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Es werden Posts vom Juli, 2014 angezeigt.

Im Zoo

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Vermutlich geht es ihnen ähnlich. Aber ich beobachte für mein Leben gern Leute. Insbesondere, wenn diese sich unbeobachtet wähnen. Dann offenbart sich so manches mal der wirkliche Charakter einer Person. Meistens setze ich mich dazu in ein Café. Oder, so ich in Zürich bin, gerne auch auf den neuen Platz vor der Oper. Eignet sich vorzüglich dazu. Wenn die Sonne scheint. Bei Regen dann doch eher weniger. Ausser sie beobachten sich gerne selber. Soll es ja auch geben. Stichwort Selfie. Ich natürlich nie. Ich schwör. Ist mir zu Dings.
Ein Platz, an dem man ganz besonders gut beobachten kann und wunderbare An- und Einsichten erhält, ist der Flughafen. Insbesondere die Ankunft im Terminal 2. Ganz besonders, wenn die grossen Überseeflieger ankommen. Dann beobachten auf beiden Seiten. Die Ankommenden und die Wartenden. Mein derzeitiger Beruf bringt es mit sich, dass ich öfters am Flughafen bin. In der Regel auf der Seite der Wartenden. Also nicht genau auf dieser Seite. Weil Spezial-Zugangsbe…

Das Wort zum Sonntag

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Also eigentlich war es ein Samstag. Teilweise. Zumindest war es so geplant. Wurde dann aber doch Sonntag. Partiell. Die Rede ist vom Dachterrassentag. Neudeutsch Dachterrassenday. Diese Story ist ein kleiner Nachtrag dazu. Vorher ging nicht. Musste mich erst erholen. Weil. Überrannt worden. Nach Strich und Faden. Aber es war gut. Wirklich. Ich schwör. Ich finde. Meine Nachbaren finden nicht. Macht aber nix. Sie leben noch. Zumindest riecht man nix anderes. Also im Sinne von das Einer vor Schreck dem Ableben fröhnte und jetzt in der Wohnung vor sich hingammelt. Alles Rund im Burgund.
Für die Unwissenden unter ihnen. Ronorp, eine Online-Plattform, auf der ich auch ab und zu etwas poste, posten darf, organisiert jährlich einen solchen Dachterrassenday. Mit dem Ziel, den Leuten zu zeigen, dass es in Zürich und auch Andernorts, nicht nur auf dem Boden lebt, sondern auch in luftiger Höhe. Wie im Regenwald. Im Blätterdach der Baumriesen. So existiert in Zürich auch Leben in den oberen Etagen.…

Alter schützt vor Tollheit nicht

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Es war wieder einmal an der Zeit. Zeit, die heimatlichen Gestade zu verlassen. In einen Flieger zu sitzen und den Kopf durchlüften zu lassen. Also nicht im Flieger. Gut, da auch. Weil der Sitznachbar ein bisschen konfus. Und Probleme mit den Düsen. Nicht die am Flügel, sondern die über'm Kopf. Die Eine wollte nicht so wie er wollte. Und blies überall hin. Nur nicht zu ihm.  Wohin sonst können sie erahnen. Daher auch schon im Flieger Kopf durchlüften. Quasi. Was dazu führte, dass ich eine Stunde später eine gefühlte Hirnhautentzündung hatte. Oder sonst etwas in der Art. Und Sitznachbar wollte sich partout nicht ergeben. Der (verflixten) Technik nicht und meinen Bemühungen um eine friedliche Einigung um das temporäre Besitzrecht der Düse schon gar nicht. Man kann es sich halt nicht immer aussuchen. Lies ich mich halt beblasen. Ohmmmm. Also das Ziel war eigentlich am Zielort den Kopf durchlüften lassen. Auf andere Gedanken kommen. Aber sie kennen das sicher. Der Wunsch ist der Vater …

Schwarz auf Weiss

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Die Motivation hinter diesem Blog liegt zum Teil auch darin, dass ich tagtäglich lustige Geschichten erlebe, die ich gerne weitererzähle. Andere Stimmen behaupten auch, weil ich damit meine jüngste Vergangenheit aufarbeite. Naja......Dings. Vielleicht. Ein bisschen. Höchstens.Das muss man wissen, um zu verstehen, dass ich gewissen Situationen gegenüber zum Teil noch etwas unsicher bin. Insbesondere, wenn dies das weibliche Geschlecht betrifft. Oder letzteres zumindest in die Begebenheit involviert ist, die ich erlebe. Zu dem ziehe ich gewisse Situationen auch immer wieder an. Wie ein Magnet. So auch dieses mal. Wie meine Leserschaft weiss, bin ich in jüngster Vergangenheit schon ab und an recht heftig aufgelaufen. Beim weiblichen Geschlecht. Insofern, das ich mir erlaubt habe, eine Türe aufzuhalten und den Vortritt zu lassen. Oder eine Rechnung übernommen habe. Oder, noch schlimmer, versucht habe, in eine Jacke zu helfen. Meine Güte..... Aber so etwas von in den Senkel gestellt aber au…

Stimmen im Kopf

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Dings! Ich schwör! Es ist nicht so schlimm, wie es den Anschein hat. Wirklich nicht. Aber zur Sicherheit etwas Auszeit. Bis sich alles in Wohlgefallen auflöst. Aufgelöst hat. Weil, es begann mit Einbildung. Bildungen. Mehrzahl. Und endete mit Stimmen im Kopf. Nicht immer. Und auch nicht immer überall. Nur an bestimmten Orten. Dennoch beunruhigend. Zumindest zu Beginn. Nachher dann nicht mehr. Weil, ganz unterhaltsam.
Wo soll ich beginnen? Mit der Einbildung? Also zuerst eingebildet, alles sei i.O. Leben wieder in einigernassen geordneten Bahnen. Boden gefunden. Ganz unten angekommen und jetzt langsam Wiederaufbau. Ab und zu noch Dämpfer. Aber lange nicht mehr so heftig und auch nicht mehr so oft. Geholfen hat auch der Job. Viel unterwegs. Lange Strecken. Zeit zum Nachdenken. Manchmal etwas Müde. Aber nicht diese negative Müdigkeit. Im Sinne von Erschöpfung. Nein, mehr diese Positive, im Wissen, etwas gutes geleistet zu haben. Und auf einer dieser langen Fahrten fing es an. Nicht im Aus…