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Es werden Posts vom Januar, 2015 angezeigt.

Multikulti

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Es war, entschuldigen sie bitte den Ausdruck, ein wirklich geiles Jahr. Gut, der Anfang nicht ganz so toll, aber nach einer gewissen Zeit dann aber doch. Hammer. Was ich in dieser Zeit alles erleben durfte. Bis hin zur Anteilnahme von Leuten, von denen ich das am wenigsten erwartet hätte. Warum eigentlich nicht? Allen meinen heissen Dank dafür. Ich widme Euch zu gegebener Zeit eine Geschichte in der ihr dann namentlich vorkommt. Ich schwör. Aber genug gesülzt. Neues Jahr, neues Spiel und neues Dings, Glück. Wie im Roulette. Und sie werden es kaum glauben. Aber das neue Jahr knüpft diesbezüglich an das vorherige an. Es gab Veränderungen beruflicher Natur. Diesbezüglich hielt ich mich zu Jahresbeginn in einer Norddeutschen Stadt auf. Sehr Nord. Vorher noch nie gewesen. Aber viel von gehört. Vonwegen vier ihrer Bewohner. Esel, Hund, Katze und Hahn. Sie kennen deren Geschichte. Ich bin überzeugt. Weil ja gebildet. Sorry, der Seitenhieb auf meine letzte Geschichte musste jetzt sein. Also H…

Boarding

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Lustig. Oder auch nicht. Nicht für Alle zumindest. Der Artikel in einer grossen Sonntagszeitung letztes Wochenende. Darin wurde die These diskutiert, das, je weniger ein Volk im Durchschnitt gebildet ist, dessen Mitglieder umso mehr zur Gewalt neigen. Dies in Zusammenhang mit den jüngsten Vorkommnissen, nicht nur in Paris. Der Autor wurde auch ziemlich deutlich, um welche Volksgruppen es sich dabei um seiner Meinung nach handelt. Klasse, dachte ich. Wird ja wieder ein Aufschrei der Wut und des Ärgers durch die Massen wogen. Verbunden mit der Aufforderung, nach Gewalt und Terror und Tod und Vernichtung. Weil, wer uns beleidigt, beleidigt auch unseren Chef da oben und das geht ja gar nicht. Sie sehen, ich bemühe mich niemanden persönlich anzugehen. Nicht weil ich irgendwelche Repressalien befürchte. Nein, aber man muss ja nicht unbedingt noch mehr Öle ins Feuer giessen.Dennoch. These, je doofer ein Volk, desto gewaltbereiter. Und jetzt spannend. Solchen Thesen gegenüber ist ja immer ein…

Schlimmer kommt's immer

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Nach meinem letzten Flug von Zürich nach Bremen, inkl. Kaffee-Dusche, dachte ich, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Ausser vielleicht Absturz. Das es auf dem Rückflug dann schon schlimmer kam, konnte man ja auch wirklich nicht ahnen. Der Grund war Egon. Oder wie immer auch der Orkan hiess, der sich über Nordeuropa austobte. Wie kann man einen Orkan nur Egon nennen? Hat der Meteorologe mal in der Werbung gearbeitet? Die kommen auch immer auf so lustige Ideen. Jedenfalls tobte Egon. Und in meinem Bauch tobte der Magen. Es blies heftig. An meinem Arbeitsplatz, der sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen befindet, drohte das Dach wegzufliegen. So heftig. Just am letzten Freitag. Es begann bereits in der Nacht vorher und steigerte sich dann tagsüber kontinuierlich. Bei mir steigerte sich zeitgleich die Nervosität. Am Scheitelpunkt, des Sturmes und der Nervosität, begann ich meinen Glauben wieder zu finden und Stossgebete auszustossen. Motto: Nützt es nicht, so schadet es zumindest auch…

Moin, Moin....oder ein Zürcher auf Reisen

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Schon klar. Im Titel verstecken sich ein paar Aussagen, die durchaus zur Diskussion Anlass geben. Aber war von mir auch so beabsichtigt, ich schwör. Erstens sagt man nämlich in Bremen nur einmal Moin. Und nicht zweimal, wie in Hamburg. Habe ich mir sagen lassen. Respektive anhören müssen. Dafür den ganzen Tag. Auch Abends. Es liegt also nicht an ihrem unausgeschlafenem Gesicht, wenn ihnen Abends um 10:00 noch Einer ein fröhliches "Moin" ins Gesicht pfeift. Dann sollten sie schon eher darüber nachdenken, warum sie noch in diesem Lokal sitzen und nicht schon zu Bett sind. Weil Abends um 10:00 sind sie in Bremen so ziemlich der Einzige auf der Strasse. Vom "Moin-Typ" mal abgesehen. Und ja, die Bremer gehen "zu" Bett. Nicht "ins".....Dann wäre da noch die Sache mit "ein Zürcher"! Ich gebe ja zu, ich lebe nur in Zürich. Gerboren und aufgewachsen bin ich woanders. Dafür wohne ich im Niederdorf, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Puff. A…

Troll Dich....

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Wir sind also doch noch angekommen. Obwohl es lange nach allem Anderen aussah. Ist auch ein bisschen Dings. In einem überfüllten Bus auf dieser Seite eines Flughafens anzukommen. Anstelle eines überfüllten Fliegers auf der Anderen. Also quasi schon draussen ehe man reinkommt. Soll ja manchen Männern auch ab und an passieren. Im übertragenen Sinn. Weil zu wenig feststand. Quasi ;-) Für uns stand immerhin fest, wir sind da. Ohne Koffer zwar, aber immerhin. Was uns jetzt noch blüht, sind zwei Stunden auf der Autobahn. Mit einem Auto, das erst noch gefunden werden muss. Als einigermassen Vielflieger ist man da ja so einiges gewohnt. Aber jetzt Überraschung Nummer 1. Der Bus hielt nicht nur vor dem Ausgang, sondern zeitgleich damit auch noch vor dem Eingang der Verleihfirma. Und hier Überraschung Nummer 2. Keine Warteschlange, Der weibliche Frontdeskofficer schmeisst uns ein fröhliches schwedisches "Hej" um die Ohren und wie geht es Dir und freut mich Dich zu sehen und innert ges…

Gaston

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Während ich noch in diesem Cafe sitze und an der Story "Voll erwischt" schreibe, geschieht in meiner unmittelbaren Umgebung schon die nächste Katastrophe. Die Beteiligten? Ein älteres Ehepaar aus einer anderen grossen Stadt in der Schweiz, mit ausgeprägtem Akzent. Das Paar. Und die Bewohner der Stadt. Die Stadt selber ganz nett. Des weiteren ein Vater in mittleren Jahren mit seinem quengelndem Sohn. Ein vorweihnachtlich ausgepacktes Weihnachtsgeschenk. Viel Hektik, zwei 1,5 Volt Batterien des Orientalen aus "Voll erwischt", sie eirinnern sich, Gaston und ich.Gaston bedarf noch einer Erklärung. Er ist der Protagonist eines gleichnamigen französiscchen Comics. Auf einer Redaktion arbeitend, stets etwas schusslig, aber immer an das Gute im Menschen glaubend. Was meistens in die Hose geht. Aber voll. Weniger für ihn selber, als für alle anderen Beteiligten. Und gleichnamiger Comic lag vor mir auf dem Tisch. Ja, ich gebe es ja zu! Ich lese mit meinen 52 Lenzen noch Comi…