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Es werden Posts vom Dezember, 2014 angezeigt.

Schwedentorte

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Meine Fresse. Ich schwör. Absolut Dings.......unmöglich. Zwischen den Jahren. Quasi Grauzone. Alles ist erlaubt. So scheint es zumindest. Die Einen nehmen sich gute Vorsätze, die Anderen tun es vorsätzlich. Oder zumindest mit latenter Absicht. Und das Schlimmste? Ich hätte es wissen müssen. Schon als uns der Mensch am Schalter mit grossen Augen ansah und unschuldig meinte: "Warum sollte ihr Gepäck nicht ankommen"? Spätestens da hätte ich es wissen müssen. Und einschreiten. Und nicht einfach durchwinken. Wider besseres Wissen. Ich hab's nicht. Und jetzt sitzen wir in einem Bus im Niemandsland zwischen Dänemark und Schweden. Von Kopenhagen nach Göteborg. Also Richtung Norden. Warum zum Teufel ist dann aber die untergehende Sonne rechts von uns! Da ist doch Osten? Ein Rätsel, welches ich auch noch lösen werde. Dabei sollten wir schon lange an der Fischsuppe sitzen. Bei Tante Camilla. In Jönköping.Mir kam die Zeitspanne von 35 Minuten für's Umsteigen in Brüssel schon ext…

Gefühlsecht?

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...oder Plastik? In einer meiner Geschichten stellte ich mal die Frage, ob sie sich bewusst sind, das Weihnachten eigentlich nur eine Fiktion ist. Erfunden von den Kirchenoberen und ausgebaut durch die Konsumfürsten. Ähnlich wie Ostern oder dieser unsägliche Valentinstag. Also wenn ihnen, meine verehrten Damen und Herren, nur am 14. Februar in den Sinn kommt, ihren Liebsten mal wieder Blumen oder sonst etwas zu schenken, dann ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Tag der Freundschaft, wenn ich das schon höre. Aber ich merke, ich schreibe mich in Rage,Wir befinden uns kurz vor dem 24. Dezember und ich gestehe. Trotz aller Nüchternheit hat es mich nun doch auch erwischt. Sentimentale Gefühle machen sich breit. Und da mich am 24. meine Kinder besuchen... Na dann halt. Wenn es sein muss. Ein Weihnachtsbaum muss her. Wenn schon Weihnachten feiern, dann aber richtig. Mit Pauken und Trompeten. Sprich Baum. Und wenn Baum, dann aber einen richtigen. Mindestens zwei Meter hoch. Und breit und mäc…

Voll erwischt

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Wer mich kennt weiss, dass ich relativ gelassen bin. Im Allgemeinen. Dem Meisten gegenüber. So kann ich zum Beispiel der gerade stattfindenden Weihnachtshektik so gar nichts abgewinnen. Wenn ich sehe, welchen Stress sich die Menschen darob auferlegen. Ist doch eigentlich ein Tag wie jeder Andere. Zumindest hoffe ich, sie sind sich dessen bewusst, dass sie alle einer grossen Fiktion unterliegen. Zumindest religionstechnisch. Familientechnisch sowieso. Ich will ja niemanden an den Karren fahren, aber Weihnachten gibt es eigentlich gar nicht. War ursprünglich mal eine Party der alten Germanen. Sonnwendfeier. Nur die Kirche wollte es dann anders. Zumindest ist es nicht bewiesen. Reine Glaubensfrage. Und der ganze Stress, weil man etwas nur glaubt? Na, Mahlzeit. Glauben sie auch alles, was heutzutage so in den Zeitungen steht? Oder ihr Mann ihnen erzählt, wo er gestern bis nach Mitternacht, war? Ha! Gut, das war jetzt etwas gemein. Ihnen gegenüber. Ihrem Mann sowieso ;-) Aber sie glauben v…

Orientierungslosigkeit

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Nun gut. Woher sollen sie es auch wissen? Wenn selbst die Alten heutzutage einer gewissen Orientierungslosigkeit unterliegen? Respektive Orientierung schon, aber eher nach hinten. Oder unten. Beispiel? Wir erscheinen in einer Rangliste auf Platz 8. Das ist sehr gut. Weil, wir könnten auch Platz 9 oder 25 halten. Anstatt sich nach oben zu orientieren. Im Sinne von, was fehlt uns für die Plätze 7-2? Oder gar für den ersten Platz? Also lieber nach unten schauen. Warum? Es kaschiert das eigene Unvermögen. Und ist bequemer. Vermeintlich. Diesen Trend stellle ich in den allermeisten Reaktionen auf die, besonders zu dieser Jahreszeit, grasierenden Ranglisten fest. Oder auch bei der kürzlich in Zürich 3 & 4 stattgefundenen Kinderdemo. Nach hinten orientieren. Statt vorwärts. Dumm geboren und nichts dazugelernt, könnte man es auch formulieren. Aber hierzu wurde schon genug gesagt. Wobei man eigentlich garnicht genug dagegen anschreiben kann. Aber Dummheit ist nun mal leider unausrottbar, R…

Immer wieder Mailand

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Vor gut einem Jahr schrieb ich schon einmal eine Geschichte aus einem Zug. Von Mailand kommend, Richtung Zürich. Und das die Geschichten zu mir kommen. Ganz von sich aus. Quasi Selbstläufer. Ich schwör. Und wieder sitze ich, sitzen wir, in einem Zug. Nach Mailand. Geschichte? Klar. Natürlich. Kam von selbst.Der Zug hatte mindestens 10 Waggons. Hätte ja in einem der Anderen neun passieren können. Nein, passiert genau im Abteil gegenüber. Wie soll es auch anders sein. Handelt von Prinzipien. Und geistiger Inkontinenz. Beteiligte verschiedener Nationen. Ein nervöser Kondukteur, zwei erregte neurotische ältere Damen aus dem Tessin, zwei jugendliche Inder, oder irgendwo aus dieser Ecke der Welt. Sehr wahrscheinlich aus einem Internat in der Schweiz. Unterwegs nach Malpensa, oder so. Und mir. Als zunächst völlig unbeteiligter Zuhörer. Der Zug. Voll. Bis auf den mehr oder weniger letzten Platz. Weihnachtsshopping in Mailand. State of the Art. Über jedem Abteil diese gelben Reservationszettel …

Zack, Bumm, Fertig

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Eigentlich begann es schon viel früher. Nicht erst gestern Abend. Es begann im HB. Mit einem Brüller. Am Weihnachtsmarkt. Nicht das der Weihnachtsmarkt der Brüller wäre. Seien wir doch mal ehrlich. Ein Weihnachtsmarkt in einer Halle? Unter Dach? Ohne Schnee und kalter Luft? Zumindest ohne Regen?Kein Weihnachtsmarkt, sag ich da nur. Da ändern auch die weissen, einen nicht vorhandenen Schnee simulierende Folien auf den Dächern der Stände nichts daran. Der Brüller war Ruedi. Also Ruedi so oder so der Brüller. Aber dieses mal akustisch. Quasi Rufer in der Wüste. Weil Verarsche. Sagt er. Ruedi. Und darum Brüller. Er sei nämlich extra von ausserhalb an den Markt gekommen. Wegen Glögg. Ganz ein übles Gesöff. Schwedisch. Vermutlich. Sicher aber nordländisch. Ähnlich unserem Glühwein. Nur süsser, Und obendrein noch Mandelsplitter und Rosinen. Ruedi trinkt das. Von Herzen gern. Und kommt dann, wie jedes Jahr, extra an der Markt. Weil nur da der echte, der richtige Glögg. An einem echten, richti…

Franzosen

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Mir ist bewusst, man könnte den Titel etwas falsch verstehen. Insbesondere, weil ich ihn in der ursprünglichen Fassung mit einem Ausrufezeichen versehen hatte. In etwa so, wie der Zürcher das Wort "Aargauer!" ausspricht. Oder "Basler!". Als würde er dazu gleich noch ausspucken. Der Zürcher. So einen richtig dicken Grünen.....nicht diese feuchte Aussprache, wie sie manchen Menschen zu eigen ist. Mir übrigens auch ab und zu. Aber nur in der Begeisterung. Oder Hektik. Dabei war das gar nicht meine Absicht. Ich schwör. Also das mit den Franzosen nicht. Das mit den Aargauern und Baslern vielleicht scho..... Aber lassen wir das. Es geht in dieser Geschichte also um Franzosen. Nicht im Allgemeinen. Eigentlich nur um eine französische Berufsgattung. Die der Kellner. Und um Lyon. Der  Stadt meiner Liebe. Um die geht es auch. Ein bisschen. Und um Schweden. Lezteres aber nur am Rande. Ich war mit Schweden kürzlich in Lyon. Insider wissen, was ich meine. Oder wen. Mit Schweden…

Zurück zu den Anfängen

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In meinem Alter denkt man doch ab und zu daran schon so einiges erlebt zu haben. Insbesondere, wenn man relativ häufig mit dem Flieger unterwegs ist. Auch etwas abseits der ausgetretenen Pfade. Sprich mit Flugzeugen fliegt, die, nun ja, nicht mehr so ganz den allerneusten Dings, ähem, Anforderungen, entsprechen. Ich erinnere mich noch gut an einen Flug vor rund 25 Jahren nach Istanbul. Mit einer türkischen Airline. Den Namen verschweige ich an dieser Stelle mal lieber. War recht eindrücklich. Nicht nur der Flieger. Respektive dessen Zustand. Auch der Schnauz der Stewardes. Und stand in seiner Imposantz, dem des Piloten in keiner Art und Weise nach. Vielleicht ja Geschwister. Weiss man's?? Mir blieb damals auch in Erinnerung, das sich während des Fluges die Staufächer über unseren Köpfen in ihre Bestandteile auflösten. Vibrierte halt alles ein bisschen. Konnte aber mit einem Leukoplastklebeband behoben werden. Beunruhigend war nicht nur der Umstand an und für sich, sondern mehr, da…