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Schwedentorte

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Meine Fresse. Ich schwör. Absolut Dings.......unmöglich. Zwischen den Jahren. Quasi Grauzone. Alles ist erlaubt. So scheint es zumindest. Die Einen nehmen sich gute Vorsätze, die Anderen tun es vorsätzlich. Oder zumindest mit latenter Absicht. Und das Schlimmste? Ich hätte es wissen müssen. Schon als uns der Mensch am Schalter mit grossen Augen ansah und unschuldig meinte: "Warum sollte ihr Gepäck nicht ankommen"? Spätestens da hätte ich es wissen müssen. Und einschreiten. Und nicht einfach durchwinken. Wider besseres Wissen. Ich hab's nicht. Und jetzt sitzen wir in einem Bus im Niemandsland zwischen Dänemark und Schweden. Von Kopenhagen nach Göteborg. Also Richtung Norden. Warum zum Teufel ist dann aber die untergehende Sonne rechts von uns! Da ist doch Osten? Ein Rätsel, welches ich auch noch lösen werde. Dabei sollten wir schon lange an der Fischsuppe sitzen. Bei Tante Camilla. In Jönköping.Mir kam die Zeitspanne von 35 Minuten für's Umsteigen in Brüssel schon ext…

Gefühlsecht?

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...oder Plastik? In einer meiner Geschichten stellte ich mal die Frage, ob sie sich bewusst sind, das Weihnachten eigentlich nur eine Fiktion ist. Erfunden von den Kirchenoberen und ausgebaut durch die Konsumfürsten. Ähnlich wie Ostern oder dieser unsägliche Valentinstag. Also wenn ihnen, meine verehrten Damen und Herren, nur am 14. Februar in den Sinn kommt, ihren Liebsten mal wieder Blumen oder sonst etwas zu schenken, dann ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Tag der Freundschaft, wenn ich das schon höre. Aber ich merke, ich schreibe mich in Rage,Wir befinden uns kurz vor dem 24. Dezember und ich gestehe. Trotz aller Nüchternheit hat es mich nun doch auch erwischt. Sentimentale Gefühle machen sich breit. Und da mich am 24. meine Kinder besuchen... Na dann halt. Wenn es sein muss. Ein Weihnachtsbaum muss her. Wenn schon Weihnachten feiern, dann aber richtig. Mit Pauken und Trompeten. Sprich Baum. Und wenn Baum, dann aber einen richtigen. Mindestens zwei Meter hoch. Und breit und mäc…

Voll erwischt

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Wer mich kennt weiss, dass ich relativ gelassen bin. Im Allgemeinen. Dem Meisten gegenüber. So kann ich zum Beispiel der gerade stattfindenden Weihnachtshektik so gar nichts abgewinnen. Wenn ich sehe, welchen Stress sich die Menschen darob auferlegen. Ist doch eigentlich ein Tag wie jeder Andere. Zumindest hoffe ich, sie sind sich dessen bewusst, dass sie alle einer grossen Fiktion unterliegen. Zumindest religionstechnisch. Familientechnisch sowieso. Ich will ja niemanden an den Karren fahren, aber Weihnachten gibt es eigentlich gar nicht. War ursprünglich mal eine Party der alten Germanen. Sonnwendfeier. Nur die Kirche wollte es dann anders. Zumindest ist es nicht bewiesen. Reine Glaubensfrage. Und der ganze Stress, weil man etwas nur glaubt? Na, Mahlzeit. Glauben sie auch alles, was heutzutage so in den Zeitungen steht? Oder ihr Mann ihnen erzählt, wo er gestern bis nach Mitternacht, war? Ha! Gut, das war jetzt etwas gemein. Ihnen gegenüber. Ihrem Mann sowieso ;-) Aber sie glauben v…

Orientierungslosigkeit

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Nun gut. Woher sollen sie es auch wissen? Wenn selbst die Alten heutzutage einer gewissen Orientierungslosigkeit unterliegen? Respektive Orientierung schon, aber eher nach hinten. Oder unten. Beispiel? Wir erscheinen in einer Rangliste auf Platz 8. Das ist sehr gut. Weil, wir könnten auch Platz 9 oder 25 halten. Anstatt sich nach oben zu orientieren. Im Sinne von, was fehlt uns für die Plätze 7-2? Oder gar für den ersten Platz? Also lieber nach unten schauen. Warum? Es kaschiert das eigene Unvermögen. Und ist bequemer. Vermeintlich. Diesen Trend stellle ich in den allermeisten Reaktionen auf die, besonders zu dieser Jahreszeit, grasierenden Ranglisten fest. Oder auch bei der kürzlich in Zürich 3 & 4 stattgefundenen Kinderdemo. Nach hinten orientieren. Statt vorwärts. Dumm geboren und nichts dazugelernt, könnte man es auch formulieren. Aber hierzu wurde schon genug gesagt. Wobei man eigentlich garnicht genug dagegen anschreiben kann. Aber Dummheit ist nun mal leider unausrottbar, R…

Immer wieder Mailand

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Vor gut einem Jahr schrieb ich schon einmal eine Geschichte aus einem Zug. Von Mailand kommend, Richtung Zürich. Und das die Geschichten zu mir kommen. Ganz von sich aus. Quasi Selbstläufer. Ich schwör. Und wieder sitze ich, sitzen wir, in einem Zug. Nach Mailand. Geschichte? Klar. Natürlich. Kam von selbst.Der Zug hatte mindestens 10 Waggons. Hätte ja in einem der Anderen neun passieren können. Nein, passiert genau im Abteil gegenüber. Wie soll es auch anders sein. Handelt von Prinzipien. Und geistiger Inkontinenz. Beteiligte verschiedener Nationen. Ein nervöser Kondukteur, zwei erregte neurotische ältere Damen aus dem Tessin, zwei jugendliche Inder, oder irgendwo aus dieser Ecke der Welt. Sehr wahrscheinlich aus einem Internat in der Schweiz. Unterwegs nach Malpensa, oder so. Und mir. Als zunächst völlig unbeteiligter Zuhörer. Der Zug. Voll. Bis auf den mehr oder weniger letzten Platz. Weihnachtsshopping in Mailand. State of the Art. Über jedem Abteil diese gelben Reservationszettel …

Zack, Bumm, Fertig

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Eigentlich begann es schon viel früher. Nicht erst gestern Abend. Es begann im HB. Mit einem Brüller. Am Weihnachtsmarkt. Nicht das der Weihnachtsmarkt der Brüller wäre. Seien wir doch mal ehrlich. Ein Weihnachtsmarkt in einer Halle? Unter Dach? Ohne Schnee und kalter Luft? Zumindest ohne Regen?Kein Weihnachtsmarkt, sag ich da nur. Da ändern auch die weissen, einen nicht vorhandenen Schnee simulierende Folien auf den Dächern der Stände nichts daran. Der Brüller war Ruedi. Also Ruedi so oder so der Brüller. Aber dieses mal akustisch. Quasi Rufer in der Wüste. Weil Verarsche. Sagt er. Ruedi. Und darum Brüller. Er sei nämlich extra von ausserhalb an den Markt gekommen. Wegen Glögg. Ganz ein übles Gesöff. Schwedisch. Vermutlich. Sicher aber nordländisch. Ähnlich unserem Glühwein. Nur süsser, Und obendrein noch Mandelsplitter und Rosinen. Ruedi trinkt das. Von Herzen gern. Und kommt dann, wie jedes Jahr, extra an der Markt. Weil nur da der echte, der richtige Glögg. An einem echten, richti…

Franzosen

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Mir ist bewusst, man könnte den Titel etwas falsch verstehen. Insbesondere, weil ich ihn in der ursprünglichen Fassung mit einem Ausrufezeichen versehen hatte. In etwa so, wie der Zürcher das Wort "Aargauer!" ausspricht. Oder "Basler!". Als würde er dazu gleich noch ausspucken. Der Zürcher. So einen richtig dicken Grünen.....nicht diese feuchte Aussprache, wie sie manchen Menschen zu eigen ist. Mir übrigens auch ab und zu. Aber nur in der Begeisterung. Oder Hektik. Dabei war das gar nicht meine Absicht. Ich schwör. Also das mit den Franzosen nicht. Das mit den Aargauern und Baslern vielleicht scho..... Aber lassen wir das. Es geht in dieser Geschichte also um Franzosen. Nicht im Allgemeinen. Eigentlich nur um eine französische Berufsgattung. Die der Kellner. Und um Lyon. Der  Stadt meiner Liebe. Um die geht es auch. Ein bisschen. Und um Schweden. Lezteres aber nur am Rande. Ich war mit Schweden kürzlich in Lyon. Insider wissen, was ich meine. Oder wen. Mit Schweden…

Zurück zu den Anfängen

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In meinem Alter denkt man doch ab und zu daran schon so einiges erlebt zu haben. Insbesondere, wenn man relativ häufig mit dem Flieger unterwegs ist. Auch etwas abseits der ausgetretenen Pfade. Sprich mit Flugzeugen fliegt, die, nun ja, nicht mehr so ganz den allerneusten Dings, ähem, Anforderungen, entsprechen. Ich erinnere mich noch gut an einen Flug vor rund 25 Jahren nach Istanbul. Mit einer türkischen Airline. Den Namen verschweige ich an dieser Stelle mal lieber. War recht eindrücklich. Nicht nur der Flieger. Respektive dessen Zustand. Auch der Schnauz der Stewardes. Und stand in seiner Imposantz, dem des Piloten in keiner Art und Weise nach. Vielleicht ja Geschwister. Weiss man's?? Mir blieb damals auch in Erinnerung, das sich während des Fluges die Staufächer über unseren Köpfen in ihre Bestandteile auflösten. Vibrierte halt alles ein bisschen. Konnte aber mit einem Leukoplastklebeband behoben werden. Beunruhigend war nicht nur der Umstand an und für sich, sondern mehr, da…

Weihnachtszeit

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Früher war alles anders, ich schwör. Ein Jahr hatte noch vier Jahreszeiten, Stadtstreicher waren noch Stadtstreicher, das Tessin jenseits des Gotthards und Sex-Shops waren noch Sex-Shops. Heute ist ja alles ein bisschen Dings. Früher auch Dings. Heute aber anders. Fernsehen zum Beispiel. Ja, ich gestehe. Ich schaue. Ab und zu. Eigentlich schaue ich ja nicht, aber wenn ich allein zuhause bin, läuft manchesmal der TV im Hintergrund. Hiintergrundgeräusche, quasi. War wohl zu lange italiensch verheiratet. Aber lassen wir das. Jedenfalls wurde früher das Programm hin und wieder von Werbepausen unterbrochen. Heute? Umgekehrt. Die Werbung ab und zu durch Schnipsel irgendwelcher Trash-Shows. Oder gelegentlich durch einen Spielfilm. Oder gleich alles zusammen. Nennt man dann Product-Placement. Und nicht das sie denken, schalt ich halt einfach um wenn Werbung. Nein! Die haben sich abgesprochen. Umschalten ja, aber dann auch Werbung. Und bis Sie durch alle Kanäle gezappt haben, sehen Sie auf dem…

Von Brüsten und Blumen

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Meiner Ansicht nach gibt es...Dings....zwei Sorten von Männern. Heteros und Homos. Aber das ist etwas zu kurz gegriffen, weil, eigentlich gibt es drei Sorten. Heteros unterteilen sich nämlich in Männer und Blümchen. Wobei Blümchen durchaus auch Heteros sind, einfach ein bisschen......naja, softer halt. Ich bin überzeugt, auch sie haben Vetreter von beiden Seiten in ihrem Bekanntenkreis. Letzten Samstag hatte ich wieder eine Begegnung dieser Art. In meinem Stamm-Café. Mir fällt schon seit längerem auf, dass an eben diesem Ort ein gewisser Männerüberhang besteht. Warum genau, entzieht sich meiner Kenntnis. Und der grössere Teil dieses Überhanges fusst in Blümchen. Blümchen sind modebewusst, gestylt, unterhalten sich sanft über angesagte Themen wie Peace und Cate Blanchet und Velos. Sie tragen gelegentlich auch ein Kleinkind mit sich rum. In diesen Brustgeschirren. Und wundern sich dann, warum ihre Partnerinnen sie, nach einer gewissen Anfangseuphorie, nicht mehr für voll nehmen. Respekti…

Grundlegend. Total. Falsch.

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.........ein paar Sekunden. Höchstens! Wirklich, ich schwör. Es waren nur ein paar Sekunden. Nur weil er behauptet, überall, es seien Minuten gewesen. M I N U T E N!! So ein Seich. Ich war ja nicht in Trance. Oder Hypnose. Oder blau oder sonst etwas. Was man von ihm nicht unbedingt...aber lassen wir das. Kann ja mal passieren, das man in Gedanken schwelgt, oder? Ich stand in der Ankunft 2 im Flughafen und wartete auf einen Gast. Der dann irgendwann auch kam. Vorher kam aber er. Sah mich und baute sich unmittelbar vor mir auf. Zentimeter, sagt er....ich sag, es waren mindestens 3 Meter. So wie im Zoo. Zwischen Besucher und Löwengitter oder so. D R E I  M E T E R!!! Auf jedenfall sah ich ihn erst, als mich mein Nebenman anstubste und meinte "ey Altä, ich glaub Typ wotsch öbbis vo Du".RUEDI. Machte mich etwas sprachlos. In der Art, wie man sprachlos ist, wenn etwas eintritt, was man nun wirklich nicht erwartet hat. Nicht sprachlos im Sinne von schon lange nichts mehr geschriebe…

Von Hexen, Berlinerinnen, Floralen und Viechern

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Diese Geschichte sollte eigentlich von Shorts handeln. Und Babytragetüchern. Und von der Würde des männlichen Wesens. Oder, etwas schlüpfriger, von meinem Besuch im Hamam um die Ecke. Und das es dort mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, resp. Berührungen halt so eine Sache ist. Nun kommen beide Geschichten halt erst etwas später.

Aus aktuellem Anlass ziehe ich nämlich eine andere Story vor. Ich weile wieder einmal in Berlin. Und so, wie es an der Streetparade keine (Stadt-) Zürcher hat, so hat es im Sommer in Berlin keine Berliner. Also Pfannkuchen schon. Die hat es immer. Weil die Berliner in der Schweiz heissen in Berlin ja Pfannkuchen. So wie die Wiener in Wien Frankfurter heissen, in Frankfurt hingegen Wiener. Sie verstehen? Ja? Dings. Schön. Ich nämlich langsam nicht mehr. Item. Macht ja nix.
Auf jeden Fall weiss ich das von einer echten Berlinerin. Das es im Sommer, wenn die Luft in den Strassen der Hauptstadt flimmert vor Hitze, keine Berliner hat in Berlin, sondern nur Tour…

Die Abgründe der menschlichen Psyche oder Figgdi

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Entgegen allen Behauptungen  aus der Restschweiz, hat Zürich sehr wohl einen Fasching/Fasnacht/Carnevale oder wie auch immer man das nennt. Einfach nicht im Frühling, sondern im Sommer. Und es heisst auch nicht Fasching/Fasnacht oder Carnevale. Es heisst Streetparade. Macht ja nix. Heisst bei uns ja auch Little Big City oder Down Town Switzerland oder so ähnlich. Aber ich will mich hier nicht über die Teils abstrusen Ideen der Marketing-Verantwortlichen auslassen. Auch nicht, wenn diese sich wundern, dass immer weniger Deutsche bei uns Ferien machen. Logisch. Müssen sie auch nicht mehr. Die wohnen jetzt hier. Ich schwör. Und das mein ich nicht despektierlich oder so. Auch nicht Dings. Wirklich nicht.
Streetparade. Menschen in seltsamen Gewändern. Die Meisten. Viele zumindest. Und nicht immer zu ihrem Vorteil. Meistens sogar weniger. Beispiel? Ein als Werwolf verkleideter was auch immer, macht trotz imposanter Maske relativ wenig Eindruck, wenn die Maske so ziemlich das einzige Bekleid…

Mühle, Dame, Schach....Matt

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100 Prozent. Ganz sicher. Ich bin völlig überzeugt. Es gibt eine Erklärung dafür. Eine, die einleuchtet. Eine ganz einfache. Es muss. Weil, wenn nicht? Dann aber Au Backe. Dann Dings. Aber ganz kurz davor. Mindestens. Ich fahre. Also beruflich. Nein! Besser! Ich chauffiere. Letzteres ist richtiger. Insbesondere, nachdem wir uns bei der Abreise aus Berlin ein Taxi zum Flughafen geleistet haben. Das kann man dort noch. Sich das leisten. Kostet weniger, als bei uns ein Pfund Brot. Oder so. Nicht ganz, aber fast. Ich habe es übrigens kommen sehen. Das Taxi. Und daraus auf den Fahrstil des Fahrers geschlossen. Der mich, nebenbei bemerkt, da schon etwas beunruhigte. Daher: Der fuhr. ICH chauffiere. Aber immerhin. Billig. Wirklich. Auch wenn es dann schlussendlich doch so einiges kostete. Nerven. Graue Haare. Und Schweiss. Angstschweiss. Gilt nicht auch bei unserem nördlichen Nachbaren innerorts 50 km/h? Also ohne noch eine 1 davor? Vermutlich nicht für alle. Zumindest für den nicht. Er nus…

Im Zoo

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Vermutlich geht es ihnen ähnlich. Aber ich beobachte für mein Leben gern Leute. Insbesondere, wenn diese sich unbeobachtet wähnen. Dann offenbart sich so manches mal der wirkliche Charakter einer Person. Meistens setze ich mich dazu in ein Café. Oder, so ich in Zürich bin, gerne auch auf den neuen Platz vor der Oper. Eignet sich vorzüglich dazu. Wenn die Sonne scheint. Bei Regen dann doch eher weniger. Ausser sie beobachten sich gerne selber. Soll es ja auch geben. Stichwort Selfie. Ich natürlich nie. Ich schwör. Ist mir zu Dings.
Ein Platz, an dem man ganz besonders gut beobachten kann und wunderbare An- und Einsichten erhält, ist der Flughafen. Insbesondere die Ankunft im Terminal 2. Ganz besonders, wenn die grossen Überseeflieger ankommen. Dann beobachten auf beiden Seiten. Die Ankommenden und die Wartenden. Mein derzeitiger Beruf bringt es mit sich, dass ich öfters am Flughafen bin. In der Regel auf der Seite der Wartenden. Also nicht genau auf dieser Seite. Weil Spezial-Zugangsbe…

Das Wort zum Sonntag

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Also eigentlich war es ein Samstag. Teilweise. Zumindest war es so geplant. Wurde dann aber doch Sonntag. Partiell. Die Rede ist vom Dachterrassentag. Neudeutsch Dachterrassenday. Diese Story ist ein kleiner Nachtrag dazu. Vorher ging nicht. Musste mich erst erholen. Weil. Überrannt worden. Nach Strich und Faden. Aber es war gut. Wirklich. Ich schwör. Ich finde. Meine Nachbaren finden nicht. Macht aber nix. Sie leben noch. Zumindest riecht man nix anderes. Also im Sinne von das Einer vor Schreck dem Ableben fröhnte und jetzt in der Wohnung vor sich hingammelt. Alles Rund im Burgund.
Für die Unwissenden unter ihnen. Ronorp, eine Online-Plattform, auf der ich auch ab und zu etwas poste, posten darf, organisiert jährlich einen solchen Dachterrassenday. Mit dem Ziel, den Leuten zu zeigen, dass es in Zürich und auch Andernorts, nicht nur auf dem Boden lebt, sondern auch in luftiger Höhe. Wie im Regenwald. Im Blätterdach der Baumriesen. So existiert in Zürich auch Leben in den oberen Etagen.…

Alter schützt vor Tollheit nicht

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Es war wieder einmal an der Zeit. Zeit, die heimatlichen Gestade zu verlassen. In einen Flieger zu sitzen und den Kopf durchlüften zu lassen. Also nicht im Flieger. Gut, da auch. Weil der Sitznachbar ein bisschen konfus. Und Probleme mit den Düsen. Nicht die am Flügel, sondern die über'm Kopf. Die Eine wollte nicht so wie er wollte. Und blies überall hin. Nur nicht zu ihm.  Wohin sonst können sie erahnen. Daher auch schon im Flieger Kopf durchlüften. Quasi. Was dazu führte, dass ich eine Stunde später eine gefühlte Hirnhautentzündung hatte. Oder sonst etwas in der Art. Und Sitznachbar wollte sich partout nicht ergeben. Der (verflixten) Technik nicht und meinen Bemühungen um eine friedliche Einigung um das temporäre Besitzrecht der Düse schon gar nicht. Man kann es sich halt nicht immer aussuchen. Lies ich mich halt beblasen. Ohmmmm. Also das Ziel war eigentlich am Zielort den Kopf durchlüften lassen. Auf andere Gedanken kommen. Aber sie kennen das sicher. Der Wunsch ist der Vater …

Schwarz auf Weiss

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Die Motivation hinter diesem Blog liegt zum Teil auch darin, dass ich tagtäglich lustige Geschichten erlebe, die ich gerne weitererzähle. Andere Stimmen behaupten auch, weil ich damit meine jüngste Vergangenheit aufarbeite. Naja......Dings. Vielleicht. Ein bisschen. Höchstens.Das muss man wissen, um zu verstehen, dass ich gewissen Situationen gegenüber zum Teil noch etwas unsicher bin. Insbesondere, wenn dies das weibliche Geschlecht betrifft. Oder letzteres zumindest in die Begebenheit involviert ist, die ich erlebe. Zu dem ziehe ich gewisse Situationen auch immer wieder an. Wie ein Magnet. So auch dieses mal. Wie meine Leserschaft weiss, bin ich in jüngster Vergangenheit schon ab und an recht heftig aufgelaufen. Beim weiblichen Geschlecht. Insofern, das ich mir erlaubt habe, eine Türe aufzuhalten und den Vortritt zu lassen. Oder eine Rechnung übernommen habe. Oder, noch schlimmer, versucht habe, in eine Jacke zu helfen. Meine Güte..... Aber so etwas von in den Senkel gestellt aber au…

Stimmen im Kopf

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Dings! Ich schwör! Es ist nicht so schlimm, wie es den Anschein hat. Wirklich nicht. Aber zur Sicherheit etwas Auszeit. Bis sich alles in Wohlgefallen auflöst. Aufgelöst hat. Weil, es begann mit Einbildung. Bildungen. Mehrzahl. Und endete mit Stimmen im Kopf. Nicht immer. Und auch nicht immer überall. Nur an bestimmten Orten. Dennoch beunruhigend. Zumindest zu Beginn. Nachher dann nicht mehr. Weil, ganz unterhaltsam.
Wo soll ich beginnen? Mit der Einbildung? Also zuerst eingebildet, alles sei i.O. Leben wieder in einigernassen geordneten Bahnen. Boden gefunden. Ganz unten angekommen und jetzt langsam Wiederaufbau. Ab und zu noch Dämpfer. Aber lange nicht mehr so heftig und auch nicht mehr so oft. Geholfen hat auch der Job. Viel unterwegs. Lange Strecken. Zeit zum Nachdenken. Manchmal etwas Müde. Aber nicht diese negative Müdigkeit. Im Sinne von Erschöpfung. Nein, mehr diese Positive, im Wissen, etwas gutes geleistet zu haben. Und auf einer dieser langen Fahrten fing es an. Nicht im Aus…

Nackte Tatsachen

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Es gibt so Zeiten im Leben eines Menschen, konkret eines Mannes, da geht es um Grundsätzliches. Wie zum Beispiel kürzlich in Bern.
Mittlerweile dürfte es ja keine grosses Geheimnis mehr sein, dass ich mich als Chauffeur versuche. Man könnte auch die Bezeichnung "Privat" vorndransetzen. Oder MIB. Men in Black. Weil immer schwarzer Anzug und Kravatte. Und letzthin eben nach Bern berufen. Am Ort der Auftragserteilung angekommen an der Reception gemeldet. Ich sei der Fahrer für Herr Soundso und offensichtlich da. Die Dame nimmt das Telefon in die Hand und informiert den Gast "sein TAXI" sei angekommen.
Ist Ihnen sicher auch schon einmal passiert, dass Sie eine Bemerkung gemacht haben, die Sie noch im gleichen Moment bereuten, weil es beim Gegenüber etwas schräg ankam. Ersichtlich an dessen Mimik. Jetzt muss man wissen, ich habe keine Standesdünkel. Wirklich nicht. Ich schwör. Aber ich bin kein Taxi. Ich bin eine Limousine. Darauf lege ich wert. Darum Mimik. Es gibt Unter…

Wilhelms Busch

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Dings. Ich schwör. Ich bin berühmt. Wirklich. Zumindest, wenn man Berühmtheit über die Anzahl Aufnahmen definiert, die von Einem in einer bestimmten Zeit gemacht werden. Sehr Berühmt. Nur im Fall. Ich kann das beweisen. Mathematisch. Heute auf dem Carparkplatz der Pilatusbahn in Alpnachstad. Darauf ca. 80 Cars, sprich Busse. Darin enthalten je ca. 80 Passagiere. Vorwiegend aus Asien. Vermutlich nur ein bestimmtes Land. Dazwischen ein paar versprengte....was auch immer. Zumindest mehr europäisch anzusehen. Rund zwei Drittel dieser Asiatischen Passagiere behangen mit je mindestens zwei Kameras. Video und Foto. Oder kleine und grosse Kamera. Mit diesen Kameras wurden je rund 150 Aufnahmen geschossen. Geschätzt. Der Hysterie nach, die ausbrach, wenn einer dieser Menschen in Verzückung über ein neu entdecktes Sujet geriet und ebenso hysterisch auf den Auslöser drückte. Und mit ihm die 80 x 80 Anderen auf ihren je zwei Geräten. Vorallem vom Bahnhofgebäude. Hinter dem hat es nämlich einen Dra…

Sex auf der Dachterrasse

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NACHTwanderer! Es heisst der NACHTwanderer. Und nicht NACKTwanderer. Das muss hier mal in aller Deutlichkeit gesagt sein. Weil, Dings. Ich schwör. Mich dünkt, momentan ist sowieso alles ziemlich sexistisch unterwegs. Muss wohl am Frühling liegen. Debatten über Polygamie an jeder Ecke und in fast jeder Postille. Pornosucht, Rudelbums und was weiss ich nicht noch alles. Und spannend. Ich habe eine gewisse Anzahl mir geneigter Leserschaft. Die pendelt um einen gewissen Wert. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Wobei langsam, aber stetig wachsend. Mit einer Ausnahme. Wähle ich einen Titel, der etwas Schlüpfriges vermuten lässt.....meine Fresse. Dann geht's aber ab. Dann werden aus ein paar Dutzend Lesern plötzlich ein paar Tausend. Ungelogen. Erst kürzlich wieder passiert.
Was sagt mir das nun? In Bezug auf meinen Blog? Mehr Sex. Und wie schon ein gewisser wer auch immer sagte: Määh Dräck.
Dreckiger Sex also. Und was eignet sich besser dazu, um Phantasien anzuheizen, als meine Dachterra…