wieder gut. In Facebook. Auf der We…

Der Kreis schliesst sich

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Eigentlich, ja eigentlich, wäre jetzt Ruedi an der Reihe gewesen. Leser meiner Geschichten erinnern sich vielleicht noch an ihn. Ruedi hat mich mit seinen Ratschlägen und Geschichten eine zeit lang durch mein Leben begleitet. Und auf einmal war er verschwunden. Lange Zeit blieb er unsichtbar. Aber letztens stand er wieder im Tram und lächelte mir zu. Aus einer gewissen Distanz. Aber er war es. Ich bin ganz sicher. Weil, Ruedi hat eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Vater. Also optisch. Vom Aussehen her. Und mein Vater lebt ja schon lange nicht mehr. Darum fällt er mir auch immer wieder auf. Spannend ist auch, dass ich ihm in letzter Zeit auf eine gewisse Art immer wieder mal begegne. An ihn erinnert werde. Das hat wohl mit meinem Alter zu tun. Sogar im Beruf passiert mir das. Wie letzthin in Bern. An einer grossen Konferenz unserer Branche. Dabei hatte mein Vater doch so gar nichts mit IT am Hut. Die gab es so seinerzeit auch kaum. Eine Eigenschaft von ihm ist mir noch besonders im Gedä…

Remmidemmi

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Kürzlich durfte ich einem sehr interessanten Vortrag beiwohnen. Ging um die Zukunft. Wo sich der Mensch und das Alles hin entwickelt. Begann aber mit der Vergangenheit. Respektive mit dem subjektivem Empfinden, früher sei alles besser gewesen. Diese Frage stellte der Vortragende auch dem Publikum. Wer denn glaube, dass früher alles besser gewesen sei? Gingen tatsächlich einige Hände hoch.

Dies wurde dann sogleich zerpflückt. Von wegen es gab noch nie so wenig Krieg wie heute, die Bildung war noch nie so hoch, die Menschen wurde noch nie so alt, bei gleichzeitiger guter Gesundheit und relativem Wohlstand. Auch in Bezug auf das Internet. Der Bürger hätte noch nie derart viel Macht auf sich selbst gehabt und Dinge damit bewegt.

Einverstanden. Gehe ich absolut daccord damit. Gäbe noch unzählige Beispiele. Auch wenn man derzeit einen etwas anderen Eindruck gewinnt. Zur Zeit scheinen ja gerade wieder alle aufeinander einzudreschen. Westen gegen Osten, Rot gegen Grün, Rechte gegen Linke, Man…

Sommer

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Er war schier unendlich, nicht wahr? Haben Sie auch das Gefühl? Er nahm und nahm kein Ende. Ich träumte schon in italienisch. Wenn ich's denn tue. Träumen. Weil, es kommt mir spanisch vor. Wenn ich in italienisch träume. Spannend, gell?
Nicht dass ich mich beklagen möchte. Auch wenn es einem den Schweiss raus trieb wie Weiland Iberer die Araber aus Spanien. Man kann ja auch dreimal täglich ein Hemd wechseln. Wenns sein muss. Erwin freut sich. Erwin ist der Inhaber der Wäscherei, in denen ich meine Hemden platziere. Diesen Sommer in kürzeren Abständen als auch schon.
Er war wirklich schön. Und die Temperaturen hier eigentlich nichts, gegen die 52° Grad im Death Vally, während unseres Besuches im Juli. Da steigen sie aus dem klimatisierten Auto aus und haben das Gefühl, in eine Friteuse zu fallen. Eine, die an ist, wohlgemerkt. Also nicht jammern. Der und insbesondere dieser Sommer, hatte auch viele schöne Seiten. Auch wenn man in der Altstadt direkt unter dem Dach wohnt. Dafür aber…

Für und Wider

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Wirklich ich schwör. Ich wollte eigentlich noch einmal über Hamburg schreiben. Weil, nur ein Post dazu? Klar zu wenig. Echt. Habe auch schon alles im Kopf. Inklusive des Teasers. Genannt auch Aufhänger. Die Geschichte von Daniel. Zum Beispiel. Koch in der Bullerei. Ein nicht ganz unbekanntes Restaurant. Liegt im Schanzenviertel. Welches übrigens für sich auch ganz nett ist. Gefällt mir besser, als vorne die Reeperbahn. Hat auch mehr von Berlin. Und Zürich. Also das Viertel. Die Bullerei? Ein Trend-Lokal. Ausgebucht. Meistens. Personal im Dauerstress. Trotzdem. Daniel hat nicht mit seiner Zeit gegeizt. Und uns sein Reich gezeigt. War fast besser als Essen. Also wenn in Hamburg, dann Schanzenviertel. Und Bullerei. Wenn sie denn Platz bekommen. Grüssen sie uns Daniel.

Oder die Geschichte mit der Bauerei. Nein. Kein Verschreiber. Nicht Bullerei jetzt. Bauerei. Weil, nicht immer so die glückliche Hand. Unsere nördlichen Nachbarn. Und nicht nur in Berlin. Auch Hamburg. Nicht wegen dem neuen…

Fleischwolf

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Die Stadt selber? Wirklich cool. Nicht nur wegen des Hafens. Aber auch. Oder vor allem. Wenns zum Meer auch noch ein paar Meter sind. Man spürt schon die Weite. Also ich. Ich spüre sie. Was andere spüren, müssen die selber wissen.
Waren drei tolle Tage. Mit einigen Bekanntschaften. Auch der etwas anderen Art. Wir, besser Hälfte und ich, haben Kilometer gemacht. Zu Fuss. Etliche. Gesehen haben wir aber nur einen kleinen Teil. Natürlich auch die Reeperbahn. Auf St. Pauli. Natürlich. Das Hotel lag gleich um die Ecke. Und die beste Currywurst. Ich schwör. Also die lag nicht. Zumindest rum. Nicht auf der Strasse. Auf dem Grill. Lucullus. So heisst er. Der Stand. Liegt gleich bei der Herbertstrasse. Am Stand, da dürfen auch Frauen. In der Herbertstrasse nicht. Obwohl, lustig. Ist ja eigentlich eine Strasse nur für Frauen. Und Männer. Aber die eigene? Die eigene darf nicht. das wäre quasi, wie wenn Sie den Wein zum Essen ins Restaurant selber mitbringen. Da wäre der Wirt auch sauer. Oder ver…

Wenn einer eine Reise tut

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Ein einfaches Gemüt. Eigentlich. Wirklich. Ich schwör. Fragen sie mal bessere Hälfte. Also die aktuelle. Nicht die von früher. Die vermutlich anderer Meinung. Aber jedem das seine. Eigenwahrnehmung? Einfach! Ich schwör.
Von mir kann man alles haben. Leider. Ich neige dazu, zu wenig nein zu sagen. Geben sie mir eine Stadt und einen Kaffee und ein Buch und ich bin zufrieden. Also. Fast. Die Stadt. Es hat ein wenig mit der Stadt zu tun. Die sollte nämlich eine andere sein. Nicht immer und nicht jedes Mal. Aber oft. Möglichst oft. Nicht das ich Zürich nicht mag. Ist aber auch keine Stadt. Also nicht wirklich. Es tut zwar so. Meistens mit Erfolg. Aber in Wirklichkeit? So lange in Zürich immer noch angeboten wird, dass man eine Stadtumgehung machen kann. Immer der Stadtgrenze nach. Und darauf hingewiesen wird, es kann dann schon ein paar Stunden dauern und man soll bequeme Schuhe…. Drei. Es sind drei Etappen von je ca. 19 Kilometer. Also unter 70 km im Ganzen. In meinen jungen Jahren. Im Mi…

Stadt, Land, Wurst

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Selber schuld. Was les ich auch den Schmarrn. Man weiss es ja im Voraus. Was gescheites kann nicht kommen. Ich tu’s eigentlich auch nicht. Weil, ich reg mich immer auf. Auch wenn ich’s mir fest vornehme. Es nicht zu tun. Trotzdem tu ich’s dann doch wieder. Also eigentlich regt’s mich jetzt auch schon wieder auf, wenn ich nur dran denke. Es geht um so ein unsägliches Gratisblatt. Respektive dessen Inhalt. Ich las es nur, weil Artikel «Die Leute zieht es in die Stadt». Also zum Wohnen. Spannend. Dachte ich. Deckt sich irgendwo nämlich mit meinem Eindruck. Welcher, zwar äusserst subjektiv, trotzdem auch. In diese Richtung. Wohnraum Mangelware. Also man muss schon Beziehungen, um überhaupt. Oder Kohle. Und die nicht zu knapp. Darum gelesen. War Müll. Wie befürchtet. Und jetzt lustig. Ein paar Tage später. Gleiches Gratisblatt. Fast gleicher Artikel. Aber umgekehrt. Jetzt auf einmal zieht’s die Leute auf’s Land. Behauptet der Artikel. Untermauert mit, wie immer, höchst fragwürdigen Statis…

Die Nummer Eins

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Einfach mal davon ausgehend. Sie sind es. Sehr gut. Weil, ich bin es auch. Also wir. Bessere Hälfte und die Kinder und der Hund. Hund? Welcher Hund? Wir bekommen einen Hund? Wird die erste Frage sein, die mir bessere Hälfte stellt, wenn Sie diese Geschichte liest. Also gut gerutscht und heile angekommen. Im neuen Jahr. Das meine ich. Die meisten von Ihnen zumindest. Ein paar blieben wohl auf der Strecke. Das ist der Lauf der Dinge. Traurig, aber wahr. Und traurig auch? Was noch? Nein, wir bekommen keinen Hund. Katze schon gar nicht. Dann lieber Hund. Aber eben nicht. Duweisst warum. Also frag nicht. Meine Schwester dafür. Auch gut gerutscht. Und angekommen. Und einen Hund auch. Einen neuen. Der alte blieb auf der Strecke. Der Vorsatz, nie mehr einen zu wollen dann auch. So ist das. Mit den Jahreswechseln, den Vorsätzen und den Hunden. Ich mag's Ihr und ihrer Familie ja gönnen. Da der neue Alte ja auch schon wieder 8 Jahre, also Menschenjahre zählt. Darum wird's wohl wieder nich…