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Der kotzende Elch

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Bitte nicht persönlich nehmen. Wirklich nicht. Es hatte nichts damit zu tun. Also, fast. Fast nichts. Nur ganz am Rande. Es war wahrlich nicht ein Ausdruck meiner Meinung. Weder zu eben jenem Abend, noch zu gewissen aktuellen Themen. Die da heute etwas quer in der Landschaft stehen. Und quer steht einiges.
Sagte ich schon, dass ich Elche liebe? Aber dazu später mehr.
Es liegt nicht daran, dass uns zur Zeit die kalte Jahreszeit heimsucht. In Form des Winters. Daran liegt es wirklich nicht, dass Mann, kaum aus der Haustüre raus, schon auf Glatteis steht. Daran liegt es eher selten. Erstens wird bei uns gestreut. Zweitens hatte es heuer noch nicht wirklich Glatteis. Nein, mehr im übertragenem Sinne. Mann muss heutzutage generell vorsichtig sein. Im Sinne von Bedachtsam. Verstehen sie mich bitte nicht falsch. Ich wurde so erzogen. Achtsam und respektvoll gegenüber dem anderen Geschlecht. Weil, so damals die These: «Schwächer». Es sei ja das schwächere Geschlecht. Und der Mann stark, edel…

Der bewegte Mann

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Jetzt muss man wissen. Ich bin schon etwas älter. Jenseits der 50. Schon gegen 60. So ziemlich genau in der Mitte. Darum ist meine Sicht auf diese Dinge der Welt, mitunter eine etwas andere. Als die der jüngeren Generation. Die der Frauen vermutlich sowieso. Ich gehöre noch zur Generation der Türaufhalter, in die Jackehelfer und die Rechnungzahler. Nicht weil ich das den Frauen nicht zutraue. Nein, weil ich so erzogen worden bin. Ein Zeichen des Respekts sozusagen. Ich erachte Frauen auch als absolut gleichberechtigt. In den meisten Dingen. Wirklich. Ich schwör. Ausser Dings vielleicht. Also Auto. Ich sage jetzt nicht. Männer besser. Also nicht unbedingt. Einfach anders halt. Aber nur beim Auto: Sonst nicht. Wirklich nicht. Nennen sie mich darum nur antiquiert. Oder von gestern. Kein Problem. Kann ich mit Leben. Ändern werde ich mich wohl nicht mehr.  Daher auch meine Sicht auf die Dinge. Das Ding "Mann" zum Beispiel. Was macht einen Mann aus? Also wirklich, meine ich. Nich…

Die bessere Hälfte

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Ich bin die so genannte bessere Hälfte. Ob das so ist, sei dahingestellt. Ich lese ja ab und zu die Geschichten auf seinem Blog. Aus Interesse oder vielleicht auch,  um eine gewisse "Kontrolle" zu behalten? Nein, Spass bei Seite.So habe wir ja uns überhaupt kennengelernt, Durch seinen Blog. Zwei, durch die Gegebenheiten des Lebens, zerknitterte Seelen. Elite Partner & Co können einpacken. Lange habe ich mich seinem Wunsch, auf dem Blog mitzuwirken, widersetzt. Ist ja sein Ding. Jeder brauchtja sein eigenes "Ding", höre ich ihn immer wieder. Aber da ich jetzt ab und zu in den Geschichten vorkomme, spüre ich ein grosses Bedürfnis mich auch mal persönlich zu melden. Weniger um zu dementieren. Aber jede Geschichte hat immer zwei Seiten. Meine und Seine. 
Wie bekannt, ticken Frauen und Männer ja ein bisschen unterschiedlich, Und das wir auch kulturell ein wenig unterschiedlich sind, ich bin Schwedin, macht das ganze noch, sagen wir, interessanter. So unterschiedlich se…

Sex in the City

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Es ist erstaunlich. Wirklich. Sie kennen Zürich? Wie gross schätzen sie das Geviert zwischen HB, Bahnhofstrasse, Limmatquai und Bellevue? In Quadratkilometern? Na? Wie gross? Keine zwei. Maximal. Eher weniger. Glauben sie nicht? Na, dann konsultieren sie doch mal Google Maps. Sie werden staunen. Ein Dorf, sage ich ihnen. Oder anders gesagt, ein Nadelöhr. Nicht nur für Kamele. Wenn sie verstehen, was ich meine. Durch dieses Nadelöhr schoben sich letztens am Wochenende, genauer am Streetparade-Samstag, fast eine Million Leute. Medien behaupten, 900'000. Geschätzt. Also eine ziemliche Menge Leute auf einem ziemlich kleinen Raum. Trotzdem, man würde es nicht für möglich halten! Im Wesentlichen benutzten diese Massen zwei Achsen. Limmatquai und Bahnhofstrasse. Das liess sich ganz einfach daran ablesen, dass an diesen beiden Achsen die Dichte an älteren Männern mit Kamera am höchsten war. Ich habe es gesehen. Persönlich. Wobei sie noch von Glück sprechen konnten, wenn nur das. Es gab näm…

Kleine Prinzen

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Die schönste Zeit im Jahr? Was denken sie? Weihnachten? Der erste Frühlingstag nach einem langen und harten Winter? Ihr Geburtstag? Die endlich überstandene Scheidung von ihrem Partner? Der erste Urlaubstag? Na? Was meinen sie? Pusteblume! Nichts von alledem. Der schönste Tag im Jahr ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Nicht unbedingt für ihre Kinder. Vielleicht auch nicht für sie. Aber für mich. Wirklich. Ich schwör. Nicht, dass ich meine Kinder nicht lieben würde. Von den 5 Wochen Sommerferien verbringen wir aber maximal deren zwei zusammen. Der Rest? Organisation. Fremdbetreuung. Ferienlager, Stress. Ich denke, sie wissen, von was ich spreche. Zumindest diejenigen unter ihnen, die selber über eigenen Nachwuchs verfügen. Die, die keinen haben, warum auch immer, die können sich gerne an einer allfälligen Diskussion beteiligen. Ahnung haben sie trotzdem keine. Ich habe drei. Nicht Ahnungen. Davon hätte ich eine Menge. Nein, ich spreche von Kindern. Eigene. Weil, eigentlich si…

Regulation

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Oh mein Gott! Das gibt Ärger! Ich werde nie mehr den Abfall aus der Küche entsorgen können. Nie mehr! Ich schwör.
Dabei habe ich diesbezüglich eh schon Probleme mit der besseren Hälfte. Weil ich zu rigoros entsorge. Aber ein Abfallsack ist ein Abfallsack ist ein Abfallsack. Oder etwa nicht? Und alles, was weg muss, muss da rein. Bei mir zumindest. Unter Umständen auch mal eine Glasflasche. Oder ein Fitzelchen Papier. Oder eine Milchtüte. Meine Güte! Tun sie nicht so, als hätten sie nicht auch schon.
Ich geb's ja zu. Man könnte es besser machen.
Was ich aber immer mache? Ich bring den Müll runter. Und nicht nur als Mittel zum Zweck. Zum Zwecke, des mich unerlaubt von zuhause zu entfernen. Wirklich nicht. Was kann ich dafür, im Niederdörfli zu wohnen und jedesmal jemanden zu treffen! Eben.
Aber das hat jetzt ein Ende. Und wer trägt Schuld daran? Reda! Ein Kolumnist. Jetzt hätte ich fast Kommunist geschrieben. Dabei kenne ich ihn eigentlich gar nicht. Aber ich lese. Seine Geschicht…

Mikrokosmos

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Mir reicht es nun wirklich langsam. Echt. Nichts gegen Sommer und Wärme. Wirklich nicht. Wärme ist voll in Ordnung. Wärme! Nicht Hitze! Wenn ich Hitze gerne hätte, dann würde ich nach Australien ziehen. Oder in die Sahara. Aber ich habe mich bewusst für den Süden Mitteleuropas entschieden. Der gemässigten Temperaturen wegen. Nicht nur. Klar. Aber auch. Und zwar Sommer wie Winter. Gemässigt endet bei 28° nach oben und -10° nach unten. Alles darunter und darüber? Macht mich kirre. Und wenn ich kirre bin, dann sorge ich meistens dafür, dass auch mein Umfeld kirre wird. Wegen mir. Aber unbewusst. Ich schwör. Meistens.
Diese Geschichte schreibe ich übrigens im TGV nach Paris. Kleiner Weekendtrip. Liegt ja quasi um die Ecke. Drei Stunden ab Basel. Also kein Thema. Thema könnte aber die Klimaanlage werden. Wir nähern uns bedenklich den -10°. Ich beginne kirre zu werden. Das bekam auch schon der Kondukteur zu spüren. Der ganz aus Versehen unsere Rückfahrttickets löcherte. Das sei aber kein Pr…