Von Missen und Küssen (Teil 1 von....)

Ich schwör! Hoch und heilig. Es war mein erstes Mal. Und wider Erwarten....es war spannend. Nicht unbedingt die Sache an und für sich. Mehr das mittendrin und doch nicht ganz dabei. Ein Kaleidoskop menschlicher Eitelkeiten.


Der Nachtwanderer war, in Begleitung zweier Damen, an den Miss Zürich Wahlen 2013. Mehr zufällig als geplant. Wirklich! Ich schwör! Dank einer guten Freundin, Details erspare ich Euch hier, die ein eigenes kleines Business betreibt und damit Teil der Abendgarderobe besagter Missen wurde. Das ist erst mal bewundernswert. Ich verneige mich vor Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen und ihr Ding durchziehen. Im wahrsten Sinn des Wortes auch bei Wind und Wetter. Ich sag nur "HÜGÜ". Weil, wenn ich es ausschreibe und dann jemand "Hüftgürtel" liest, dann geht‘s wieder los. Also lass ich es. Und beantworte auch keine Fragen, insbesondere meiner männlichen Follower. Es genügt mir schon zu wissen, was ihr jetzt gerade denkt dabei. Pfui!

Item. Natürlich, wer mich kennt ahnt es, waren wir zu früh. Viel zu früh. Quasi die Ersten. Noch vor den Missen. Was zu etwas Konfusion führte. Was ich ja liebe. Denn, wir waren VIP. In Bezug auf eine Miss Zürich Wahl muss, kann und darf man das relativieren. Ich meinte auch meinen Hauswart in der Menge zu erspähen. Auch VIP. Also relativ. Alles. Man wollte uns also schon wieder hinaus an die Kälte spedieren. Aber der Name der HÜGÜ-Dame in Verbindung mit "wir stehen auf der Liste....glaubs", sorgte für leichte Nervosität. Und wir wurden durchgereicht bis zur Organisatorin, die, nebenbei bemerkt, und das gilt ganz grundsätzlich für diese Veranstaltung, eine bemerkenswerte Disziplin und Organisation an den Tag, resp. die Nacht legte. Chapeau. Zwar Miss Zürich Wahl, aber Organisation dennoch.

Wo war ich? Ah, ja. Zu früh. Und auf der Liste. Mit hinterlegten Tickets. Die aber nicht hinterlegt waren. Resp. schon hinterlegt, aber bei besagter Dame persönlich. Und die war, sorry Jeanette, aber das muss jetzt sein, zu spät. Daher Konfusion. Aber kein Problem. Gab uns das doch Gelegenheit zu dem, was wir am liebsten tun. Schauen. Und kommentieren. Aber nur ganz leise. Ab und zu auch per Kamera. Dazu aber später mehr. Beziehungsweise Bilder schon vorher durch gestrige Gast-Bloggerin Cristina. Und zu schauen gab es viel. Man konnte sich gar nicht satt sehen. Schon gar nicht satt essen. Ist aber auch nicht Sinn der Sache, glaube ich. Wobei, was man so gesehen hat. So manche Miss scheint übrigens auch schon lange nicht mehr satt gewesen zu sein, offensichtlich.

Also, was mir so als erstes auffiel, war ein typisch männliches Verhalten. Eigentlich fiel es zuerst gar nicht mir auf, sondern meiner besseren Hälfte. Nur sie tun es. Sie, die Männer. Sie. Scharren. Und. Wie. Also nicht im Sinne von an den Missen, das auch. Aber dazu mehr dann im zweiten Teil dieser Geschichte, kommende Woche, oder so. Nein, sie scharren wie Hunde. Also Hunde auf einem Neudeutsch, Versäuberungsplatz. Sie wissen von was ich rede? Schon mal einen Hund kacken gesehen? Und dann? Was passiert danach? Nein, ich meine nicht die, die dann mit ihren braunen Säckchen durch die Gegend fuchteln und die Hinterlassenschaft zu beseitigen suchen. Was nicht ganz einfach ist, besonders wenn der Köter gerade Dünnschiss hat. DER HUND SCHARRT. Mit seinen Pfoten. Wie auf einem Fussabstreifer. Also nicht der Hund. Das tut dann der Mensch. Wenn er gut erzogen ist.

Also so auch am letzten Samstagabend. Fast jeder, zumindest männliche Gast, dieser Veranstaltung tat es. Die Tür auf. Eintreten. Kurz innehalten. Rundumblick, sieht mich auch jeder, dann einen, so vermute ich, virtuellen Haufen fallen lassen (je grösser der Haufen, der virtuelle, desto Wichtig, nehme ich mal an) und dreimal kurz gescharrt.

Mich hat’s fast zerrissen vor Lachen…… ;-)

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