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Es werden Posts vom November, 2016 angezeigt.

Neukunden

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Beruflich gehört Bern zu einer meiner Hauptwirkungsstätten. Einfach weil Polit-zentrale des Landes. Da ich ziemlich oft vor Ort bin, kenne ich es fast so gut wie Zürich. Und ich muss sagen. Mir gefällt beides. Besonders die Schrullen, die beide haben. In Bern zum Beispiel der Versuch, die Passantenströme im Bahnhof zu entwirren und in geordnete Bahnen zu lenken. Es gibt dazu zwei Ansätze.
Jetzt muss man wissen, Platz hat es eigentlich genug. Der Gang unter den Gleisen ist so dimensioniert um diese aufzunehmen. Nur, der Schweizer als solches lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben. Schon gar nicht, wie er wo zu laufen hat. Oder in welche Richtung. Das ist seit Urzeiten so. Das mit den Vorschriften. Mit dem Laufen vermutlich auch. Das weiss auch die Berner Obrigkeit. Und lies in eben diesem Gang Pfeile aufmalen. Die sollen dem geneigten Passanten zeigen, auf welcher Seite des Ganges er sich zu bewegen hätte und in welche Richtung. Man unter lies es aber, gleichzeitig auch klar darauf…

Kleine Ursache, grosse Wirkung

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Das Thema aus der Überschrift ist ja allgemein bekannt und muss an sich eigentlich kaum erklärt oder vertieft werden. Sicher hat der Eine oder Andere meiner Leser schon die eine oder andere Erfahrung damit gemacht. Positiv oder negativ. Es muss auch nicht immer diese Reihenfolge sein. Manchmal haben grosse Ursachen auch relativ bescheidene (Aus-) Wirkung.
So kann zum Beispiel die relativ kleine Ursache des Verwechselns von Brems- und Gaspedal, eine etwas grössere Wirkung nach sich ziehen. Hingegen die Wahl des Präsidenten eines Landes, was ja durchaus eine grössere Ursache ist, zu einer relativ bescheidenen Wirkung führen. Letzteres entscheidet sich noch in nächster Zeit. Genauer gesagt, ab Januar. Wenn er denn in Amt und Würde ist. Wobei, dass mit der Würde….. Naja, wenn man die Medien momentan verfolgt. Ich weiss ja nicht, ob sich die Amerikaner einen wirklich so grossen Gefallen damit getan haben. Sich vermutlich nicht. Ihm natürlich schon. Seiner Familie sowieso. Man wird sehen. I…

Montagsmenschen

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Eigentlich halte ich mich persönlich für einen eher rationalen Menschen. Weder bin ich allzu spirituell angehaucht, noch ernähre ich mich ausschliesslich vegan oder vegetarisch noch habe ich den Zigaretten und Alkohol total abgeschworen. Alles in massen halt. Man lebt ja nur einmal. Damit hätten wir auch geklärt, dass ich weder buddhistisch noch sonst wie religiös unterwegs bin. Schon gar nicht glaube ich an die Kraft irgendwelcher Steine (obwohl ich selber ein Tigerauge habe), noch an Horoskope (woher auch, ich bin Löwe!) und auch nicht an Handlesen. Die Herz-, Kopf-, Schicksals- und Lebenslinie bilden in meiner linken Hand übrigens ein fettes „M“. Für alle, die es interessiert. Ich gebe auch zu, dass die Gestirne, insbesondere der Mond, evtl. etwas Einfluss auf Ebbe und Flut haben. Aber ihn anheulen? Bei Vollmond? Oder Werwolf? Eher nicht. Also total rational. Eben. Wirklich. Ich schwör. Für mich sind auch alle Wochentage gleich. Ich stehe montags genauso mies gelaunt auf, wie freitag…

Alles tip top

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So oder so. Ganz einfach. Man kann es so oder so sehen. Sie hatten einfach die Nasen voll. Die Amerikaner. Und setzten ein Zeichen. Damit haben Sie sich die Suppe eingebrockt, die sie nun auch bitte auslöffeln müssen. Und man kann von ihrem neuen Präsidenten halten, was man will. Auch wenn man ihn gar nicht kennt. Nur das Bild aus den Medien. Und das die auch nicht über alle Zweifel erhaben…aber lassen wir das. Jetzt ist er gewählt und nun soll er sich bitte schön beweisen. Diese Chance hat er zumindest verdient. Wer ohne Fehl und Tadel, werfe den ersten Stein. Ich habe ja die leise Hoffnung, er wächst an seinen Aufgaben und der Verantwortung. Zumindest bringt er frischen Wind. Wir werden sehen. Für eine, oder auch mehrere, Überraschung ist er wohl wirklich gut.
Damit wieder zum Alltag. Und den Überraschungen. Auch ich werde immer wieder Überrascht. Das freut mich eigentlich. Weil meistens positiv. So auch gestern. Ich lebe nun wirklich schon einige Zeit im Niederdorf. Wieder. Weil f…

Es ist mir ein Rätsel

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Es hat wohl mit dem Alter zu tun. Denke ich. So wie die meisten Menschen bis zum 25zigsten Lebensjahr nur bedingt zurechnungsfähig sind, die bis zum 40zigsten dann nur ihrer Karriere hinterher rennen und anschliessend vor dem Scheidungsanwalt davon, so beschäftigen sich ältere Herrschaften, ab 50zig, gerne mit Kreuzworträtsel.
Ich weiss noch, wie ich als Jugendlicher meine Grosseltern in den Wahnsinn getrieben habe. Diese bezogen wöchentlich eine Mappe, die sich Lesezirkel nannte. Darin enthalten, diverse, wie sagt man? Magazine? In diesen Magazinen eine grosse Menge an nutz- und belanglosen Informationen über Personen des öffentlichen Lebens, die sie eigentlich gar nicht wissen wollen. Und Kreuzworträtsel. Auf welche die Grosseltern schon immer sehnlichst warteten. Es entspann sich dann sehr oft ein Streit zwischen Grossmutter und Grossvater, wer jetzt denn welches zuerst lösen darf. Und da komme ich ins Spiel. Als Jugendlicher. Da beide Elternteile berufstätig und der Begriff des Ki…

Die Geister, die ich rief

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Wir sind heutzutage multikulturell. Das ist eine Feststellung. Keine Frage. Laufen Sie mal durch die Altstadt. Gerne auch an Randzeiten. Die Umgangssprache? Sehr oft Englisch. Auch im Freundeskreis. Englisch und Schwedisch. Das Englische eigentlich nur noch wegen mir. Weil, einziges Wort auf Schwedisch? Smörrebröd. Wie der Koch in der Muppet Show. Und das ist erst noch Dänisch. Darum Englisch. Oder Elternabend in der Schule. Dann wenn der offizielle Teil vorbei ist und die Eltern zum Gemütlichen übergehen.......... Multikulturell, sag ich da nur noch. Ich finde es ja positiv. Bringt neuen Wind in verstaubte, alte Ansichten. Zwingt einen, die eigene Wohlfühl- oder auch Komfortzone, zu verlassen. Und dies hat, wissen wir ja alle, meist nur Vorteile. Zudem zwingt es uns, sich auch mit Bräuchen und Gewohnheiten anderer Volksgruppen, auseinanderzusetzen.

Wie Halloween. Halloween. Also bitte. Nicht was sie jetzt denken. Oder meinen, in meinen Worten schon wieder herauszulesen. Unterschwelli…