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Neulich, auf dem Land

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Jetzt ist schon wieder was passiert. So beginnen die Krimis eines Autoren, die ich sehr gerne lese. Mitunter auch dessen Stil, ja, zwar nicht gerade kopiere, aber mich doch davon inspirieren lasse. Kann ich nur empfehlen. Also die Bücher. Besonders jetzt, in der Zeit der langen Feiertage. Ausser Sie haben Besuch. Von Verwandten. Oder der Schwiegermutter. Aber dann vielleicht erst recht. Dem lieben Frieden willen. Sich mit einem Buch auseinandersetzen, als mit der Verwandtschaft in eine Auseinandersetzung zu geraten. Sie wissen was ich meine. Das ist aber auch schon der einzige Tipp, den ich mir zur Weihnachtszeit erlaube. Andere schreiben ganze Ratgeber. Mehr oder minder humorvoll. Ein Tipp muss genügen. Oder auch zwei. Der Zweite? Lassen sie's ruhig angehen. Generell. Nicht nur Weihnachten. Das schon auch. Aber nicht nur. Es kommt wie's kommt. Sie können es eh nicht ändern. Ausser sie haben Glück im Unglück. Wie die Bewohner einer mittelgrossen Stadt in Süddeutschland. Dort h…

Mann mit Stil

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Man(n) kann gar nicht oft genug darüber schreiben. Wirklich. Ich schwör. Aber da, wo wir heute stehen, das liegt am Stil. Am fehlenden zumeist. Und damit meine ich nicht den Stil, den der derzeitige Bachelor bekommt, wenn er nach der Dusche vööööllig überraschend zwei junge Menschen in seinem Bett findet. Ich sage bewusst Menschen und benutze nicht das Wort Damen. Weil auch dies für mich etwas mit Stil zu tun hat. Nicht das ich nicht auch freudig überrascht wäre. Oder überfordert. Aber vor der Kamera? Nur der Quote wegen? Also bitte. Auch wenn es nur Fake ist. Und als cool empfunden wird. Von manchen Zeitgenossen. Wobei, wenn ich mit jungen Leuten in meinem Umfeld spreche. Dann tendieren die Meinungen in eine andere Richtung. Stil hat für mich persönlich damit zu tun, dass ich einigermassen aufrecht durch den Tag, das Leben gehe und mich am Abend im Spiegel noch ansehen kann, ohne dass dieser gleich ein paar Sprünge bekommt. Und es sind für mich die kleinen Dinge im Leben, die guten St…

Im Untergrund

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Viele haben es bereits vermutet. Warum auch immer. Aber! Schon seit einigen Jahren bin ich im Untergrund aktiv. Wirklich! Ich schwör! Und glauben sie mir, es ist tatsächlich so, wie sie sich das jetzt in ihren kühnsten Träumen vorstellen. Dunkle Gestalten, fiese Machenschaften, Lug und Trug, Mord und Totschlag. Aber auch schöne Frauen mit langen Beinen, schnelle Autos, Hochgeschwindigkeitszüge und ständig auf Reisen. In Zürich. Mitten in der Stadt. Als Nachtwanderer. Städteführer. In deren Untergrund. Ich führe Interessierte in und durch Zürichs Vergangenheit. Und in dessen Untergrund. Glauben sie nicht? Na, dann buchen sie mich doch mal. Sie werden sehen. Hören auch. All dass, was ich ihnen ein paar Zeilen weiter oben angekündigt habe.
Wobei, diese Geschichte mit den Hochgeschwindigkeitszügen und den schönen Frauen mit den langen Beinen, die ist eine andere. Hat aber ebenfalls mit „in den Untergrund gehen“ zu tun. Mit Kommunikation auch. Die, die man heute scheinbar kaum mehr findet.…

Neukunden

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Beruflich gehört Bern zu einer meiner Hauptwirkungsstätten. Einfach weil Polit-zentrale des Landes. Da ich ziemlich oft vor Ort bin, kenne ich es fast so gut wie Zürich. Und ich muss sagen. Mir gefällt beides. Besonders die Schrullen, die beide haben. In Bern zum Beispiel der Versuch, die Passantenströme im Bahnhof zu entwirren und in geordnete Bahnen zu lenken. Es gibt dazu zwei Ansätze.
Jetzt muss man wissen, Platz hat es eigentlich genug. Der Gang unter den Gleisen ist so dimensioniert um diese aufzunehmen. Nur, der Schweizer als solches lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben. Schon gar nicht, wie er wo zu laufen hat. Oder in welche Richtung. Das ist seit Urzeiten so. Das mit den Vorschriften. Mit dem Laufen vermutlich auch. Das weiss auch die Berner Obrigkeit. Und lies in eben diesem Gang Pfeile aufmalen. Die sollen dem geneigten Passanten zeigen, auf welcher Seite des Ganges er sich zu bewegen hätte und in welche Richtung. Man unter lies es aber, gleichzeitig auch klar darauf…

Kleine Ursache, grosse Wirkung

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Das Thema aus der Überschrift ist ja allgemein bekannt und muss an sich eigentlich kaum erklärt oder vertieft werden. Sicher hat der Eine oder Andere meiner Leser schon die eine oder andere Erfahrung damit gemacht. Positiv oder negativ. Es muss auch nicht immer diese Reihenfolge sein. Manchmal haben grosse Ursachen auch relativ bescheidene (Aus-) Wirkung.
So kann zum Beispiel die relativ kleine Ursache des Verwechselns von Brems- und Gaspedal, eine etwas grössere Wirkung nach sich ziehen. Hingegen die Wahl des Präsidenten eines Landes, was ja durchaus eine grössere Ursache ist, zu einer relativ bescheidenen Wirkung führen. Letzteres entscheidet sich noch in nächster Zeit. Genauer gesagt, ab Januar. Wenn er denn in Amt und Würde ist. Wobei, dass mit der Würde….. Naja, wenn man die Medien momentan verfolgt. Ich weiss ja nicht, ob sich die Amerikaner einen wirklich so grossen Gefallen damit getan haben. Sich vermutlich nicht. Ihm natürlich schon. Seiner Familie sowieso. Man wird sehen. I…

Montagsmenschen

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Eigentlich halte ich mich persönlich für einen eher rationalen Menschen. Weder bin ich allzu spirituell angehaucht, noch ernähre ich mich ausschliesslich vegan oder vegetarisch noch habe ich den Zigaretten und Alkohol total abgeschworen. Alles in massen halt. Man lebt ja nur einmal. Damit hätten wir auch geklärt, dass ich weder buddhistisch noch sonst wie religiös unterwegs bin. Schon gar nicht glaube ich an die Kraft irgendwelcher Steine (obwohl ich selber ein Tigerauge habe), noch an Horoskope (woher auch, ich bin Löwe!) und auch nicht an Handlesen. Die Herz-, Kopf-, Schicksals- und Lebenslinie bilden in meiner linken Hand übrigens ein fettes „M“. Für alle, die es interessiert. Ich gebe auch zu, dass die Gestirne, insbesondere der Mond, evtl. etwas Einfluss auf Ebbe und Flut haben. Aber ihn anheulen? Bei Vollmond? Oder Werwolf? Eher nicht. Also total rational. Eben. Wirklich. Ich schwör. Für mich sind auch alle Wochentage gleich. Ich stehe montags genauso mies gelaunt auf, wie freitag…

Alles tip top

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So oder so. Ganz einfach. Man kann es so oder so sehen. Sie hatten einfach die Nasen voll. Die Amerikaner. Und setzten ein Zeichen. Damit haben Sie sich die Suppe eingebrockt, die sie nun auch bitte auslöffeln müssen. Und man kann von ihrem neuen Präsidenten halten, was man will. Auch wenn man ihn gar nicht kennt. Nur das Bild aus den Medien. Und das die auch nicht über alle Zweifel erhaben…aber lassen wir das. Jetzt ist er gewählt und nun soll er sich bitte schön beweisen. Diese Chance hat er zumindest verdient. Wer ohne Fehl und Tadel, werfe den ersten Stein. Ich habe ja die leise Hoffnung, er wächst an seinen Aufgaben und der Verantwortung. Zumindest bringt er frischen Wind. Wir werden sehen. Für eine, oder auch mehrere, Überraschung ist er wohl wirklich gut.
Damit wieder zum Alltag. Und den Überraschungen. Auch ich werde immer wieder Überrascht. Das freut mich eigentlich. Weil meistens positiv. So auch gestern. Ich lebe nun wirklich schon einige Zeit im Niederdorf. Wieder. Weil f…

Es ist mir ein Rätsel

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Es hat wohl mit dem Alter zu tun. Denke ich. So wie die meisten Menschen bis zum 25zigsten Lebensjahr nur bedingt zurechnungsfähig sind, die bis zum 40zigsten dann nur ihrer Karriere hinterher rennen und anschliessend vor dem Scheidungsanwalt davon, so beschäftigen sich ältere Herrschaften, ab 50zig, gerne mit Kreuzworträtsel.
Ich weiss noch, wie ich als Jugendlicher meine Grosseltern in den Wahnsinn getrieben habe. Diese bezogen wöchentlich eine Mappe, die sich Lesezirkel nannte. Darin enthalten, diverse, wie sagt man? Magazine? In diesen Magazinen eine grosse Menge an nutz- und belanglosen Informationen über Personen des öffentlichen Lebens, die sie eigentlich gar nicht wissen wollen. Und Kreuzworträtsel. Auf welche die Grosseltern schon immer sehnlichst warteten. Es entspann sich dann sehr oft ein Streit zwischen Grossmutter und Grossvater, wer jetzt denn welches zuerst lösen darf. Und da komme ich ins Spiel. Als Jugendlicher. Da beide Elternteile berufstätig und der Begriff des Ki…

Die Geister, die ich rief

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Wir sind heutzutage multikulturell. Das ist eine Feststellung. Keine Frage. Laufen Sie mal durch die Altstadt. Gerne auch an Randzeiten. Die Umgangssprache? Sehr oft Englisch. Auch im Freundeskreis. Englisch und Schwedisch. Das Englische eigentlich nur noch wegen mir. Weil, einziges Wort auf Schwedisch? Smörrebröd. Wie der Koch in der Muppet Show. Und das ist erst noch Dänisch. Darum Englisch. Oder Elternabend in der Schule. Dann wenn der offizielle Teil vorbei ist und die Eltern zum Gemütlichen übergehen.......... Multikulturell, sag ich da nur noch. Ich finde es ja positiv. Bringt neuen Wind in verstaubte, alte Ansichten. Zwingt einen, die eigene Wohlfühl- oder auch Komfortzone, zu verlassen. Und dies hat, wissen wir ja alle, meist nur Vorteile. Zudem zwingt es uns, sich auch mit Bräuchen und Gewohnheiten anderer Volksgruppen, auseinanderzusetzen.

Wie Halloween. Halloween. Also bitte. Nicht was sie jetzt denken. Oder meinen, in meinen Worten schon wieder herauszulesen. Unterschwelli…

Zufall

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Zufall. Das Leben ist ein Zufall. Und gefährlich. Grundsätzlich. Vorher schon. Vor der Geburt, mein ich. Wirklich. Als Samenzelle. Weil ja nur Eine von Vielen ihr Ziel erreicht. Der Rest? Ex und hopp.
Das viele von uns, nach erfolgreicher Zeugung, ein hohes Alter erreichen dürfen? Zufall. Auch wenn man das Glück hat, in der Schweiz geboren zu sein. Könnten ja auch auf einer Müllkippe, in einem Drittweltland. Oder sonst wo. Dann Zufall noch viel grösser. Aber auch hier gross. Die Meisten machen sich das gar nicht bewusst. Wenn sie Morgens aus dem Haus gehen, es eigentlich reiner Zufall ist, am Abend wieder gesund heim zu kommen. Und jetzt keine Behauptungen, bitte. Wie, ein Zufall? Bei mir? Niemals! Ich pass immer auf. Und werden dabei von einem Tram überfahren. Oder einem Auto, dessen Fahrer gerade ein SMS tippt. Oder ersticken an einer Currywurst. Weil, das Leben ist ein Irrenhaus. Und sie ja immer nur auf Ihren Teil des Zufalls achten können. Laufen auf dem Trottoir, schauen immer …

Totgeglaubte leben länger

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Geht es ihnen auch so? Wie mir? Das sie es einfach nicht mehr hören können? Diese unsäglichen Übertreibungen? In unseren Medien, meine ich. Weil, es wird kaum mehr objektiv berichtet. Nein, meistens sogar sehr subjektiv. Ohne wirklich die Hintergründe zu kennen, oder nachzuforschen, wie ist es wirklich. Ich habe sogar das Gefühl, einer schreibt vom anderen einfach ab.
Sicher. Heutzutage muss man informiert sein. Man muss. Ich schwör. Weil, solche Sätze wie vor noch nicht all zu langer Zeit "wir haben es doch nicht gewusst", die darf es heutzutage eigentlich gar nicht mehr geben. Man weiss es. Oder, zumindest, man könnte es wissen. Jeder. Durch die modernen Medien hat man ja jederzeit, quasi rund um die Uhr, Zugang zu Informationen. Überall. Immer. Wer sich heute noch auf "ich habe es doch nicht gewusst" beruft, der handelt fahrlässig. Und zwar gröber. Oder ist über Neunzig, blind und taub und kann keinen Computer bedienen. Oder will nicht. Muss er ja auch nicht. Ka…

2. Klasse

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Unterwegs im Zug nach, spielt ja keine Rolle, sagen wir irgendwo. Weekend. Wanderschuhe, Rucksack und so. Kann nämlich auch Land und Laufen und Pampa. Nicht nur Stadtleben. Bin da völlig aufgeschlossen. Ich schwör. 100 Prozent. Der Zug. Voll. Bis unters Dach. Macht ja nix. Weil Weekend und schönes Wetter. Dann muss ja alles und jeder von A nach B. Stört mich nicht. Von wegen auch kommunikativ. Wenn man mich anspricht, gebe ich durchaus Antwort. Vielleicht nicht immer die, welche man erwartet. Weil, Überraschung. Und andere Meinung. Ziemlich oft.
Heute umgekehrt. Ich spreche an. Ich muss. Man sieht es mir wohl an. Weil, beste Frau von allen zwickt mich schon. Motto:Tu's nicht. Gibt Ärger. Bitte nicht. Aber wer mich kennt. Die paar blauen Flecken. Der Grund? Im Abteil neben uns. Eine Grupper der "Jungen-Partei" irgendwas. Ich könnte jetzt sagen welche. Aber lieber nicht. Durchschnittlich um die 19/20 rum. Unterwegs an ein Strategie-Meeting. Oder so. Weil, Strategie schon i…

Aufruhr

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Es fällt mir einfach immer wieder auf. Jeden Tag. Und nicht nur vereinzelt. In den Medien und auch sonst. Ihnen vielleicht auch? Dem Einem oder Anderem zumindest. Hoffe ich. Wirklich. Ich schwör. Aber, die Leute denken nicht mehr. Selber, meine ich. Eigenständig. Oder nur ans Essen. Oder ob das Smartphone aufgeladen ist. Aber sonst? Pustekuchen. Sie lassen sich lieber vordenken. Quatschen dann einfach nach. Ist bequemer. Man müsste sonst ja womöglich eine eigene Meinung vertreten. Diese sogar noch selber erstmal bilden. Sich. Ohje. Nur ein Beispiel, bitte. Gerade kürzlich wieder. Im Zug nach Mailand. Ein schnelles Weekend für uns, Ein eher längeres für die meisten anderen. Es wäre ja nicht so, dass es nicht überall angeschrieben wäre oder man anderweitig darauf hingewiesen wird. Es ist Ferienzeit. Man könnte also, wenn man etwas denkt, damit rechnen, der Zug könnte unter Umständen etwas voller sein als sonst. Also sollte ich vielleicht reservieren, wenn ich sitzen möchte. Auf einem Si…

Die Gezeiten

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Eigentlich liebe ich alle vier. Nicht nur eine oder zwei, wie viele andere. Ich habe da so ziemlich keine Präferenzen. Winter ist Winter und Sommer ist Sommer. Das dazwischen findet sowieso kaum statt. Aber ich schätze auch einen schönen Herbst oder den Frühling, wenn sich wieder alles zu regen beginnt. Nur das die letzten Frühlings bei uns fast schon Sommer waren und der Sommer dafür irgendwo zwischen Herbst und Winter. Item.
Wenn es dann aber mal zwei, drei Tage Sommer ist, so richtig, mit Schmackes, dann gehe ich sogar in den See schwimmen. Das muss nicht immer eine offizielle Badi sein, nein, gerne auch einfach so irgendwo. Wo es das Ufer halt zulässt. Wir haben ja das Privileg und dürfen das noch. Da kenne ich aber ganz andere Gestade, die selbiges nicht mehr zulassen. Zürich? Man darf. Einer meiner Lieblingsplätze befindet sich gleich neben der Aussichtskanzel am Hafen Riesbach. An warmen, sonnigen Tagen sehr beliebt und entsprechend besucht. Besonders auch von Touristen. Die s…

Jugend, oder die Sache mit dem Stil

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Da können sie jetzt sagen was sie wollen. Wenn sie mich kennen. Oder auch nicht, von mir aus. Wirklich. Im Ernst. Ich widerspreche ihnen nicht. Aber ehrlich. Ich bezeichne mich persönlich als relativ offenen und aufgeschlossenen Menschen. Ich wandle sehenden Auges durch das Leben und bemühe mich, ernsthaft, nicht allzu voreingenommen zu sein. Mir immer erst einmal die andere Seite anzuhören. Kann ja sein, diese hätte ein stichhaltigeres Argument als ich. Kann wirklich sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und wenn dem wirklich so ist, dann kann ich auch mal die Klappe halten. Oder aber auch, weil ich einfach nicht auf die Argumente der Gegenseite eingehen möchte, weil schlicht zu doof. Die Argumente. Die Gegenseite mitunter manchmal auch. Ich gehe also ziemlich offen durchs Leben und letztens in einen dieser speziellen Shops meines Smartphone Herstellers. Sehr stylisch, sehr hipp, sehr modern. Und leicht genervt. Ich. Weil mein Smartphone nicht mehr zu laden war. Es weigerte sich einfa…